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Börtlingen


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: GöppingenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 8,26 km²
Einwohner: 1709 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 207 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73104
Vorwahl: 07161
Kfz-Kennzeichen: GP
Gemeindeschlüssel: 08 1 17 011
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 54
73104 Börtlingen
Webpräsenz: www.boertlingen.de
Bürgermeister: Franz Wenka
}

Börtlingen ist eine Gemeinde im Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg (Deutschland).

Geographie

Börtlingen gehört zur Randzone der Metropolregion Stuttgart.

Geographische Lage

Börtlingen liegt im Schurwald in 334 bis 498 Metern Höhe, in Luftlinie etwa 6 km nördlich der Kreisstadt Göppingen auf einem Bergrücken zwischen dem Tal des Marbachs im Osten und eines Oberlaufstrangs des ihm zulaufenden Herrenbachs im Westen. Das Gemeindegebiet reicht im Osten noch über die Waldtalmulde des Marbachs hinaus, im Norden endet etwa nahe der linken oberen Hangkante des Remstales.

Geologie

Im Wesentlichen liegt Börtlingen auf einer Schwarzjuraplatte des östlichen Schurwalds. Zwischen dem darunter gelagerten Stubensandstein und der Schwarzjuraplatte steht Knollenmergel (kalkhaltige Tone) an.[2]

Gemeindegliederung

Zu Börtlingen gehören das Dorf Börtlingen, die Weiler Breech (nördlich von Börtlingen) und Zell (östlich Richtung Birenbach), die Höfe Ödweiler und Schweizerhof und das Haus Schneiderhof sowie die abgegangene Ortschaft Oedweiler.[3]

Flächenaufteilung

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[4]

Geschichte

Börtlingen wurde 1202 das erste Mal urkundlich erwähnt. Es unterstand lange dem Kloster Adelberg. Als dieses im Zuge der Reformation 1535 aufgelöst wurde, kam Börtlingen unter die Herrschaft des protestantischen Klosteramtes Adelberg. Börtlingen selbst war Sitz eines Stabes in diesem Klosteramt. Mit Auflösung der Klosterämter 1807 kam der Ort zum Oberamt Göppingen, dem Vorläufer des heutigen Landkreises.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerentwicklung der Gemeinde zwischen 1837 und 2010.

Datum Einwohner
1837 669
1907 660
17. Mai 1939 651
13. September 1950 935
27. Mai 1970 1.311
31. Dezember 1983 1.571
31. Dezember 2000 1.767
31. Dezember 2005 1.798
31. Dezember 2010 1.754

Politik

Börtlingen gehört mit Birenbach, Adelberg und Rechberghausen dem Gemeindeverwaltungsverband „Östlicher Schurwald“ an, der seinen Sitz in Rechberghausen hat.

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Börtlingen hat zehn Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Oberbürgermeister als Vorsitzendem. Der Oberbürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kommunalwahl 2014
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
65,46 %
34,54 %
ALL
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   2
   0
  -2
  -4
+0,46 %p
-0,46 %p
ALL
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
FWV Freie Wählervereinigung Börtlingen 65,46 7 unbekannt unbekannt
ALL Unabhängige Wählervereinigung Börtlingen 34,54 3 unbekannt unbekannt
gesamt 100,0 10 100,0 10
Wahlbeteiligung 61,26 % 63,5 %

Wappen

Die Blasonierung des Gemeindewappens von Börtlingen lautet: In Grün ein offener silberner Flug.

Es wurde 1947 festgelegt und geht auf die Nachforschungen des ehemaligen Ortspfarrers Hermann zurück, wonach der ursprüngliche Ortsadel der Herren von Bertnang diese Wappen geführt haben soll. Das Wappen wurde vom Innenministerium am 27. Januar 1948 verliehen, die weiß-grüne Gemeindeflagge am 30. Juni 1959.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Börtlingen ist am einfachsten mit dem Auto über die B 297 und die Kreisstraße K 1408 (Abzweigung zwischen Rechberghausen und Birenbach) von Lorch und Göppingen aus erreichbar. Breech hat ebenfalls durch die K 1408 Verbindung nach Rattenharz und zum Remstal. Ortsverbindungsstraßen bestehen zur Zachersmühle und Oberwälden sowie über das Kaisersträßle nach Adelberg und Oberberken.

Es besteht auch eine Busverbindung von und nach Göppingen. Endhalt am Göppinger Bahnhof.

Börtlingen war früher durch die inzwischen stillgelegte Hohenstaufenbahn (Schwäbisch GmündGöppingen) an das Schienennetz angeschlossen. Der Bahnhof Adelberg-Börtlingen ist allerdings ca. 3,5 km von der Ortsmitte entfernt und ist heute im Privatbesitz.

Bildung

Mit der Paul-Roth-Schule verfügt Börtlingen über eine eigene Grundschule, außerdem gibt es einen evangelischen Kindergarten. Weiterführende Schulen sind mit dem Bus in Rechberghausen und Göppingen erreichbar.

Bauwerke

Im oberen Teil von Börtlingen gelegen ist die Johanniskirche, welche im Jahre 1202 eingeweiht wurde. Das ursprünglich spätgotische Bauwerk der heutigen Kirche entstand um 1500 und wurde später vermutlich 18. Jahrhundert barockisiert.[5]

Zwischen dem Ortsteil Breech und Rattenharz, an der Kreisstraße K 1408, () steht der Reinhold-Maier-Turm, der umgangssprachlich als Leuchtturm langer Franz bezeichnet wird. Der Aussichtsturm, ein ehemaliger Pendel-Wasserturm, ist mit einer Höhe von etwa 25 m auch von Börtlingen aus sichtbar. Er wurde 1914 gebaut und war bis 2008 als Wasserturm in Verwendung, danach konnte er auf Initiative des Bürgermeisters und einiger Bürger als Turm erhalten werden und wurde nicht abgerissen. Nach einer Bürgerbefragung und positiver Resonanz wurde der Turm dann im Jahre 2009 zu einem Aussichtsturm umgebaut.[6][7]

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Georg Ganzenberg (* 14. Juli 1914, † 22. Dezember 2006) war langjähriger Dorfschulmeister in Börtlingen sowie Gründungsmitglied und Ehrenmitglied in mehreren Börtlinger Vereinen.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks

 Commons: Börtlingen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Börtlingen in der Beschreibung des Oberamts Göppingen von 1844 – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Kultur-Almanach Landkreis Göppingen, ISBN 978-3-00-019196-1.
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2, S. 340.
  4. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Börtlingen.
  5. Broschüre Börtlinger Weg
  6. Gemeindeblatt Börtlingen
  7. SWP Schurwald 16. Januar 2010

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Börtlingen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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