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Bělá pod Pradědem


Bělá pod Pradědem

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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Olomoucký kraj
Bezirk: Jeseník
Fläche: 9212 ha
Geographische Lage:
Höhe: 474 m n.m.
Einwohner: 1.810 (1. Jan. 2016)[1]
Postleitzahl: 787 01 - 790 85
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 4
Verwaltung
Bürgermeister: Miroslav Kružík (Stand: 2007)
Adresse: Domašov 381
790 85 Bělá pod Pradědem
Gemeindenummer: 523917
Website: www.bela.cz
Lageplan

Bělá pod Pradědem (deutsch Waldenburg) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt südlich von Jeseník im Altvatergebirge.

Geographie

Die Gemeinde erstreckt sich im Tal am Oberlauf des Flusses Bělá. Von Süden nach Norden reihen sich die Ortsteile Bělá, Albrechtov, Horní Domašov, Dolní Domašov und Adolfovice entlang der Bělá bis an das zu Jeseník gehörende Dorf Bukovice aneinander. Westlich davon liegen in den Seitentälern des Filipovický potok Filipovice und in dem des Červenohorský potok Drátovna. Das Täler des Borový potok, Keprnický potok und Zaječí potok sind unbesiedelt.

Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1284 von den Bischöfen von Breslau. Schon damals gab es hier einen kleinen Markt und eine Kirche. Man vermutet, dass auch die von Haugwitz damals hier siedelten und das Eigentum Anfang des 14. Jahrhunderts erwarben. Nach weiteren Besitzerwechseln erwarben es 1505 die Fugger, die es 1547 den Herren von Freiwaldau übergaben. Der Ort litt nicht nur unter dem Dreißigjährigen Krieg sondern auch unter Hexenverbrennungen und großen Überschwemmungen, die größte 1903 und 2002. 1836 bestand Waldenburg aus 1053 deutschen Einwohnern.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden im Ort einige Gefangenenlager errichtet. Diese wurden dann ab 1945 als Internierungslager für die deutsche Bevölkerung verwendet, die 1945/46 aufgrund der Beneš-Dekrete vertrieben wurde. 1964 wurden Adolfovice und Domašov vereinigt und in Bělá pod Pradědem umbenannt. Im Herbst 2003 wurde auf dem Gelände des bekanntesten Waldlagers Rudohoří (Vietseifen) ein Friedhof für die verstorbenen russischen Kriegsgefangenen und die nach dem Ende des Krieges dort umgekommenen Deutschen eingeweiht.

Wirtschaftliche Entwicklung

Ab dem 16. Jahrhundert gab es im Ort ein Sägewerk, ab dem 18. Jahrhundert Weißgerbereien und ab dem 19. Jahrhundert eine Brennerei. Später kamen Holzverarbeitungsbetriebe hinzu, 1881 eine Fabrik für Sägezubehör und 1916 Unternehmen zur Herstellung von Holzwolle.

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche des hl. Thomas in Dolní Domašov (1726–1730)
  • Pfarrkirche des hl. Johannes der Täufer in Horní Domašov (1789)
  • Wallfahrtskapelle der hl. Maria (Maria-Quelle) in Horní Domašov
  • Seifert-Kapelle in Kinseif, erbaut 1938
  • Friedhöfe des Arbeits-, Internierungs- und Straflagers Vietseifen (1941–1945) im Tal des Keprnický potok
  • Friedhof des Arbeitslagers Borek-Kieflich 2 im Tal des Zaječí potok

Ortsteile

  • Adolfovice (Adelsdorf)
  • Bělá (Waldenburg)
  • Domašov (Thomasdorf)
  • Filipovice (Philippsdorf)

Söhne und Töchter des Ortes

  • Gustav Parg (* 1. August 1877; † 7. April 1954 in Homberg), Mundartdichter
  • Hans Jürgen Friederici (1922–2004), Historiker

Weblinks

 Commons: Bělá pod Pradědem  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2016 (PDF; 371 KiB)


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bělá pod Pradědem (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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