Bad Ems - LinkFang.de





Bad Ems


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-KreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Bad Ems
Höhe: 80 m ü. NHN
Fläche: 15,36 km²
Einwohner: 9010 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 587 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56130
Vorwahl: 02603
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 006
Adresse der Verbandsverwaltung: Bleichstraße 1
56130 Bad Ems
Webpräsenz: www.bad-ems.de
Stadtbürgermeister: Bernard Abt (SPD)
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Bad Ems ist eine verbandsangehörige Stadt an der unteren Lahn und Sitz der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises in Rheinland-Pfalz. Zugleich ist die Stadt Bad Ems Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde sowie Sitz des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz. Bad Ems ist ein staatlich anerkannter Heilkurort und gemäß Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen.[2]

Geographie

Lage

Die Stadt liegt auf beiden Seiten der Lahn, der natürlichen Grenze zwischen Taunus und Westerwald, Teilen des Rheinischen Schiefergebirges. Stadt und Gemarkung liegen im Naturpark Nassau.

Stadtgliederung

Zur Stadt gehören eine Anzahl von außerhalb der Innenstadt liegenden Wohnplätzen: Am Klauspfad, Auf'm Klopp, Austerstücke, Bernsbach, Concordiaturm, Forstarbeitersiedlung, Gräveheid, Grisselberg, Haus Eichwald, Haus Mohrendell, Höhenhaus, Kellersweiden, Mergelkaut, Obere Malbergstation, Rullsbach, Schöne Aussicht, Seiterich, Tannenhof, Trümmerborn, Wiesbach und Wintersberg.[3]

Klima

Der Jahresniederschlag liegt mit 798 mm im bundesweiten Durchschnitt. Der trockenste Monat ist der März, die meisten Niederschläge fallen im August. Damit sind die Niederschläge recht gleichmäßig übers Jahr verteilt.

Geschichte

Römische Zeit

Zur Römerzeit[4] befanden sich im heutigen Innenstadtbereich das Kastell Ems und das Kleinkastell Auf der Schanz, von denen nichts mehr erhalten ist. Dort waren Auxiliartruppen zum Schutz des Limes stationiert. In unmittelbarer Nähe des Kleinkastells befand sich eine römische Ziegelei.[5] Der Limes querte bei Ems die Lahn. In den Wäldern um die Stadt befinden sich noch sehr deutliche Spuren der ehemaligen römischen Grenzanlage. Funde aus dem Kastell sowie dem Kastellbad zeigt das Museum Bad Ems.

In der römischen Epoche wurden die Silbervorkommen bei Ems ausgebeutet.

Mittelalter

880 wurde das Dorf Ems erstmals urkundlich erwähnt; es gilt als im 6. Jahrhundert entstandene fränkische Gründung. Im Jahre 1324 erteilte König Ludwig der Bayer die Stadtrechte.[6] Im 14. Jahrhundert wurde auch erstmals das "warm bayt by Eumetze" erwähnt. Graf Johann von Nassau-Hadamar verfügte 1361 in der Wittumsbeschreibung zugunsten seiner Ehefrau Elisabeth von Waldeck u. a. „unnser Badt zu Embs“. 1382 stand ein "Thurne ubir dem bade". 1474 und 1479 erfolgten weitere umfangreiche Baumaßnahmen der beiden Landesherren, der Grafen von Nassau und der Grafen von Katzenelnbogen auf dem Bad. Auch eine Kapelle wurde errichtet.[7]

Neuzeit

Im 17./18. Jahrhundert galt Ems als einer der berühmtesten Badeorte Deutschlands. Er stand zu dieser Zeit unter der gemeinschaftlichen Herrschaft von Oranien-Nassau und Hessen-Darmstadt. Im Mainzer Haus auf der damals kurmainzischen linken Lahnseite (Spieß-Ems) tagte 1786 der Emser Kongress der geistlichen Kurfürsten und verabschiedete die Emser Punktation. Seit 1806 war Ems ein Teil des Herzogtums Nassau. 1822 wurden Ort und Bad zu einer Gemeinde vereinigt. 1863 wurde Bad Ems Stadt. Das Herzogtum Nassau wurde 1866 von Preußen annektiert.

Seine Glanzzeit erlebte der Ort im 19. Jahrhundert als „Weltbad“ und Sommerresidenz zahlreicher europäischer Monarchen und Künstler, unter anderem Kaiser Wilhelm I., die Zaren Nikolaus I. und Alexander II. von Russland, Richard Wagner, Wassili Wereschtschagin, Fjodor Michailowitsch Dostojewski etc.

Die Veröffentlichung der Emser Depesche trug zum Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 bei, der zur Gründung des Deutschen Reiches führte. Des Weiteren wurde in Ems im Jahre 1876 von Zar Alexander II. im Haus Vier Türme der Emser Erlass unterzeichnet. Der Erlass stellte die Verbreitung von literarischem Schrifttum in ukrainischer Sprache unter Strafe. Eine Gedenkinschrift an besagter Stätte erinnert an das historische Ereignis. Seit 1913 trägt der Ort den offiziellen Zusatz Bad.

Im Jahre 1947 wurde in Bad Ems das Statistische Landesamt für Rheinland-Pfalz angesiedelt und im Zuge der Gebietsreform von 1969 wurde die Stadt Verwaltungssitz des neu gebildeten Rhein-Lahn-Kreises und 1972 der Verbandsgemeinde Bad Ems.

Bergbau

Im 19. und 20. Jahrhundert war der heutige Kurort auch durch bedeutenden Erzbergbau geprägt. Der Schwerpunkt der Förderung lag auf den Metallen Blei, Silber, Zink und Kupfer. Seit römischer Zeit bis ins Mittelalter gab es Erzgewinnung im Tagebau, von dem heute noch zahlreiche Pingen am Blöskopf zeugen. Im Laufe der Zeit ging man zum Untertageabbau mit Stollen und Schächten über. Erstmals urkundlich erwähnt ist der Bergbau in einer Urkunde aus dem Jahr 1158, der bis in das 18. Jahrhundert hinein mit großen Unterbrechungen fortgeführt wurde. Das Zeitalter der Industrialisierung führte zu einem umfangreichen Ausbau des Betriebes, der ab 1871 als Emser Blei- und Silberwerk AG firmierte. 1909 wurde das Unternehmen von der späteren Stolberger Zink AG übernommen und bis zum kriegsbedingten Ende 1945 (am 19. März Ausfall des öffentl. Stromnetzes durch Bombardierung, dadurch Ausfall der Pumpen in den Gruben: Volllaufen / Absaufen der Gruben mit Grundwasser) als Bergwerk weitergeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es nicht zur Wiederaufnahme der Förderung. Bis 1959 wurden in der Zentralaufbereitung Silberau noch Haldenbestände sowie Fremderz geschieden. Auf der linken Lahnseite befanden sich die Gruben Malberg und Bergmannstrost (Lindenbach), rechts der Lahn die Gruben Neuhoffnung, Fahnenberg, Pfingstwiese (von dort stammen die „Emser Tönnchen“) und der Betriebspunkt Tollgraben. Letztere wurden auch zur Grube Mercur zusammengefasst. Zum Unternehmen gehörte unter anderem auch die Arzbacher Grube Silberkaute sowie die Braubacher Grube Rosenberg mit dem Betriebspunkt Königsstiel, die ihren Betrieb als letzte Grube auf dem Emser Gangzug 1963 einstellte.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Bad Ems, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 912
1835 2.551
1871 5.464
1905 6.791
1939 7.726
Jahr Einwohner
1950 9.308
1961 9.700
1970 9.917
1987 9.097
2005 9.363
Jahr Einwohner
2008 9.216
2009 9.179
2010 9.055
2011 8.978
2012 9.023
Jahr Einwohner
2013 9.025
2014 9.010

Die bisher höchste Einwohnerzahl erreicht Bad Ems im Jahr 1977 mit 10.332 Einwohnern.[2]

Religionen

Politik

Die Stadt ist Sitz des Statistischen Landesamts Rheinland-Pfalz, des Landesbetriebs für Daten und Information, bis Ende der 1960er Jahre Sitz des Oberbergamts für Rheinland-Pfalz. Seit 1969 ist Bad Ems Sitz der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises.

Stadtrat

Der Stadtrat in Bad Ems besteht aus 24 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzenden. Aufgrund einer Wahlfälschung erfolgte 2009 eine Wahlwiederholung.[8]

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[9]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 11 7 1 5 24 Sitze
2009 8 7 2 1 6 24 Sitze
2004 6 12 2 1 3 24 Sitze
  • Freie Wählergruppe Stadt und Verbandsgemeinde Bad Ems e.V.

Städtepartnerschaften (Verbandsgemeinde Bad Ems)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Kurhaus mit Brunnenhalle, Kursaal mit Kurtheater, Marmorsaal, Spielbank. Es soll sich um eine der ältesten Spielbanken Deutschlands handeln. Betrieb 1720–1872 und ab 1987.[10]
  • Barockes Badeschloss Karlsburg
  • Malbergbahn
  • Kurwaldbahn
  • Evangelische Martinskirche (ursprüngl. romanische Basilika, im 18. Jahrhundert restauriert)
  • Evangelische Kaiser-Wilhelm Kirche (neuromanisch)
  • Russisch-Orthodoxe Kirche, Kreuzkuppelkirche mit vergoldeter Zentralkuppel und vier Nebenkuppen, 1876 eingeweiht
  • Katholische St.-Martins-Kirche, (neugotische dreischiffige Hallenkirche, gebaut 1866 bis 1882), darin: Sandtner-Orgel aus dem Jahr 1995 (III/42), neugotischer Hochaltar von 1880, ausgemalter Chor mit Bildern aus dem Leben des Heiligen Martin, Altar, Ambo und Osterleuchter von Gernot Rumpf
  • Katholische Kirche Maria Königin, Saalkirche, 1661 errichtet, Schöler-Orgel von 1831
  • Alte Zentrale von 1903 am Bahnhof Bad Ems-West (ehemaliges Elektrizitätswerk des Bergbaus)
  • Stollenportale Neuhoffnung (Arzbacher Straße) und Stadtstollen (In den Bachgärten)
  • Steigerhaus der ehemaligen Blei- und Silberhütte (jetzt Emser Bergbaumuseum)
  • Quellenturm (erbaut 1907)
  • Limeswachturm am Wintersberg, 1874 errichtete älteste ca. 8,5 m[11] hohe Rekonstruktion eines Limesturms
  • Bismarckturm, nicht begehbare 12,5 m hohe Bismarcksäule von 1901 auf dem Klopp,[12] (Bismarckhöhe, Nähe Kliniken)
  • Concordiaturm, ein 1861 errichteter 15,1 m[11] hoher Aussichtsturm auf der Bäderlei mit zwei Aussichtsplattformen auf 3,5 m und 14 m[11] Turmhöhe (Concordia-Höhe Richtung Kemmenau)
  • Malbergturm, ein ca. 8,5 m[11] hoher steinerner Aussichtsturm auf dem Malberg nahe der Bergstation der stillgelegten Malbergbahn
  • Kaiser Wilhelm Denkmal (Kurpark), 1892 von dem Berliner Bildhauer Paul Otto
  • Das spätklassizistische Künstlerhaus Schloss Balmoral gehört zu den zahlreichen sehenswerten Villen in Bad Ems. Es wurde 1867/68 erbaut. Heute wird es von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur genutzt.[13]
  • Bahnhofsgebäude (aus dem 19. Jahrhundert; Architekt: Heinrich Velde), kleinste Bahnhofshalle Deutschlands.
  • Glockenspiel am alten Rathaus (spielt täglich um 11:00, 15:00 und 17:00 Uhr)

Theater

  • Kurtheater und Marmorsaal
  • Kabarett CasaBlanca

Politisches und anderes freches Kabarett veranstaltet das Kabarett CasaBlanca (ehemals Kellertheater CasaBlanca) ganzjährig im Theater im Badhaus (ca. 180 Plätze) in der Römerstraße 41a. Besondere Highlights sind die lange CasaBlanca Kabarettnacht und der Kabarettpreis Emser Pastillchen für zwei Stimmbänder.

Museen

  • Museum Bad Ems (früher Kur- und Stadtmuseum)[14]
  • Emser Bergbaumuseum
  • Beatles-Museum Bad Ems

Heilquellen

  • Emser Kränchen
  • Kesselbrunnen
  • Kaiserbrunnen
  • Römerquelle
  • Robert-Kampe-Sprudel
  • Bohrung 3 (Haustrunk)
  • Neuquellen
  • Fürstenbrunnen
  • König Wilhelm’s Felsen-Quelle und weitere

Die Heilquellen des Staatsbades Bad Ems sind vorwiegend fluoridhaltige Natriumhydrogencarbonat-Thermalsäuerlinge. Es werden Wassertemperaturen von bis zu 57 °C erreicht. Das Heilwasser wird für Trink- und Badekuren sowie zur Herstellung der Emser Pastillen genutzt.

Bekannte Kurgäste[15]

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Bartholomäusmarkt mit Blumenkorso
  • Chor- und Orgelkonzerte in der kath. Kirche St. Martin (Internationale Orgelkonzerte Bad Ems)
  • Brückenfestival
  • Bad Emser Mineralien- und Fossilientage
  • Weltklassik am Klavier

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Wirtschaft

Als Thermalheilbad lebt Bad Ems zu einem Großteil vom Kurbetrieb. Trotz struktureller Veränderungen des klassischen Bäderwesens in den 1990er Jahren, verbunden mit weniger bewilligten kurorttherapeutischen Maßnahmen und rückläufigen Besucherzahlen bis 2005, gewinnt der Gesundheitstourismus aufgrund des demographischen Wandels wieder zunehmend an Bedeutung.[16][17] Weitere Impulse für den Tourismus werden von der Bewerbung als UNESCO-Welterbe erwartet; Bad Ems ist Mitglied der Zweckgemeinschaft Great Spas of Europe.[18]

Bad Ems hat eine vielseitige, wenngleich bedingt durch die Ausrichtung auf den Kurbetrieb im Vergleich mit ähnlichen Orten begrenzte Industrie (u. a. Medizin- und Elektrotechnik, Fremdenverkehr). Bis März 1945 war in Bad Ems der Erz-Bergbau ein wichtiger Arbeitgeber, die Zentralaufbereitung Silberau war darüber hinaus bis 1959 in Betrieb. Architektonische Zeugnisse findet man in der Stadt verteilt.

Verkehr

Bad Ems ist auf der Straße, der Schiene und dem Wasserweg erreichbar:

Straße

Die durch die Stadt verlaufende B 260 (auch Bäderstraße genannt) folgt dem Lauf der Lahn von der Mündung bei Lahnstein und verlässt diese bei Nassau. Dort schließt sie an die B 417 in Richtung Limburg an und führt schließlich nach Wiesbaden. Seit November 2006 entlastet der 1,6 km lange Malbergtunnel als Teil der Umgehungsstraße Fachbach – Bad Ems die Innenstadt von Bad Ems. Überregional führen die Autobahnen A 3 (Abfahrt Montabaur) oder A 61 (Abfahrt Koblenz/Waldesch) nach Bad Ems.

Schiene

Bad Ems liegt mit den Bahnhöfen Bad Ems und Bad Ems West an der Lahntalbahn. An beiden Stationen verkehrt die Linie RB 23 (Limburg(Lahn) – Diez – Bad Ems – Koblenz – Andernach – Mendig – Mayen Ost) im Rheinland-Pfalz-Takt täglich etwa stündlich. Am Bahnhof Bad Ems hält zusätzlich der Regionalexpress RE25 (Gießen – Wetzlar – Limburg – Diez – Bad Ems – Koblenz Hbf) täglich im Zwei-Stunden-Takt. Beide Linien werden durch DB Regio betrieben. Aufgrund der Lage der Stadt im Rhein-Lahn-Kreis gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein Mosel VRM.

Die Bahnhofshalle von Bad Ems ist die kleinste der Deutschen Bahn.

Wasserweg

Die Stadt erstreckt sich an der Lahn von Kilometer 123 (Campingplatz Bad Ems) bis 127 (Schleusenkanal). Es gibt diverse Anlegemöglichkeiten, eine Krananlage, eine Bootstankstelle und einen Yachthafen.

Radwanderwege

Durch Bad Ems führen:

Wanderwege

  • Die Vier-Türme-Tour ist ein 16 km langer Rundwanderweg um Bad Ems, der über 616 Höhenmeter zu den vier Aussichtstürmen auf dem Wintersberg, dem Malberg, der Bismarckhöhe und dem Concordiaberg führt.[19]
  • Die beiden Wanderwege Lahnhöhenweg und Lahnwanderweg sowie der Limeswanderweg führen durch Bad Ems.

Freizeit- und Sportanlagen

  • Tennisclub Blau-Weiß Bad Ems
  • Sportstadion „Auf der Silberau“
  • Emser Therme
  • Diverse Fußballplätze, Sportanlagen und Sporthallen
  • Golfanlage „Denzerheide“, einer der ältesten Golfplätze Deutschlands
  • Reithalle
  • Ausgedehnte Rad- und Wanderwege, Mountainbike-Trainingscamp
  • Yachthafen
  • Bekanntes Sportbootrevier „Unteres Lahntal“
  • Minigolfplatz am Quellenturm

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

  • 1790: August Vogler, * Hachenburg, Badearzt in Ems
  • 1832: Wilhelm Höffert, * Stralsund, königl. sächsischer Hoffotograph
  • 1868: Ferdinand Stemmler, * Kronberg, Badearzt in Ems
  • 1910: Gustav Neidlinger, Sänger, * Mainz, lebte nach seiner aktiven Zeit als Sänger in Bad Ems
  • 1940: Wilfried Dieterichs, Journalist, Schriftsteller, Historiker
  • 1943: Ulla Höpken, Malerin, * St. Goarshausen, wuchs in Bad Ems auf
  • 1944: Botho Strauß, Schriftsteller und Dramatiker, * Naumburg, Schulzeit bis zum Abitur in Bad Ems
  • 1952: Thomas C. Breuer, Schriftsteller und Kabarettist, * Eisenach, Schulzeit in Bad Ems
  • 1974: Josef Winkler, * Koblenz, ehem. Bundestagsabgeordneter (B90/Grüne)

Literatur

  • Adolf Bach (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte der Stadt Bad Ems. Bad Ems 1925.
  • Billaudelle, Karl: Spiel in Bad Ems. Zur Geschichte der Spielbank, Eigenverlag [1990]. – 56 S.[20]
  • Billaudelle, Karl: Russische Gäste im Bade Ems. In: Nassauische Annalen 95 (1984), S. 281–291.
  • Paul-Georg Custodis: Bad Ems (Rheinische Kunststätten, Heft 174). 2., veränderte Auflage, Neuss 1980.
  • Dieterichs, Wilfried: Herrenjahre in der Provinz: DIE STADT Bad Ems 1914–1964. Lahnbrück-Verlag, Weilburg 2013, 576 Seiten, ISBN 978-3-943738-04-9.
  • Henche, Albert: Bad Ems, Bausteine zu einer Ortskunde. Bad Ems 1927.
  • Hübner, Rolf: Berühmte Gäste in Bad Ems. Briedel 1998.
  • Meyer Hacke, Barbara: Bad Ems, ein Streifzug in Bildern.... Hrsg. Görres Verlag. Bad Ems 1995. ISBN 3-920388-46-1.
  • Sarholz, Hans-Jürgen: Bad Ems. Streifzug durch die Geschichte. 2. Aufl. Bad Ems 2010. ISBN 3-9804107-1-4.
  • Sarholz, Hans-Jürgen: Geschichte der Stadt Bad Ems. 2., überarb. Aufl. Bad Ems 1996. ISBN 3-9804107-0-6.
  • Schneider, Andrea und Zöller, Matthias: Bad Ems im Wandel. Veränderungen des Stadtbildes im Vergleich. Horb am Neckar 2012.
  • Sommer, Hermann: Zur Kur nach Ems. Stuttgart 1999. ISBN 3-515-07341-8.
  • Stemmler, Ferdinand: Bad Ems. Historisch-balneologische Bruchstücke aus des Bades Vergangenheit. Bad Ems, 1904; digitalisierte Fassung .
  • Die königlichen Trink-, Bade- und sonstigen Kur-Anstalten in Bad Ems. Wiesbaden, ca. 1888; digitalisierte Fassung
  • Ems und seine Umgebungen. Darmstadt, ca. 1840; digitalisierte Fassung .
  • Weithoener, Dieter: Bad Ems. Stadt mit Gesicht. Bad Ems 1987.

Weblinks

 Commons: Bad Ems  – Sammlung von Bildern
 Wikisource: Bad Ems in Merians Topographia Hassiae – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Bad Ems – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 2,2 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 40 (PDF; 2,3 MB)
  4. Cliff Alexander Jost: Der römische Limes in Rheinland-Pfalz. 2. Aufl. Koblenz 2006.
  5. Ulrich Brandl und Emmi Federhofer: Ton + Technik. Römische Ziegel. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2403-0 (Schriften des Limesmuseums Aalen. Nr. 61)
  6. Hans-Jürgen Sarholz: Geschichte der Stadt Bad Ems. 2. Aufl. Bad Ems 1996, S. 62 ff.
  7. Sarholz: Geschichte, S. 169 ff.
  8. Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz: „Unregelmäßigkeiten bei den Kommunalwahlen in Bad Ems“
  9. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  10. Billaudelle, Karl: Spiel in Bad Ems. Zur Geschichte der Spielbank, Eigenverlag [1990]. – 56 S.
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 Höhenangaben laut privat durchgeführten Messungen.
  12. Bismarckturm Bad Ems auf bismarcktuerme.de.
  13. www.balmoral.de
  14. Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt: Von römischen und Kaisers Zeiten, von Barbieren und Pastillen. (Museum Bad Ems) In: Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen für Medizin und Pharmazie. Band 2, Süddeutschland, S. 214–216, Verlag S. Hirzel, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-7776-2511-9.
  15. Sarholz: Bad Ems, Streifzug, S. 60.
  16. Fremdenverkehr in den rheinland-pfälzischen Heilbädern (PDF; 806 kB). Website des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz. Abgerufen am 8. August 2015, S. 260 ff.
  17. Bad Ems – Kurstadt im idyllischen Lahntal . Website von Rheinland-Pfalz Tourismus. Abgerufen am 8. August 2015.
  18. Bad Ems will drittes Welterbe im Rhein-Lahn-Kreis werden . In: Rhein-Zeitung, 26. August 2014. Abgerufen am 8. August 2015.
  19. Vier-Türme-Tour auf der Webseite der Touristinformation Bad Ems.
  20. Rheinland-Pfälzische Bibliographie .

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