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Baisweil


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: OstallgäuVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Eggenthal
Höhe: 676 m ü. NHN
Fläche: 26,28 km²
Einwohner: 1289 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87650
Vorwahl: 08340
Kfz-Kennzeichen: OAL, FÜS, MOD
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 114
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Baisweil
St.-Anna-Str. 24
87650 Baisweil
Webpräsenz: www.baisweil.de
Bürgermeister: Stefan Seitz (Bürgerblock / Fr.Wgem. Lauchdorf)
}

Baisweil ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Eggenthal.

Geografie

Baisweil liegt in der Region Allgäu im Nordwesten des Landkreises Ostallgäu im Dreieck zwischen Kaufbeuren, Mindelheim und Bad Wörishofen.

Ortsteile sind Baisweil, Lauchdorf und Großried.

Geschichte

Baisweil liegt im Nordwesten des Ostallgäus in einem Tal, eingerahmt von Seitenmoränen, auf ca. 680 m über Meereshöhe. Hier verlief ehemals die Römerstraße Kempten - Augsburg. Spuren einer frühen Besiedelung entlang des südöstlich gelegenen Hügels reichen bis in diese Zeit zurück.

Eine erstmalige Erwähnung findet der Ort bzw. die Burg der Herren von Baisweil unter dem Namen "Beizwile" im Jahre 1130. Nachdem der Ortsadel, der am nordwestlichen Höhenrand siedelte, schon früh ausstarb, gehörte Baisweil von 1496 bis 1803 zur Reichsabtei Irsee. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Nach einem Kirchturmeinsturz in der Osternacht 1886 wurde eine Kirche im neuromanischen Stil erbaut und 1906 eingeweiht.

Bis heute weist der Ort eine ländliche Struktur auf. Doch in den vergangenen Jahrzehnten verringerte sich auch hier die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe erheblich. Die Gemeinde gehört seit dem 1. Mai 1978 zur Verwaltungsgemeinschaft Eggenthal.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1976 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Lauchdorf mit ihrem Ortsteil Großried eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden gezählt:

  • 1961: 1148 Einwohner[2]
  • 1970: 1093 Einwohner[2]
  • 1987: 1127 Einwohner
  • 2000: 1296 Einwohner
  • 2007: 1312 Einwohner
  • 2011: 1307 Einwohner
  • 2014: 1292 Einwohner

Baisweil wuchs zwischen 1988 und 2008 um 124 Einwohner bzw. ca. elf Prozent.

Politik

Bürgermeister ist Stefan Seitz. Er wurde im Jahr 2014 Nachfolger von Thomas Steinhauser.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 423 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 39 T€.

Wappen

Blasonierung: In Blau ein silberner Schwanenrumpf. Es geht auf das Wappen der Herren von Baisweil zurück.

Baudenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 37 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 16 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 398. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 74 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1706 ha. Davon waren 314 ha Ackerfläche und 1392 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Kindergarten:

  • 1999 - Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 51 Kindern
  • 2006 - Erweiterung des Kindergartens durch eine Kinderkrippe; zwölf Plätze mit sechs Kindern
  • 2009 - Kindergarten: 50 Kinder, davon sechs Krippenkinder

Grundschule: zwei Klassen

Weblinks

 Commons: Baisweil  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 2,2 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 779.

Kategorien: Ort im Landkreis Ostallgäu | Baisweil | Gemeinde in Bayern | Ort in Oberschwaben

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Baisweil (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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