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Bandaloop


Dieser Artikel behandelt die deutsche Band, für das amerikanische Tanzprojekt siehe Project Bandaloop und für die österreichische Band siehe The Bandaloop.
Bandaloop

Allgemeine Informationen
Genre(s) Elektronische Popmusik
Gründung 1995
Website www.bandaloop.de
Gründungsmitglieder
Gesang, Komposition, Keyboard
Sarah Doering
Programmierung, Keyboard, Komposition
Arnd Fischer
Aktuelle Besetzung
Gesang, Keyboard
Sarah Doering
Programmierung, Keyboard
Arnd Fischer
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Alexander Klick (1997–2000)
Livemitglieder
Schlagzeug
Gerd Paris
Gitarre
Dirk Schilling

Bandaloop ist eine Elektropop-Gruppe aus Köln.

Geschichte

Die Band wurde 1995 in Köln von Sarah Doering und Arnd Fischer gegründet, 1997 kam Gitarrist Alexander Klick dazu. Die Band verstand sich nie als Liveband und entwickelte über mehrere Jahre ihre Stücke im Studio. Liveauftritte als Vorband (z.B. Fluke, Tortoise) oder in Kölner Musikclubs (z.B. MTC, Underground) waren selten.

Nach dem Verteilen vieler Tapes, wurde im Jahr 1997 der Musikmanager Emanuel Fialik (u. a. Rammstein, Bobo In White Wooden Houses) auf die Band aufmerksam. Die Zusammenarbeit wurde jedoch aufgrund künstlerischer Differenzen nach einigen Monaten wieder beendet. Im Jahr 1998 zeigte der Musikmanager Michael Smilgies (u.a. Fury in the Slaughterhouse) Interesse daran, die Band zu vertreten und durch seine Vermittlung unterzeichnete die Band noch im selben Jahr einen Plattenvertrag bei Sony Music Columbia.

Die Band produzierte ihr Album selbst, wobei fünf der 13 Albumtitel vom englischen Mixer Mike „Spike“ Drake in London gemischt wurden. Die erste Single Extraordinary erschien im April 1999. Das Musikvideo dazu lief bei Viva II in Heavy Rotation und vereinzelt auf MTV2. Der Radiosender Einslive spielte das Stück unter der Rubrik „Einslive präsentiert...“ ebenfalls in Heavy Rotation. Der Titel verpasste nur knapp die Top-100-Airplay-Charts. Das Debütalbum Aromatik folgte im August 1999.

Die Plattenkritiken schwankten zwischen Loblied und Verriss. Insbesondere die Begeisterung der indiependant-affinen Plattenkritiker hielt sich bei der Major-Veröffentlichung in Grenzen. So bemängelte Armin Linder auf Plattentests.de „dürftiges Songwriting“ sowie einen künstlichen und austauschbaren Klang.[1] In der Zeitschrift Visions meinte man gar „den selben Song gleich 13 mal mit verschiedenen Titeln“[2] gehört zu haben. Größeren Gefallen an der Musik fand Thomas Kerpen im Ox-Fanzine der der Band immerhin eine „fette, pointierte Produktion“ bescheinigte und den Gesang von Sarah Doering lobte.[3] Bei laut.de fühlte man sich hingegen in eine Traumwelt entführt, bei der man Zeit und Raum vergessen kann.[4] Bei music.ch befand man „ein stimmiges Popalbum mit durchwegs guten Songs“.[5] Ebenfalls sehr angetan von der Musik zeigt sich die Hörerschaft bei last.fm.[6]

Als zweite Single wurde Universe of Love ausgekoppelt. Das Musikvideo dazu wurde zusammen mit Roland Klick produziert. Das Video wurde bei MTV in einer zensierten Version und bei Viva II ausgestrahlt. Im März 2000 erschien St. Michel als dritte Single und die Band ging auf Tour durch 15 Clubs in Deutschland. Live wurde die Gruppe durch Gerd Paris am Schlagzeug verstärkt. Kurz nach der Tour trennte man sich von Gitarrist Alexander Klick. Bei anschließenden Auftritten auf diversen Festivals im In- und Ausland übernahm der Gitarrist Dirk Schilling den Part von Alexander Klick.

Für den Soundtrack des Kinofilms Im Juli von Regisseur Fatih Akin entstand der Song Travel, der auch als Single veröffentlicht wurde. Das dazugehörige Musikvideo lief vereinzelt bei Viva II. Zeitgleich mit der Veröffentlichung von Travel im Sommer 2000 trennte man sich von Columbia. Das Duo arbeitete anschließend an einem neuen Album, das schließlich im März 2002 unter dem Titel Twin beim Kölner Independent-Label India Records veröffentlicht wurde. Der Titel der Single lautete You suck. Mediendesign-Studenten der Universität Münster produzierten ein Musikvideo zu dem Song.

Im Jahr 2004 brachten Sarah Doering und Arnd Fischer ihr erstes gemeinsames Kind zur Welt. Die Bandmitglieder zogen sich weitestgehend aus dem Musikgeschäft zurück und veröffentlichten in den folgenden Jahren nur noch vereinzelt neue Titel als bandaloop. auf diversen Samplern oder über das Internet.

Diskografie

Alben

  • 1999: Aromatik (Sony Music/Columbia)
  • 2002: Twin (India Records)

Singles

  • Extraordinary (April 1999)
  • Universe of Love (Dezember 1999)
  • St. Michel (März 2000)
  • Travel (Juni 2000)
  • You suck (März 2002)

Einzelnachweise

  1. http://www.plattentests.de/rezi.php?show=67 Plattentests.de
  2. http://www.visions.de/platten/307/bandaloop-aromatik VISIONS Nr. 80
  3. http://www.ox-fanzine.de/web/rev/4237/reviews.207.html Ox-Fanzine, Ausgabe 37
  4. http://www.laut.de/bandaloop./ laut.de
  5. http://www.music.ch/LF/reviews/ID62/ music.ch
  6. http://www.lastfm.de/music/Bandaloop?ac=bandaloop last.fm

Weblinks


Kategorien: Band (Köln) | Elektropop-Band

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bandaloop (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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