Bahnhof Schifferstadt - LinkFang.de





Bahnhof Schifferstadt


Schifferstadt
Daten
Lage im Netz Trennungsbahnhof
Bahnsteiggleise

3

Abkürzung

RSD[1]

IBNR 8000326[2]
Vorlage:Infobox Bahnhof/Wartung/IBNR in Wikidata verschieden von lokaler IBNR
Kategorie

3[3]

Eröffnung

11. Juni 1847

Lage
Stadt/Gemeinde

Schifferstadt

Land Rheinland-Pfalz
Staat Deutschland
}
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz
i16i16i18

Der Bahnhof Schifferstadt (lokal auch als Hauptbahnhof bezeichnet) ist die bedeutendere der zwei Bahnstationen in der rheinland-pfälzischen Kleinstadt Schifferstadt. Er gehört der Bahnhofskategorie 3 an und verfügt über drei Bahnsteiggleise. Der Bahnhof liegt im Verbundgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) und gehört zur Tarifzone 123.[4] Teile der Bahnsteigüberdachung aus der Anfangszeit des Bahnhofs stehen zudem unter Denkmalschutz.[5]

Er wurde am 11. Juni 1847 als Trennungsbahnhof eröffnet. An diesem Tag gingen der Abschnitt LudwigshafenNeustadt der Pfälzischen Ludwigsbahn und zugleich die Stichstrecke nach Speyer in Betrieb. Erstere war zwei Jahre später durchgehend bis Bexbach befahrbar. Die Strecke nach Speyer wurde 1864 bis Germersheim verlängert und 1876 bis nach Wörth durchgebunden. Aus der Ludwigsbahn ging später die heutige Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken hervor, deren wichtigster Unterwegsbahnhof zwischen Ludwigshafen und Neustadt heute Schifferstadt ist.

Lage

Örtliche Lage

Seine Anschrift lautet Bahnhofstraße 87.[6] Der Bahnhof befindet sich am nordwestlichen Stadtrand. Westlich von ihm erstreckt sich ein Gewerbegebiet. Vom Südosten her kommt die Bahnhofstraße, die auf seiner Höhe T-förmig in einer Sackgasse endet. Der südliche Bahnhofsbereich wird von der Dürkheimer Straße – zugleich Kreisstraße 11 – überbrückt.

Bahnstrecken

Die aus Norden kommende, dort viergleisige Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken verläuft im Bahnhofsbereich von Nordosten nach Südwesten, ehe sie anschließend zweigleisig nach Westsüdwest Richtung Neustadt abbiegt.[7] Die Bahnstrecke nach Wörth verlässt den Bahnhof in südöstliche Richtung. Beide Strecken sind innerhalb von Schifferstadt überwiegend geradlinig trassiert.

Geschichte

Bahninitiativen rund um Schifferstadt

Ursprünglich war geplant, innerhalb des zu Bayern gehörenden Rheinkreises zuerst eine Bahnstrecke in Nord-Süd-Richtung von der Rheinschanze über Schifferstadt, Speyer und Lauterbourg bis nach Strasbourg in Betrieb zu nehmen, die mit der von Baden projektierten Strecke Mannheim–Basel konkurrieren sollte. Diese wurde jedoch zugunsten einer Ost-West-Magistrale, die primär dem Kohletransport dienen sollte, zurückgestellt.[8]

Zunächst war jedoch unklar, ob diese über Schifferstadt führen sollte. Speyer, die Hauptstadt der Pfalz, setzte sich dafür ein, östlicher Endpunkt der Strecke zu werden. Argumentiert wurde im Wesentlichen, dass die Domstadt ein alter Handelsplatz sei, während die Rheinschanze, die alternativ als Streckenende in Erwägung gezogen wurde, als bloßer Militärstützpunkt lediglich dem Übergang von Waren dienen würde. Diese Bestrebungen setzten sich jedoch nicht durch, da man hauptsächlich den rechtsrheinischen Teil der aufstrebenden Rhein-Neckar-Region – vor allem Mannheim – im Blickwinkel hatte und der Export der Kohle ins Gebiet jenseits des Rheins für wichtiger erachtet wurde. Speyer sollte jedoch eine Zweigbahn erhalten.[9][10]

Östlich von Kaiserslautern standen zudem für die Streckenführung zwei Varianten zur Diskussion, da sich die Überwindung des Pfälzerwaldes als kompliziert herausstellte. Zunächst dachten die verantwortlichen Ingenieure an einen Streckenverlauf über das Dürkheimer Tal. Dies scheiterte jedoch an der Tatsache, dass dessen Seitentäler zu tief standen und die Dampflokomotiven zeitweise hätten stehen müssen, um die Höhenunterschiede zu überwinden. Aus diesem Grund wählten sie eine Variante über das Neustadter Tal, dessen Überwindung sich gemäß einem Gutachten zwar ebenfalls als schwierig gestalten würde, dies jedoch machbar sei und im Gegensatz zum Dürkheimer Tal sich stehende Lokomotiven vermeiden ließen.[11]

Eröffnung und Folgezeit

Aufgrund der Streckenführung über Neustadt sollte Schifferstadt ebenfalls an die Magistrale angeschlossen werden. Von dort aus sollte die Stichbahn nach Speyer abzweigen. Der Bahnhof Schifferstadt wurde am 11. Juni 1847 mit dem ersten Streckenabschnitt der „Pfälzische Ludwigsbahn“ genannten Ost-West-Magistrale zwischen Neustadt und Ludwigshafen eröffnet. Zeitgleich folgte der Anschluss der Stichstrecke nach Speyer. Dadurch wurde Schifferstadt zum ersten Eisenbahnknotenpunkt innerhalb der Pfalz. Am 14. März 1864 wurde die nach Speyer führende Stichbahn bis nach Germersheim verlängert und am 25. Juli 1876 bis nach Wörth durchgebunden.

Da diese Strecke zunächst eingleisig ausgeführt worden war, fuhren die aus Ludwigshafen kommenden Fernzüge nach Neustadt, um dort nach einem Richtungswechsel über die Maximiliansbahn nach Straßburg zu fahren. In den Jahren 1905 und 1906 wurde sie samt ihrer Fortsetzung nach Straßburg zweigleisig ausgebaut, wobei die Gleise im Bahnhof zwecks Erhöhung der Reisegeschwindigkeit umstrukturiert werden mussten.[12] Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges und der als wegen des Kriegssausganges erfolgten Rückgabe Elsaß-Lothringens an Frankreich kam der Fernverkehr in Nord-Süd-Richtung zum Erliegen.[13]

1922 erfolgte die Eingliederung des Bahnhofs in die neu gegründete Reichsbahndirektion Ludwigshafen. Im Zuge deren Auflösung zum 1. April 1937 wechselte er in den Zuständigkeitsbereich der Mainzer Direktion.[14] Während dieser Zeit bildete er außerdem einen Lokomotivbahnhof, der eine Dependance des Bahnbetriebswerkes Neustadt darstellte.[15]

Deutsche Bundesbahn und Deutsche Bahn

Die Deutsche Bundesbahn gliederte den Bahnhof nach dem Zweiten Weltkrieg in die Bundesbahndirektion Mainz ein, der sie alle Bahnlinien innerhalb des neu geschaffenen Bundeslandes Rheinland-Pfalz zuteilte.[16] 1971 gelangte die Station im Zuge der Auflösung der Mainzer Direktion in den Zuständigkeitsbereich ihres Karlsruher Pendants.[17]

Ab 1960 folgte die schrittweise Elektrifizierung der aus der Ludwigsbahn hervorgegangenen Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken. Diese kam am 12. März 1964 zum Abschluss; seither ist Schifferstadt mit elektrischen Zügen erreichbar.[18] In der Folgezeit wurde der Bahnübergang von der Bahnhofsstraße zur Dannstadter Straße, der mitten durch die Bahnsteige verlief, geschlossen und stattdessen eine Brücke in Form der Dürkheimer Straße im südlichen Bahnhofsbereich errichtet. Ebenso wurden die Übergänge des Mühlweges und der Hofstückstraße im südwestlichen Bahnhofsbereich demontiert.[7]

Da die Streckenführung über Schifferstadt für Fernzüge in Ost-West-Richtung einen Umweg bedeutete, begann die Deutsche Bahn im Jahr 1998 eine Umfahrung zu errichten, die zum einen die Reisezeiten im Fernverkehr verkürzen und zum anderen eine Entlastung des Schifferstadter Bahnhofs erreichen sollte. Im November 2003 kam diese Maßnahme zu ihrem Abschluss.[19] Mit Eröffnung der S-Bahn Rhein-Neckar einen Monat später wurde der Bahnhof außerdem zum Knotenpunkt im Rhein-Neckar-Verkehrsnetz. Hier trennen sich die S-Bahn-Linien S1 und S2 (Richtung Kaiserslautern) von den S-Bahn-Linien S3 und S4 (Richtung Germersheim). In den Abendstunden ist der Bahnhof Schifferstadt Endstation für einzelne S-Bahn-Züge.

Ein letztes Lebenszeichen der später heiliggesprochenen Edith Stein stammt vom Bahnhof Schifferstadt, wo ihr Eisenbahntransport in das KZ Auschwitz-Birkenau am 7. August 1942 gegen 13 Uhr kurz hielt. Eine Edith-Stein-Gedenktafel befindet sich zwischen den Gleisen 2 und 3 des Hauptbahnhofs Schifferstadt.

Bahnhofsanlagen

Das ursprüngliche Empfangsgebäude, das bereits in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg Alterserscheinungen aufwies, wurde 1964 abgerissen und durch einen schlicht gehaltenen Nachfolger ersetzt.[20]

Im Bahnhofsgebäude sind ein Stellwerk, ein Fahrkartenschalter und ein Kiosk untergebracht. Auf dem Bahnhofsgelände findet man außerdem Telefonzellen, Fahrradabstellplätze und P+R-Parkplätze. Neben dem Bahnhof befindet sich überdies die Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz.[21]

Der Bahnhof verfügt über einen Hausbahnsteig an Gleis 1 und einen Mittelbahnsteig an den Gleisen 2 und 3. Neben Gleis 3 befinden sich drei bahnsteiglose Gleise zum Überholen langsamerer Züge, wovon eines jedoch überwachsen ist. Aus der Anfangszeit des Bahnhofs sind darüber hinaus Reste des gusseisernen Tragwerks der Bahnsteigüberdachung im Stil des Historismus sowie Reste der Geländer zur Unterführung erhalten. Sie stehen unter Denkmalschutz.[5]

Früher befand sich an der Stelle, an der sich die Gleise Richtung Saarbrücken sowie Richtung Wörth verzweigen, ein Lokschuppen sowie eine Ladestation für Dieseltriebwagen der DB-Baureihe ETA 150, die zeitweise auf der Strecke nach Wörth verkehrten.[7]

Linien

Im Bahnhof Schifferstadt halten vier Linien der S-Bahn RheinNeckar, außerdem die Regional-Express-Linie RE 4 von Karlsruhe über Germersheim und Ludwigshafen nach Mainz. Hinzu kommen einzelne Züge der Regionalbahnlinie RB 49 („BASF-Werkszüge“) in Tagesrandlagen. Jahrzehnte lang hielt der Bundenthaler ebenfalls in Schifferstadt.[22] Obwohl dieser 1976 eingestellte Zug 1997 reaktiviert wurde und inzwischen ab Mannheim verkehrt, durchfährt er den Bahnhof inzwischen ohne Halt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verkehrten bis Juli 1980 außerdem Eilzüge der Relation LudwigshafenStrasbourg, die vor allem den in Deutschland stationierten französischen Soldaten dienten.[23]

Regionalverkehr

Linie Strecke Taktfrequenz
RE 4 Mainz HbfWorms HbfFrankenthal (Pfalz) HbfLudwigshafen (Rhein) HbfSchifferstadtSpeyer HbfGermersheimGraben-NeudorfKarlsruhe Hbf 120 min
RB 49 Wörth (Rhein) / Kaiserslautern HbfSchifferstadt – Ludwigshafen (Rhein) Hbf – Ludwigshafen BASF Nord einzelne Züge

S-Bahn RheinNeckar

Linie Strecke Taktfrequenz
S 1 Homburg (Saar) Hbf - Kaiserslautern Hbf – Neustadt (Weinstr) HbfSchifferstadt – Ludwigshafen (Rhein) Hbf – Mannheim HbfHeidelberg HbfEberbachMosbach (Baden)Osterburken Stundentakt
S 2 Kaiserslautern Hbf – Neustadt (Weinstr) Hbf – Schifferstadt – Ludwigshafen (Rhein) Hbf – Mannheim Hbf – Heidelberg Hbf – Eberbach – Mosbach (Baden) Stundentakt
S 3 Germersheim - Speyer Hbf – Schifferstadt – Ludwigshafen (Rhein) Hbf – Mannheim Hbf – Heidelberg Hbf – Bruchsal – Karlsruhe Hbf Stundentakt
S 4 Germersheim - Speyer Hbf – Schifferstadt – Ludwigshafen (Rhein) Hbf – Mannheim Hbf – Heidelberg Hbf – Bruchsal Stundentakt

Literatur

  • Eiserne Zeitzeugen reisen ins Museum. Am Bahnhof hat die Demontage der historischen Teile begonnen. In: Die Rheinpfalz / Ludwigshafener Rundschau, Ausg. Schifferstadt vom 14. Februar 1989, ZDB-ID 209783-7
  • Stefan Brechtel, Bernhard Kukatzki: Das goldene Zeitalter kam mit Verspätung. Schifferstadt und die Pfälzische Ludwigsbahn. 1838-1848. In: Schifferstadt. Geschichte und Geschichten. Stadt Schifferstadt 1998, ISBN 3-00-002473-5, S. 421–444
  • Wo Marlboro-Man sein Lasso schwingt. In: Sonntag aktuell. Die siebte Ausgabe Ihrer Zeitung. Ausgabe Pfalz vom 13. Februar 2005, S. 4 (Richtigstellung in Sonntag aktuell ... vom 20. März 2005, S. 4), ZDB-ID 1496099-0
  • Linda Sohn: Willkommen an Gleis eins. Stadtleben [Folge 1]: Am frühen Nachmittag am Schifferstadter Hauptbahnhof. – Verspätung, Kaugummireste und ein „Gedeck“. In: Die Rheinpfalz / Ludwigshafener Rundschau, Ausg. Schifferstadt, Nr. 138 vom 18. Juni 2010, ZDB-ID 209783-7
  • Bahnhof Schifferstadt, 7. August 1942. In: Joachim Feldes: Edith Stein und Schifferstadt. 2. korrig. Aufl. Schifferstadt 2011, S. 57–75, ISBN 3-00-002724-6

Einzelnachweise

  1. db-netz.de: Übersicht der Betriebsstellen und deren Abkürzungen aus der Richtlinie 100 . Abgerufen am 16. Dezember 2015 (PDF; 768 kB).
  2. michaeldittrich.de: IBNR-Onlinesuche. Abgerufen am 4. Januar 2014.
  3. Bahnhofskategorieliste 2013. DB Station&Service AG, Januar 2013, archiviert vom Original am 29. Juli 2013, abgerufen am 30. Januar 2013 (PDF, 300 kB).
  4. vrn.de: Regionales Schienennetz und Wabenplan. Abgerufen am 20. Dezember 2013 (PDF; 1,9 MB).
  5. 5,0 5,1 denkmallisten.gdke-rlp.de: Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler – Rhein-Pfalz-Kreis. Abgerufen am 20. Dezember 2013 (PDF).
  6. bahnhof.de: Bahnhofsprofil > Schifferstadt. Abgerufen am 20. Dezember 2013.
  7. 7,0 7,1 7,2 Klaus Detlef Holzborn: Eisenbahn-Reviere Pfalz. 1993, S. 62.
  8. Heinz Sturm: Die pfälzischen Eisenbahnen. 2005, S. 17 ff.
  9. Heinz Sturm: Die pfälzischen Eisenbahnen. 2005, S. 58 f.
  10. Fritz Engbarth: Von der Ludwigsbahn zum Integralen Taktfahrplan – 160 Jahre Eisenbahn in der Pfalz. 2007, S. 5 f.
  11. Heinz Sturm: Die pfälzischen Eisenbahnen. 2005, S. 67 f.
  12. Albert Mühl: Die Pfalzbahn. 1982, S. 117.
  13. Wolfgang Fiegenbaum, Wolfgang Klee: Abschied von der Schiene. Stillgelegte Bahnstrecken von 1980–1990. 1997, S. 216 ff.
  14. Fritz Engbarth: Von der Ludwigsbahn zum Integralen Taktfahrplan – 160 Jahre Eisenbahn in der Pfalz. 2007, S. 13.
  15. bahnstatistik.de: Eisenbahndirektion Mainz – Zeittafel: Errichtungen – Bezeichnungen – Auflösungen. Abgerufen am 20. Dezember 2013.
  16. Heinz Sturm: Geschichte der Maxbahn 1855–1945. In: Modell- und Eisenbahnclub Landau in der Pfalz e. V. (Hrsg.): 125 Jahre Maximiliansbahn Neustadt/Weinstr.–Landau/Pfalz. 1980, S. 66.
  17. Fritz Engbarth: Von der Ludwigsbahn zum Integralen Taktfahrplan – 160 Jahre Eisenbahn in der Pfalz. 2007, S. 28.
  18. Klaus Detlef Holzborn: Eisenbahn-Reviere Pfalz. 1993, S. 89 f.
  19. pressrelations.de: Teilstück der Ausbaustrecke Paris-Ostfrankreich-Südwestdeutschland fertig gestellt – Schifferstadt wird entlastet / Züge fahren in einer Wanne an Schifferstadt vorbei. Abgerufen am 21. Dezember 2013.
  20. Heinz Sturm: Die pfälzischen Eisenbahnen. 2005, S. 107.
  21. rhein-neckar-wiki.de: Bahnhof (Schifferstadt). Abgerufen am 21. Dezember 2013.
  22. Fritz Engbarth: 100 Jahre Eisenbahnen im Wieslautertal. 2011, S. 27 f. (Online (PDF) [abgerufen am 21. Dezember 2013]).
  23. Wolfgang Fiegenbaum, Wolfgang Klee: Abschied von der Schiene. Stillgelegte Bahnstrecken von 1980–1990. 1997, S. 219.

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