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Baranów Sandomierski


Baranów
Sandomierski

Hilfe zu Wappen
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Karpatenvorland
Powiat: Tarnobrzeg
Fläche: 9,04 km²
Geographische Lage:
Einwohner: 1463
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 39-450
Telefonvorwahl: (+48) 15
Kfz-Kennzeichen: RTA
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Droga wojewódzka DW872
DW 985
Nächster int. Flughafen: Rzeszów-Jasionka
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 14 Schulzenämter
Fläche: 121,86 km²
Einwohner: 12.016
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 99 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1820013
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Mirosław Pluta
Adresse: ul. Okulickiego 1
39-450 Baranów Sandomierski
Webpräsenz: www.baranowsandomierski.pl

Baranów Sandomierski [baˈranuf sandɔˈmʲɛrsci] ist eine Stadt im Powiat Tarnobrzeski in der Woiwodschaft Karpatenvorland, Polen. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde (gmina miejsko-wiejska).

Geographie

Baranów Sandomierski rund 123 km nordöstlich von Krakau und 13 km südwestlich von Tarnobrzeg an der Weichsel.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 1135 zurück, als Bolesław Krzywousty den Ort offiziell gründete. 1354 wurde dem Ort von Kasimir dem Großen das Stadtrecht nach dem Magdeburger Recht verliehen. In der folgenden Zeit entwickelte sich der Ort vor allem durch Getreidehandel. Ende des 16. Jahrhunderts zog das Handwerk in der Stadt ein. Vor allem Tuch und Schuhe wurden produziert. Auch das Schloss wurde in dieser Zeit nach dem Vorbild des Wawel in Krakau erbaut. 1628 entstand eine Druckerei. Um 1770 lebten etwa 1200 Menschen in dem Ort. Während der dritten Teilung Polens wurde Baranów Sandomierski Teil Österreichs.

1934 erhielt der Ort das 1896 verlorene Stadtrecht zurück, bereits 1933 wurde durch das Innenministerium das heutige Wappen verliehen.

Am 8. und 9. September 1939 fanden an der Brücke über die Weichsel schwere Rückzugsgefechte zwischen der polnischen Armee „Kraków“ und der deutschen Wehrmacht statt. Während der deutschen Besatzung wurden alle Juden des Ortes deportiert.

Ende Juli 1944 errichtete die Rote Armee im Zuge der Lwiw-Sandomierz-Operation einen Brückenkopf an der Weichsel. Am Baranow-Brückenkopf begann am 12. Januar 1945 die erfolgreiche Weichsel-Oder-Operation, die die Rote Armee nach Deutschland brachte. Am Ende des Zweiten Weltkriegs war die Stadt zur Hälfte zerstört.

nach 1945

Von 1975 bis 1998 gehörte die Stadt zur Woiwodschaft Tarnobrzeg.[2]

Name

Der Name Baranów geht vermutlich auf die Schafzucht (poln. Baran) zurück, die im 12. Jahrhundert hier betrieben wurde.

Verkehr

Der ehemalige Bahnhof Baranów Sandomierski liegt an der Bahnstrecke Łódź–Dębica.

Sehenswürdigkeiten

Gemeinde

Geographie

Die Gemeinde hat eine Flächenausdehnung von 121,86 km². 60 % des Gemeindegebiets werden landwirtschaftlich genutzt, 21 % sind mit Wald bedeckt.[3]

Sołectwo

Zur Gemeinde gehören die Sołectwo (Schulzenämter) Baranów Sandomierski, Dąbrowica, Durdy, Dymitrów Duży, Dymitrów Mały, Kaczaki, Knapy, Marki, Siedleszczany, Skopanie Osiedle, Skopanie Wieś, Suchorzów, Ślęzaki und Wola Baranowska

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF; 802 kB)
  3. regioset.pl (polnisch/englisch)

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Baranów Sandomierski (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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