Bahnhof Berlin-Charlottenburg - LinkFang.de





Bahnhof Berlin-Charlottenburg


Berlin-Charlottenburg
Daten
Lage im Netz Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise

4 (Fernbahn)
4 (S-Bahn)

Abkürzung

BCHB (Fernbahn)
BCHS (S-Bahn)

IBNR 8010403
Vorlage:Infobox Bahnhof/Wartung/IBNR in Wikidata verschieden von lokaler IBNR
Kategorie

3

Eröffnung

7. Februar 1882

Webadresse

s-bahn-berlin.de

Profil auf Bahnhof.de Berlin-Charlottenburg
Lage
Stadt/Gemeinde

Berlin

Ort/Ortsteil

Charlottenburg

Land Berlin
Staat Deutschland
}
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe im Raum Berlin
i16i16i18

Der Bahnhof Berlin-Charlottenburg liegt im Berliner Ortsteil Charlottenburg des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Im Bahnhof geht die Berliner Stadtbahn in die hier beginnende Wetzlarer Bahn über.

Die Station wird von den Linien S5, S7 und S75 der Berliner S-Bahn sowie Regionalzügen der DB Regio bedient.

Geschichte

Der Bahnhof wurde im Zuge des Baus der Stadtbahn als ihr westlicher Endpunkt am 7. Februar 1882 eröffnet. Das alte Empfangsgebäude am Stuttgarter Platz wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und provisorisch wiederhergestellt.

Seit Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Abzug der Alliierten aus Deutschland gab es auch im Bahnhof Charlottenburg den Alliierten vorbehaltenes exterritoriales Gebiet (Bahnsteig mit Zugängen). Dieses Sondergelände in Charlottenburg war den britischen Alliierten vorbehalten. Weitere Sonderbahnhöfe (ebenfalls mit exterritorialen Zonen) der Alliierten waren Wünsdorf (bei Zossen) für die sowjetischen Truppen, Bahnhof Lichterfelde West für die US-Truppen und Bahnhof Tegel für die französischen Truppen.

Für die Umwandlung der Wilmersdorfer Straße in eine Fußgängerzone musste eine neue Verbindung zum Kurfürstendamm geschaffen werden. So entstand als Verlängerung der Kaiser-Friedrich-Straße ein Straßendurchbruch für die Lewishamstraße im Bereich des Bahnhofs. Das damit erforderliche neue Empfangsgebäude wurde am 6. Juli 1971 eingeweiht. Als am 9. Januar 1984 der Betrieb der S-Bahn in West-Berlin von der Deutschen Reichsbahn an die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) überging, startete um 4 Uhr morgens der erste Zug unter BVG-Regie im Bahnhof Charlottenburg zur Fahrt zum Bahnhof Friedrichstraße.[1]

Anfang 2003 wurden die Bauarbeiten für eine bessere Umsteigemöglichkeit zur Linie U7 der Berliner U-Bahn am Bahnhof Wilmersdorfer Straße gestartet. Dabei wurden die beiden Bahnsteige der S-Bahn abgetragen und rund 200 Meter weiter östlich modern neu errichtet. Im Zuge dieser Maßnahme wurde der westliche Bahnhofszugang aufgegeben und dafür am östlichen Ende der neuen S-Bahnsteige ein weiterer Zugang geschaffen. Der erste (nördliche) neue S-Bahnsteig ist am 6. Juni 2005 in Betrieb genommen worden, der zweite S-Bahnsteig im Sommer 2006. Die beiden Regionalbahnsteige wurden nicht verschoben. Im Rahmen der Neugestaltung der Bahnanlagen wurde die Strecke im Bereich des Bahnhofs Charlottenburg beidseitig mit Lärmschutzwänden versehen.

Im Jahr 2010 wurde das Bahnhofsgebäude im Rahmen des Konjunkturpakets I der Bundesrepublik Deutschland energetisch saniert, der Heizenergieverbrauch wurde dadurch um 41 Prozent gesenkt.[2] Zwischen September 2012 und April 2013 sollen die Gleiströge der Fernbahn über dem Bahnsteigtunnel saniert und ersetzt werden.[3]

Anlagen

Der Bahnhof verfügt über insgesamt vier Mittelbahnsteige. Die zwei Regionalbahnsteige befinden sich westlich der die Bahntrasse unterquerenden Lewishamstraße. Die zwei S-Bahnsteige wurden 2005 nach Osten verschoben, sodass die Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße und der gleichnamige U-Bahnhof der Linie U7 durch einen kurzen Fußweg erreichbar sind.

Die Station ist als eine von 20 sogenannten Stammbahnhöfen der Berliner S-Bahn mit einer örtlichen Aufsicht besetzt.[4]

Linienübersicht

Neben den Fernverkehrszügen durchfährt auch die Regional-Express-Linie RE 2 den Bahnhof ohne Halt. Derzeit halten zwei Regional-Express-, drei Regionalbahn- und drei S-Bahnlinien am Bahnhof Charlottenburg.

Regionalverkehr

Linie Linienverlauf Takt
RE 1 Magdeburg – Brandenburg – Werder (Havel) – Potsdam – Berlin-Charlottenburg – Erkner – Fürstenwalde (Spree) – Frankfurt (Oder) (– Eisenhüttenstadt – Cottbus) 30 min
RE 7 Dessau – Bad Belzig – Beelitz-Heilstätten – Berlin-Charlottenburg – Berlin-Schönefeld Flughafen – Rangsdorf – Zossen – Wünsdorf-Waldstadt
Der RE 7 verkehrt wegen Bauarbeiten zwischen Zossen und Wünsdorf-Waldstadt bis Dezember 2015 nur zwischen Dessau und Zossen.
[5][6]
60 min
RB 14 Nauen – Falkensee – Berlin-Spandau – Berlin-Charlottenburg – Berlin-Schönefeld Flughafen 60 min
RB 21 Berlin Friedrichstraße – Berlin-Charlottenburg – Berlin Wannsee – Potsdam – Golm – Wustermark
hält nur Mo–Fr zwischen 6 und 9 Uhr sowie 15 und 18 Uhr
60 min
RB 22 Berlin Friedrichstraße – Berlin-Charlottenburg – Berlin Wannsee – Potsdam – Golm – Saarmund – Berlin-Schönefeld Flughafen – Königs Wusterhausen
hält nur Mo–Fr zwischen 6 und 9 Uhr sowie 15 und 18 Uhr
60 min

S-Bahn

Linie Verlauf Takt in der HVZ 10 min (Abschnitt Hoppegarten–Strausberg: 20 min,
Abschnitt Strausberg–Strausberg Nord: 40 min)
10 min 10 min

Busverkehr

Linie Verlauf
109 Flughafen TegelS+U Zoologischer Garten
309 U Wilmersdorfer Straße – Schlosspark-Klinik

Weblinks

 Commons: Bahnhof Berlin-Charlottenburg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Andere Quellen nennen Lichtenrade als Startpunkt des ersten BVG-Zugs.
  2. Konjunkturprogramm, Ausgewählte Highlights, Berlin-Charlottenburg, geplante Maßnahmen. www.bahnhof.de, abgerufen am 31. Januar 2012.
  3. Bauarbeiten im Bahnhof Berlin-Charlottenburg führen zu Einschränkungen im Fußgängertunnel und Ausfall von Regional-Express-Zügen. DB Mobility Logistics AG, 24. August 2012, abgerufen am 24. August 2012.
  4. Drucksache 17/15669. Abgeordnetenhaus Berlin, 19. März 2015, abgerufen am 11. Juli 2015 (PDF).
  5. http://www.gemeinde-michendorf.de/homepage/5fahrplaene/pdf/bahn/re7-1.pdf
  6. http://www.gemeinde-michendorf.de/homepage/5fahrplaene/pdf/bahn/re7-2.pdf

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof Berlin-Charlottenburg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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