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Bílá Voda


Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Bílá Voda. Zum Ortsteil von Červená Voda siehe Červená Voda (Tschechien); zu Bächen siehe Bílá voda.
Bílá Voda

Hilfe zu Wappen
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Olomoucký kraj
Bezirk: Jeseník
Fläche: 1498 ha
Geographische Lage:
Höhe: 305 m n.m.
Einwohner: 324 (1. Jan. 2016)[1]
Postleitzahl: 790 69
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 3
Verwaltung
Bürgermeister: Miroslav Kocián (Stand: 2007)
Adresse: Kamenička 37
790 69 Bílá Voda
Gemeindenummer: 525227
Website: www.bilavoda.cz
Lageplan

Die Gemeinde Bílá Voda (deutsch Weißwasser) gehört zum Bezirk Jesenik in Tschechien. Sie liegt etwa neun Kilometer nordwestlich der Stadt Javorník im Tal der Bílá voda unmittelbar an der polnischen Grenze zwischen dem Reichensteiner Gebirge (Rychlebské hory) und dem Patschkauer Vorland (Przedgórze Paczkowskie) und ist das nördlichste Dorf der Mikroregion Javornicko.

Geschichte

Es wird angenommen, dass Weißwasser – vermutlich als Wiederbesiedlung eines eingegangenen Dorfes – im 13. Jahrhundert gegründet wurde. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1532. Der Ortsname bezieht sich vermutlich auf die Farbe des dort entspringenden Baches. Seit 1748 gehören zu Weißwasser auch die Siedlungen Kamenička (Kamitz-Uberschar), Růženec (Rosenkranz) und einige Einsiedlerhöfe.

Die Marktgemeinde Weißwasser hatte am 1. Dezember 1930 1104 Einwohner, am 17. Mai 1939 waren es 1024 und am 22. Mai 1947 509 Bewohner. Die deutschen Bewohner wurden 1945 enteignet und gewaltsam vertrieben.

Während der kommunistischen Herrschaft wurden ab 1950 in Bilá Voda katholische Ordensschwestern aus der ganzen Tschechoslowakei interniert, deren Klöster zuvor aufgelöst und enteignet worden waren. Zeitweise waren es bis zu 400 Frauen aus 16 verschiedenen Orden. Das Lager bestand bis zur politischen Wende 1989. 2012 wurde ein kleines Museum eröffnet, das sich mit der Geschichte des Nonnen-Internierungslagers Bilá Voda befasst[2].

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Bílá Voda besteht aus den Ortsteilen Kamenička (Kamitz-Überschar), Městys Bílá Voda (Markt Weißwasser) und Ves Bílá Voda (Dorf Weißwasser) sowie der Ansiedlung Karlovy Dvory. Zum Kataster gehören ebenfalls die Wüstungen Karlov (Karlshof), U šišky, auch Jedlová šiška bzw. Jedlovec (Tannzapfen), Na Vyhlídce (Gucke) und Růženec (Rosenkranz).

Sehenswürdigkeiten

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2016 (PDF; 371 KiB)
  2. http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1921831/


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bílá Voda (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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