Bad Bertrich - LinkFang.de





Bad Bertrich


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-ZellVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Ulmen
Höhe: 150 m ü. NHN
Fläche: 8,71 km²
Einwohner: 1035 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 119 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56864
Vorwahl: 02674
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 501
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 1
56766 Ulmen
Webpräsenz: www.bad-bertrich.de
Ortsbürgermeisterin: Beatrix Lauxen
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Bad Bertrich ist ein Staatsbad und Kurort in der Eifel und gehört zum Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Die Ortsgemeinde gehört der Verbandsgemeinde Ulmen an.

Geographie

Bad Bertrich liegt im Üßbachtal in der südlichen Eifel, nahe der Mosel.

Die Gemeinde Bad Bertrich besteht aus den Ortsteilen Bad Bertrich mit den Wohnplätzen Marienhöhe und Sonnenhof, sowie Kennfus mit dem Wohnplatz Lucienhof.[2]

Geschichte

Schon unter den römischen Kaisern Valentinian II. und Gratian wurden in Bertriacum prächtige Badegebäude erbaut. Die älteste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1097; es handelt sich um eine Besitzurkunde Erzbischof Egilberts von Trier. 1476 wurde der Ort kurtrierisches Staatsbad. Clemens Wenzeslaus von Sachsen, der letzte Kurfürst von Trier, ließ hier 1785 bis 1787 das Kurfürstliche Schlösschen erbauen und nutzte es als Sommer- und Jagdresidenz. Ab 1794 stand Bad Bertrich unter französischer Herrschaft. 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet und wurde preußisches Staatsbad.

Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden die Kuranlagen von Bad Bertrich nach Planung und unter Bauleitung des Architekten Otto Hodler neu gestaltet.[3]

Seit 1946 ist Bad Bertrich Teil des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz. Am 1. Januar 1975 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Kennfus nach Bad Bertrich eingemeindet.[4]

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Bad Bertrich besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU WGR Gesamt
2014 12 12 Sitze
2009 12 12 Sitze
2004 3 5 8 16 Sitze

Nach der Wahl im Jahr 2014 verteilen sich die zwölf Sitze auf insgesamt vier Wählergruppen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Im Juni/Juli 2007 fand das neu gegründete Festival Eifel-Kulturtage in Bad Bertrich und im Kloster Himmerod statt. Geleitet wird die Veranstaltungsreihe mit über 90 Künstlern von Rainer Laupichler.

Bauwerke und Einrichtungen

  • Evangelische Philipp Melanchthon-Kirche
  • Katholische Kirche St. Peter
  • Parkhotel
  • Bismarckturm, ein 1910 fertiggestellter 14 m hoher Aussichtsturm, der ca. 500 m östlich des Ortes auf der Hohelay steht[6]
  • Hohenzollernturm, ein kleiner gusseiserner Aussichtspavillon auf dem nordöstlich gelegenen Krahlberg
  • Vulkaneifel-Therme
  • Römerkessel, der 2012 eröffnete erste Landschaftstherapeutische Park in Europa[7]

Siehe auch:

Wirtschaft und Infrastruktur

Heilquelle Bergquelle

Die Bergquelle ist eine äußerst stabile Heilquelle in Bezug auf Schüttung und Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Es ist eine Glaubersalztherme (Natrium-Sulfat-Hydrogenkarbonat-Therme).

Heilbad

Diese Heilquelle ist die Grundlage der Entwicklung des Ortes zum Kurort. Das gesundheitstouristische Angebot in Bad Bertrich ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region, die auch unter der Bezeichnung "Gesundland Vulkaneifel" vermarktet wird.[8][9]

Persönlichkeiten

In Bad Bertrich geboren
Mit Bad Bertrich verbunden

Sonstiges

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 diente Bad Bertrich der Schweizer Nationalmannschaft als Trainingslager. Die Schweizer Mannschaft logierte im 5-Sterne-Hotel „Häcker’s Kurhotel Fürstenhof“. Möglich machte dies der damalige Ortsbürgermeister Günter Eichberg.

Literatur

  • Alfons Friderichs, Karl Josef Gilles: Bad Bertrich, Rheinische Kunststätten, Heft 184; 1976 (19812).

Weblinks

 Commons: Bad Bertrich  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 23 (PDF; 2,3 MB)
  3. Friedrich Lindau: Hannover. Wiederaufbau und Zerstörung. Die Stadt im Umgang mit ihrer bauhistorischen Identität, 2., überarbeitete Auflage, Hannover: Schlütersche Verlagsgesellschaft, 2001, ISBN 3-87706-607-0, passim; Vorschau über Google-Bücher.
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 , Seite 169 (PDF; 2,6 MB)
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Bismarckturm Bad Bertrich auf bismarcktuerme.de
  7. Landschaftstherapeutischer Park Römerkessel auf der Webseite von Bad Bertrich
  8. Startschuss für das Gesundland . In: Trierischer Volksfreund, 14. Januar 2014. Abgerufen am 30. Mai 2015.
  9. Bad Bertrich – Thermalbad zwischen Mosel und Eifel . Website von Rheinland-Pfalz Tourismus. Abgerufen am 30. Mai 2015.

Kategorien: Kurort in Rheinland-Pfalz | Ort im Landkreis Cochem-Zell | Bad Bertrich | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bad Bertrich (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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