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Axel Reitel


Axel Reinhard Reitel (* 7. April 1961 in Plauen, Vogtland) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben und Wirken

Reitel wuchs in der DDR in einer von der SAG Wismut geprägten Familie auf. Zu seinen frühen Gedichtthemen gehören der im DDR-Alltag zutage tretende Ost-West-Zwiepalt. 1978 und 1981 wurde er durch das Ministerium für Staatssicherheit verhaftet und wegen Missachtung staatlicher Symbole zu sechs Monaten Jugendhaft beziehungsweise wegen Vorbereitung zur landesverräterischen Nachrichtenübermittlung zu 48 Monaten Freiheitsentzug verurteilt. Auf Vermittlung seines Bruders Ralf Reitel, der zu dieser Zeit als Schauspieler in Rudolstadt engagiert war, wurde er ab 1981 Klient von Amnesty International. Die Betreuung geschah durch die schwedische Gruppe von AI.

Am 17. Dezember 1981 beteiligte sich Reitel am eintägigen Hungerstreik von insgesamt 350 politischen Häftlingen im Zuchthaus Cottbus, aus Protest gegen die Verhängung des Kriegsrechts in Polen und aus Sympathie mit der polnischen Gewerkschaft Solidarność.[1][2]

Am 4. August 1982 erfolgte sein Freikauf durch die Bundesrepublik Deutschland. 1984 erschien sein Prosadebüt im in Westberlin publizierten polnischen Exilantenmagagzin Archipelag. Ebenfalls im Jahr 1984 wurde er Vater einer Tochter.

Von 1985 bis 1990 studierte Reitel Publizistik, Französisch und Spanisch an der Freien Universität Berlin (West) sowie Kunstgeschichte und Philosophie an der Technischen Universität Berlin (West). Während seiner Studentenzeit an der Berliner TU gründete er als Sänger und Komponist mit den Kommilitonen Frank Runge (p, key, b, dr, voc) und Martin Walter (g, key, fl) eine vom Jazz, der Musik der Beatles und der Doors beeinflusste Rockband, „Erste Lektion“,[3] die bis 1988 bestand. Von 1986 bis 1990 arbeitete er neben dem Studium als Bühnentechniker an der Schaubühne am Lehniner Platz sowie am Theater des Westens.

Am 18. November 1989 forderte Reitel zusammen mit Bernd Markowsky, Udo Preissler und Utz Rachowski in der tageszeitung die Offenlegung der politischen Justiz und ihrer Methoden, die Freilassung aller politischen Gefangenen sowie deren Rehabilitierung.[4] Am 2. Dezember 1989 hielt Jürgen Fuchs die Eröffnungsrede des Wolf-Biermann-Konzerts, DDR-Schriftsteller im BRD-Exil. Der von 77 Autoren, darunter auch Reitel, unterzeichnete Appell wurde dem Minister für Kultur Dietmar Keller übergeben.[5]

Seit 1990 ist Reitel freischaffender Autor. Er schreibt Prosa, Lyrik und Essays. Sein Hauptthema ist „Die Deutschen und die offene Gesellschaft“. Dabei bezieht er sich auf den Dichter Johannes Bobrowski und dessen Thema „Die Deutschen und ihre europäischen Nachbarn“ sowie auf den österreichischen Philosophen Karl Popper und dessen 1945 erschienene, gegen den Totalitarismus gerichtete Arbeit Die offene Gesellschaft und ihre Feinde.

Nach der Maueröffnung ging Reitel in seine Heimatstadt zurück. Von 1990 bis 1997 schrieb er unter anderem für Die Welt[6] und die Berliner Morgenpost. Für die Freie Presse, Lokalausgabe Plauen, entwickelte er die Rubrik Vor 50 und vor 100 Jahren und für die Chemnitzer Ausgabe der Freien Presse die Rubrik Lyrik des 20. Jahrhunderts, für die er insgesamt 50 Beiträge schrieb (1. van Hoddis, 50. Hesse).

Am 30. August 1991 erschien im Feuilleton der Freien Presse sein Artikel Kein Requiem für Gorbi gegen den Putschversuch in Moskau.[7] Ebenfalls für die Freie Presse interviewte Reitel u. a. den Liedermacher Konstantin Wecker, die Schlagersängerin Stefanie Hertel und den Gitarrenmeister Abel Carlevaro.

Am 25. September 1991 wurden die Urteile des Kreisgerichts Plauen Stadt aus dem Jahr 1978 sowie des Bezirksgerichts Karl-Marx-Stadt aus dem Jahr 1981 mit Beschluss des 2. Rehabilitierungssenats des Bezirksgerichtes Chemnitz aufgehoben. Axel Reitel wurde rehabilitiert.

Von 1994 bis 1995 arbeitete er als Redakteur der Dresdner Kultur- und Kunstzeitschrift Ostragehege. 1997 folgte in der Plauener Tageszeitung Vogtland-Anzeiger seine Kolumne Menschen, Begegnungen. 1999 vertonte Reitel das Gedicht Liebe von Dagmar Hilarová, das 1944 im KZ Theresienstadt entstand, sowie das Gedicht Scheinwerfer von Jürgen Fuchs. Beide Lieder wurden auf der CD ohne anzuklopfen veröffentlicht.[8] Die Uraufführung der Scheinwerfer fand am 26. Mai 1999 auf der Gedenkveranstaltung für Jürgen Fuchs in der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt.[9][10]

Im September 1999 organisierte Reitel einen veritablen Aufruf namhafter Kulturschaffender an die türkische Justiz zur Zurücknahme der Anklage gegen die türkische Journalistin Nadire Mater.[11]

Von 2000 bis 2001 erforschte Reitel mit Zuwendungen der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur den Jugendstrafvollzug in der DDR. Die Publikation[12] wurde in der Reihe Sachbeiträge veröffentlicht von der Landesbeauftragten Sachsen-Anhalt. Im Jahr 2003 begann Reitel eine Tätigkeit als freier Hörfunkautor der ARD.

Im Laufe des Jahres 2004 folgten vier CDs umfassende Interviewaufnahmen mit dem an Amyotropher Lateralsklerose (ALS) leidenden Sänger, Liedermacher und ehemaligen Frontmann der Rockgruppe Stern-Combo Meißen, Reinhard Fißler. Die Aufnahmen dienten als Grundlage für eine im Jahr 2006 vorgelegte Biografie über Reinhard Fißler. Seit Februar 2009 wird die Biografie auf der Internetseite der von John Lennon gegründeten The Quarrymen erwähnt.[13]

Von Juni 2007 bis Mai 2008 arbeitete er am Projekt „Geschichte der FDJ-Poetenseminare“ beim Forschungsverbund SED-Staat der FU Berlin. Das Projekt wird mit einer Publikation abgeschlossen.

Reitel engagierte sich von Oktober 2010 bis Oktober 2013 im Vorstand des „Menschenrechtszentrums e. V.“ für die Umgestaltung der alten Justizvollzugsanstalt Cottbus in eine historisch wertvolle wie attraktive Gedenkstätte.

Seit 2014 arbeitet er an einem aufwendigen zeithistorischen Romanprojekt.[14]

Seit 2015 ist Axel Reitel Mitglied des P.E.N.-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland und Mitarbeiter in dessen Sektion „Writers in Prison“.

Künstlerische Stilmittel

Die von Reitel entwickelten Stilmittel bestimmen vor allem in der Prosa eine „ganz der Sprache“ anvertraute Geschichte.[15] Das zu Erzählende wird in einer kontingenten Mischung aus „Fiktion und Wirklichkeit“ berichtet.[16] Reitels Figuren bewegen sich „in immer neu aufklappenden Fabeln“.[17]

Stipendien, Förderungen, Forschungszuwendungen

Internationale Einladungen

Nominierungen (national)

Nominierungen (international)

Werk

Herausgaben (Mitwirkung)

Hörfunkjournalismus

  • Schöne Jugend. Jugendliche im Widerspruch zur DDR. Fünf Features. Köster-Verlag, 174 Seiten, 2008 (2. Aufl.) ISBN 978-3-89574-627-7.
  • Nachtzensur. DDR und Osteuropa zwischen Revolte und Reaktorkatastrophe. Fünf Features. Mit einem Vorwort von Manfred Wilke Köster-Verlag, 168 Seiten, 2013. ISBN 978-3-89574-842-4.

Künstlerbiografie

Lyrik

Monografie

  • Frohe Zukunft – Keiner kommt hier besser raus. Strafvollzug im Jugendhaus Halle. Die Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt, 312 Seiten, 2002.
  • Jugendstrafvollzug in der DDR am Beispiel des Jugendhauses Halle. Köster-Verlag, 312 Seiten, 2006, ISBN 3-89574-585-5.

Musik

  • Box Stop Yesternight. Erste Lektion, Berlin. Doppel-CD. S.K.U.N.K. Records 1999.
  • ohne anzuklopfen. Jodie Akt I. Avaton | Saxonia 2000. EAN 4018952907328.[8]
  • Ghettos in petto. Jodie Akt II. FARO-Music 2002.
  • Berlin. Single-CD. FARO-Music 2005.
  • Feuer und Regen (Text frei nach Fire and Rain von James Taylor), gesungen von Reinhard Fißler, CD „was bleibt“, secret-word-records 2005.

Prosa

  • Zündhölzer für ein Manöver. Erzählungen. Hilbert & Pösger, 92 Seiten, 1987.
  • Das Glück in Mäusebach. Erzählungen. Oberbaum Verlag, 140 Seiten, 1989. ISBN 3-926409-98-3.
  • Zeitalter der Fische. Erzählungen. Chemnitzer Verlag, 112 Seiten, 1996, ISBN 3-928678-30-2.

Radio – Essay – Lesung

  • Poetisches Leben. Radio-Essay. Saarländischer Rundfunk, Moderation: Arnfrid Astel, Sa, 4. November 1989, 54′04″.
  • Das Leben des unschuldigen Mörders Alexander Raimond. MDR Kultur, Sa, 7. Dezember 1994, 30′.
  • Die andere Seite des Lächelns oder Ein Terrier namens Stasi. Briefe an meine Freundin Demokratie. MDR Kultur, Mo, 16. August 1999.
  • Muschel und Welle. Neue Texte. MDR Figaro Sa, 1. August 2009, 21′40″.
  • Der Kemmler oder Eine Liebe im Vogtland. MDR Figaro, Sa, 6. November 2010, 25′.
  • Bericht an eine Jury. Eine Stasi-Satire. MDR Figaro, Sa, 29. Oktober 2011, 21′06″.
  • Karl Marx in Wolken SR 2 Kulturradio, Mittwoch, 31. Juli 2013, 24′46″.[21]

Radiofeature, Radioreportage

  • Selbsterziehung – Jugendstrafvollzug in der DDR. MDR und SFB Sa, 12. April 2003, 55′.[22] ÜN: BR2 2004, Deutschlandradio 2005, MDR Figaro 2014.[23]
  • Spatensoldaten – Wehrdienst ohne Waffe in der DDR. MDR und RBB Mi, 1. September 2004, 58′28″.[24] ÜN: BR2 2005.
  • Grenzgänger – Kinderprostitution an der deutsch-tschechischen Grenze. MDR und RBB Mi, 15. Dezember 2004, 53′48″.[25]
  • Junge Poeten zum Lernen gebeten – Die zentralen Poetenseminare der FDJ. Deutschlandradio Sa, 11. Juni 2005, 54′24″.[26] ÜN: BR2 2005. MDR 2008.
  • Der Tod meines Bruders – Rekonstruktion eines vermeintlichen Unfalls. MDR und RBB Mi, 3. Oktober 2007, 59′26″. ÜN: BR2 2012.
  • Freigekauft – Die geheimen Geschäfte mit politischen Gefangenen in der DDR. MDR und RBB Mi, 15. September 2010, 58′57″. ÜN: HR2 2011. WDR3 2011. SWR2 2012. Radio Bremen 2012. Deutschlandradio 2012. SWR 2 2013.[27]
  • Hass auf Heimat – Die rechte Opposition der DDR. MDR und RBB Mi, 12. Oktober 2011, 59′14″.
  • Freigekauft – Die geheimen Geschäfte mit politischen Gefangenen in der DDR SWR2 Wissen Fr, 12. März 2012, 26′50″.[28]
  • Der Walnussbaum hat nicht gestört – Von der Vernichtung dreier Dörfer an der innerdeutschen Grenze. MDR und RBB Mi, 6. Juni 2012, 56′20″.
  • Wer war Siegfried Heinrichs? Porträt des ost-westdeutschen Lyrikers und Berliner Verlegers. RBB kulturradio Mi, 3. Oktober 2012, 30′23″.
  • Verstrahlter Ruhm – Die Liquidatoren von Tschernobyl. MDR und RBB Sa, 19. Oktober 2013, 29′31″.[29]
  • Verstrahlter Ruhm – Die Liquidatoren von Tschernobyl. DLF Di, 22. Oktober 2013, 43′36″.[30]

Radiokritiken (Auswahl)

  • Anna und Susanne Schädlich: Ein Spaziergang war es nicht. Kindheiten zwischen Ost und West. Heyne Verlag 2012. 25. April 2012. MDR-Bücherjournal.
  • Udo Scheer: Günter Ullmann – eine Biografie. Mitteldeutscher Verlag 2012. 27. Juni 2012, 9.40 Uhr. MDR Bücherjournal.
  • Gabriel Berger: Joseph und seine Kinder. Odyssee einer jüdischen Familie, Trafo Literaturverlag 2011. 26. Oktober 2011, 9.40 Uhr. MDR-Bücherjournal.

Theater

  • Chopin. Minidrama. Uraufführung: Theater K im Malzhaus Plauen. 1991.
  • Eine Stadt treibt ihre Teufel aus. Stück. Bühnenverlag Bernd Bauer 1992.

TV (Mitwirkung)

  • Ungebremste Karrieren – Ex-Stasi-Untersuchungsführer bei der Brandenburger Polizei. RBB-Klartext vom 21. November 2012[31]
  • „Lernt polnisch“ – DDR-Oppositionelle und die Solidarność. Deutsche Welle. Erstausstrahlung 4. November 2014[32]

Übersetzungen (Auswahl)

Verstreute Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Dedal i Ikar Jr. (in polnischer Sprache) in: Archipelag Nr.4 (9). West-Berlin 1984
  • Daidalos und Ikarus Jr. in: Keine Zeit für Einzelgänger. Anthologie II. West-Berlin 1984
  • Auf alten Plätzen, in: Hannes Schwenger (Hrsg.): Doppeldecker. Lyrik Prosa und Grafik aus ganz Berlin. Berlin 1990
  • Erinnerung an Cottbus und andere Gedichte, in: Litfaß Nr.53. Berliner Zeitschrift für Literatur. 1992.
  • Poetisches Leben in: Ostragehege – Zeitschrift für Literatur und Kunst 1/1994. Dresden 1994.
  • Bericht aus meiner Mutterstadt, in: Ostragehege – Zeitschrift für Literatur und Kunst 1/1994. Dresden 1994.
  • Roter Stein, in: Wulf Kirsten (Hrsg.): Eintragung ins Grundbuch. Thüringen im Gedicht. Rudolstadt & Jena 1996
  • Pegasus, gegängelt, „hoch oben / tief in die Knie“. Die zentralen Poetenseminare des Zentralrats der FDJ 1970 bis 1989, in: ZdF 19/2006
  • Die Poetenpolizei – Kontrolle muß sein – Die Schweriner FDJ-Seminare für Nachwuchsdichter, in: ZdF Nr. 22/2007
  • Landschaften bei Weimar, in: Es gibt eine andere Welt. Neue Gedichte: Eine Anthologie aus Sachsen. Leipzig 2010
  • Karl Marx in Wolken aka Marx in Wolken, in: Via Knast in den Westen: Das Kaßberg-Gefängnis und seine Geschichte. Leipzig 2013
  • Weitergedachter Marx, in: Forum Politikunterricht. München 2013.
  • „daß der Mensch gern auf dieser Erde lebt“. Reiner Kunze zum 80. Geburtstag, in: europäische ideen, Heft 155, London 2013.
  • Zeitgeist aka Zeitgeist, in Öl, bei Giebe, in: Archiv Blätter 23. Hubertus Giebe, Malen ist Denken in Bildern, am Rande der Sprache. Akademie der Künste, Archiv, 2015.

Wissenschaft

  • Die Zentralen Poetenseminare der FDJ von 1970 bis 1979. Arbeitspapiere 42/2008 des Forschungsverbundes SED-Staat der FU Berlin 42, 100 Seiten, 2008 ISSN 0942-3931 .

Zitate

  • Von Taschenutopien fühlst du dich adoptiert / du sprichst so gern vom Spatzen in der Hand / nach der ersten Liebe warst du wie amputiert / es gibt so große Gruben auf dem festen Land.

– Kleine Gymnastik, auf: „ohne anzuklopfen“. CD (2000).

  • Die Sonne kippt müde / hinter die Dächer / in den Asphalt / Die Tage, die verblüht sind / sind gegenwärtig / wie ein Hinterhalt.

– Menetekel, auf: „ohne anzuklopfen“. CD (2000).

  • Jodie, hast du das Geräusch gehört? / hat da wieder einer einen totgeschlagen? / oder hat sich nur der liebe Gott beschwert?/ die Leute betrügen sich doch so gern /und wollen nur bessere Leute wer’n.

– Jodie, auf: „ohne anzuklopfen“. CD (2000).

  • Seine Gedichte und auch sein Prosaband Die wunderbaren Jahre, dieses Wunder, daß diese Bücher im Umlauf waren, gab es ja, waren für mich aber ein Lichtschein auf wichtige, mich beschäftigende Fragen, nämlich, wie eine im Totalitarismus eingeschlossene Jugend einem vielleicht doch noch Freude macht. Und womöglich auf wessen Kosten. Die geschrieben, gedruckte Antwort fand ich in den Wunderbaren Jahren. „Ich fahre zum Vater“,sagte er, „nimmt das Motorrad, und ich denke, warum kommt er denn nicht wieder.“

– „daß der Mensch gern auf dieser Erde lebt“. Reiner Kunze zum 80. Geburtstag, in: europäische Ideen, Heft 155.

  • Was durch Grenzen von dir abgeschlossen wird, kommt in Form der Bücher als „als freie Öffentlichkeit“ zu dir.

– Weitergedachter Marx, in: Forum Politikunterricht, 1/13 (2013)

  • Entfremdung bedeutet das Auseinandergehen der „Schere der sozialen Erfahrung“.

– Weitergedachter Marx, in: Forum Politikunterricht, 1/13 (2013)

  • Vor vier Wochen wollte ein Kumpel [WISMUT] auf Einladung zur Silbernen Hochzeit seine Schwester mit seinem Trabant in den Westen fahren. Er hätte gedurft, wenn er mit seinem Zug gefahren wäre. Er hat sich geweigert und sich auf den Grundlagenvertrag [21. Dezember 1972 geschlossen, trat am 21. Juni 1973 in Kraft] berufen. Doch auch dann gab man ihm nicht das Recht, mit seinem Auto zu reisen, und verwies wieder auf die Zugverbindung. Er weigerte sich und drohte mit Parteiaustritt. Es gab eine große Versammlung der Partei im Betrieb und man hat ihn gründlich fertig gemacht, ehe man ihn rausschmiss. Er ist ein hervorragender Arbeiter und konnte deshalb in seiner Brigade bleiben, nur ist er kein Leiter mehr.

– Daidalos und Ikarus Jr., in: Keine Zeit für Einzelgänger. Anthologie II (1984)

  • Die Zonen der Liebe sind verminte Gelände / die Welt hat einen zureichenden Grund / es umfingen ihn ihre Hände / was vorher eckig war nunmehr rund.

– Liebeszonen, in: Paris, Paris. Gedichte zu Gemälden von Hubertus Giebe. Buch und CD. (1998)

  • Eine Verpflichtung [lacht] mit dem MfS zu reden, hat es im Grunde genommen für niemanden gegeben. Natürlich, wenn das MfS auf einen zuging, und hat gesagt, pass mal auf, du bist hier der Chef, ich will mit dir reden, hat sich keiner geweigert. Unter Umständen wäre er nicht lang Intendant gewesen.

– Major a.D. des MfS Sch***y, in: Der Tod meines Bruders (2007)

  • Weil wir mit Blut genährt und Lichtangst aus dem Weibe müssen / Und dann nur glücklich sind bei Lichtgewinn in Finsternissen […]

– Amour Anarchiste, in: Liebe Anarchie (1996)

  • […] Und es zog uns der See zu /Und den Schädelstätten Sodoms –/Der Druiden der Kindheit /Neckten uns wenn wir schliefen/Und der Tod stand auf Wolken/Und die Mythen und das Ich/Stellten dar ein Gassenlied/Aus der geteilten Hölle Welt/Und ritten über die Städte/Ritten ins unmögliche Nichts/Und jede Stadt lag in Wehen/Und im Sterben lag jedes Land

– Das Exil und der Sandberg in: Liebe Anarchie (1996)

  • Ich, sagte sie, atme / Ich, sagte er, erfinde das Rad /Es blieb von ihnen eine dünne Spur

– Exkursion, in: Paris, Paris (1998)

  • An irgendeinem Tag kehrte ich zum Kaßberg zurück und schlug den Weg ein zu jenem verrufenen Gebäude, in das ich zweimal, 1978 und 1981, gebracht worden war, und über das mein Onkel Werner, der Millionär, so prachtvolle wie rätselhafte Geschichten zu erzählen wusste, während sich meine Mutter sanftmütig empörte, »was du dem Jungen da erzählst«. Was erzählte mein Onkel?

– Karl Marx in Wolken, in: Via Knast in den Westen. Das Kaßberg-Gefängnis und seine Geschichte (2013)

  • Fünfzehn Jahre später sah ich durch die Rückscheibe eines Wolga der Volkspolizei das Haus, in dem ich gewohnt hatte, immer kleiner werden. Es war exakt die Straße, auf der ich so viele Jahre früher im Tatra aus der Lungenheilabteilung abgeholt und nach Hause chauffiert wurde und als der Wolga in die Plauener Freiheitsstraße zum Volkspolizeikreisamt einbog, wurde allmählich die Stadt, in der ich geboren wurde, immer kleiner, bis sie ganz aus meinen Augen verschwand.

– Karl Marx in Wolken, in: Via Knast in den Westen. Das Kaßberg-Gefängnis und seine Geschichte (2013)

  • Mit einem Schuß hatte er die Blume geschossen und mit diesem Treffer die Fremde erobert. Für den Rest der Nacht hatte die Blume im schwarzen Haar der Frau geleuchtet — für ihn. Das Fest war kurz und kurz die anschließenden Stunden. Seitdem hatte Peppo solches Leuchten nicht mehr gesehen.

– Die Tranlichter, in: Das Glück in Mäusebach (1989)

  • Ich aber dachte an meine toten Freundschaften, die trotzdem Freundschaften blieben; und ich dachte an meine gestorbene Liebe, die dennoch Liebe ist.

– Das Glück in Mäusebach, in: Das Glück in Mäusebach (1989)

  • …wurde ich beim Verhör gefragt, und wie der Ast einer Kastanie habe brechen können…dieser Ast und ich hinterher…glatter Genickbruch…und ein klares Geständnis wollten sie und keinen, der ihnen Märchen erzählt.. .Motiv Rache, aber ich kenne keine Rache.. .Motiv Haß, aber ich kenne keinen Haß.

– Das Leben des unschuldigen Mörders Alexander Raimond, in: Zeitalter der Fische (1996)

  • Dann kam ein anderer Herr die Treppe herauf. Bestattungsinstitut Erdenliebe, sagte er zu Herrn Lottrek, und jetzt ging alles sehr schnell. Dieser Mann trug ein grobes Tuch Sackleinen in den Händen, darein legte er die tote Mutter Lottrek und schleifte sie unter groben Flüchen die Stufen in das Erdgeschoß hinter sich hinab, so daß ihr Kopf nur so auf dem Granit krachte. „Keine Mark, kein Sarg,“ waren seine Worte, die er noch nach oben rief, bevor er das Haus verließ. Und Herr Lottrek hatte ihm immer wieder hinterher gerufen: „Tun Sie meiner Mutter nicht so weh“.

– Komödie Mensch, in: Zeitalter der Fische (1996)

  • Joseph auf dem Balkon mit geladenem Katapult, Stupser, der sich weit übers Fensterbrett krümmmt und schreit: Das ist Körperverletzung, fahrlässige, Paragraph 118, du Drecksau.Und Joseph: Das ist beinahe Verfehlung, Grundsätze des Strafrechts, Paragraph 3, du Horndreher.Und Stupser, Karl Stupser: Ich weiß, daß du über Matthias Claudius schreibst.Und Joseph: Soso.Und Karl: Sag das Abendlied auf.Claudius, Matthias, Wandsbecker Bote, 1976, das Abendlied.

– Poetisches Leben, in: Zeitalter der Fische (1996)

  • Anhäufungen und Vermutungen, sagte der Vater, mehr haben wir kaum. Der Ort, an dem wir uns befinden, ist ein großes Ohr und hat beredte Münder. Wir werden beobachtet und beobachten uns selbst: was wir sagen, wohin wir gehen, wie wir handeln. Wir werden übermütig, wenn wir von oben gelobt werden, und wir schlottern vor Angst vor dem heimlichen Zugriff der Ministerien. Die Täuschung ist unser Überleben, und die Formel des Menschen hat ein kleiner wunderbarer Mann auf den Punkt gebracht: Wir hätten, aber wir haben nicht. Tucholsky, sagte der Sohn, wir haben Zitate von ihm in der Aula ausgehängt.

– Anhäufungen und Vermutungen, in: Zeitalter der Fische (1996)

  • Dann hocken die drei Könige auf dem Zaun. Melchior springt, und auf der Wiese bewegt sich ein Schatten. Nun folgt ein dumpfes Geräusch, einem Knirschen ähnlich. Als ob etwas entzwei bricht. Dann springt Balthasar. Jetzt folgt das Wiehern eines Pferdes, bevor es scheut. Das Wiehern wiederholt sich, Hufschläge sind zu hören und Balthasars Stimme, die Brr, Brr ruft. Kaspar sieht vom Zaun aus Balthasar an den Hals des Rappen geklammert vorüberfliegen.

– Friedrichshagen, in Zeitalter der Fische (1996)

  • Ich möchte keine Gespenster aus der Vergangenheit beschwören. Ich habe es nicht einmal meinen Eltern erzählt. Kinder schweigen, wenn sie leiden. Die Angst war groß, außerdem hatten wir Anweisung darüber schweigen. Das hat dort jeder unterschreiben müssen. Damals dachte ich nicht, dass es ihre eigene Angst war, gut kaschiert mit wissenschaftlichen Ausreden und militärischer Organisation. Ich war siebzehn und konnte das noch nicht formulieren.

– Der Erzähler in Selbsterziehung (2003)

  • Die andere Seite der Wahrheit. Woanders wäre nichts ungewöhnliches dran gewesen. In diesem Land war dies lebensgefährdend. Die Wahrheit der Wahrheit. Das war das Verbotene.

– Der Erzähler in Selbsterziehung (2003)

  • „Wie ist das mit Gott“, fragte ich Sascha am siebenten Tag. „Fritz wird dir sehr weh tun.“ „Vielleicht kann er mir weh tun“, sagte Sascha. „Aber Gott kann er nicht einmal kratzen.“

– Der Erzähler in Selbsterziehung (2003)

  • Manchmal fixiert er beim Erzählen irgendeinen Punkt im Zimmer, scheint irgendwo, das dauert jeweils nur ein paar Sekunden, aber es ist klar, er dass diese Konzentration jenem vergangenen „Dort“ gilt…das sich während des Interviews zu materialisieren scheint, nicht mehr nur noch Erinnerung, existiert es in diesen Momenten ganz gegenwärtig…eine Erinnerung, die Schmerz verursacht.Obwohl sie niemals mehr das, was das damals Erlebte ausrichtete, ausrichten könnte…nur auf einen anderen Gedanke kommen…und ihre Macht ist dahin…ist sie doch stark und präsent und zwingt sich auf.

– Der Erzähler in Selbsterziehung (2003)

  • Die Realität liegt hinter dir. Der letzte Grund. Dort, bist du gewesen. Wo wir uns gegenseitig fertig machen. Das Ausüben und das Dulden. Gewalt, in der Hausordnung untersagt, im Alltag gepflegt. Fügsamkeit belohnt mit Sondergenehmigung. Der letzte Grund, den bekommst du nicht mehr los. Kinderweisheiten. Ich dreh mich nicht um.

– Der Erzähler in Selbsterziehung (2003)

  • Denn auch die Gewalt ist ein Ziel. Was ist eine Armee ohne Feinde? Sinnlos? Sprich deine Sprache und ich sage dir wer du bist.

– Der Erzähler in Spatensoldaten (2004)

  • Es ist für die Menschen gesorgt, sagt der Pfarrer. Es ist alles da. Die meisten haben in ihrem Leben nur niemals darum gebeten. – Der Erzähler in Spatensoldaten (2004)
  • Schließlich war das Unmögliche eingetreten. Auch die Offiziere hatten es nun aufgegeben, das Ende der DDR zumindest auf dem Gelände des Kasernenhofes aufzuhalten. Alle hören Nachrichten. In den Fluren ertönen alle empfangbaren Sender…Es ist der 51. Jahrestag der Kristallnacht. Dann hören wir es aus jedem Zimmer: Die Mauer ist offen.

– Der Erzähler in Spatensoldaten (2004)

  • Das war die Geschichte, die ich zu erzählen hatte. Im Märchen gewinnen am Ende die Guten. In der DDR gewann am Ende das Volk.

– Der Erzähler in Spatensoldaten (2004)

  • Eine Kollegin sagte, sie denke daran, wie Ralf einmal meinte, er glaube manchmal, nur auf der Welt zu sein, um irgendwelche Dinge auszulösen. Mir fiel die Sache mit dem Kronleuchter im Wohnzimmer ein, von dem die Eltern, die „wegen dringender Familienangelegenheiten“ reisen durften, erzählt hatten. Mutter hätte beim Staubwischen die gläserne Spitze nicht abbekommen. Als Vater die Spitze abgenommen habe, wäre ein kleines schwarzes Plastikquadrat mit Drähten drin gewesen. Als Gigi nachfragte, sagte meine Mutter tatsächlich, sie hätten „das Ding“ zurückgetan.

– Der Erzähler in Der Tod meines Bruders (2007)

  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass IMs im Auftrag des Ministeriums für Staatssicherheit gar Morde begangen haben könnten. Sollte es so was gegeben haben, würde ich das unterstützen, dass der dann auch zur Rechenschaft gezogen wird. IMs, die eventuell auch Straftaten begangen haben könnten, kann ich nicht ausschließen.[35]

– MfS-Major a. D. Schr***y in Der Tod meines Bruders (2007)

  • Für die Spielzeit 87/88 sollte Ralf an das Theater Marburg. „Ja“ zum Leben zu sagen, gehörte zu Ralfs Maximen wie seine Scheu vor Friedhöfen. „Bleib weg von den Toten, solange du lebst“, hatte er mir auf dem berühmten Pariser Friedhof Perè Lachaise im Frühjahr 1985 zugerufen. Ich erklärte begeistert, was ich von Balzac, Chopin, der Piaf und Jim Morrison wusste. Vor Heines Grab am Montmartre blieb er auch nur meinetwegen stehen. Letztens, im Traum, lachte er mir entgegen, und ich, der doch wusste, sagte, weißt du denn nicht, und für einen Moment hörte sein Lachen auf, doch dann lachte er erneut und vergnügter, als hätten nun alle frei für immer, und ich sagte, wie früher, zu Hause, „klar, Kumpel, ’hast ja recht.“ Die lokomotivgroßen Federwolken hatten sich nach dem Begräbnis in höhere Schichten verzogen. Was bleibt sind Fragen und im Moment die Cirrocumulus Wolken dort hoch oben, die einem ganzen Teppich aus Bremsspuren auf einer Autobahn gleichen.

– Der Erzähler in Der Tod meines Bruders (2007)

  • Im Schuljahr 1963/64 bekam der im thüringischen Unterwellenborn unterrichtende Edwin Kratschmer von seinem Schüler Peter Beitlich am Ende einer Literaturstunde einen Zettel mit folgendem Text auf den Lehrertisch geschoben: „Im Wasser schwimmt der Mond, / zittert matt und schlingert / unter mir. / Tief unten der Mond. / Ich, hohl und stumm. / Höhle.Vakuum. / Ich bin nicht gesprungen, / weil es Dich,/ Dich gibt.“ Kratschmer erkannte dieses Gedicht als einen Hilferuf. Ein Schüler gab ihm da ganz offensichtlich seine Suizidabsicht kund.

– Der Anfang des Artikels Pegasus, gegängelt, „hoch oben, tief in die Knie!“, in: ZdF 19/2006, S. 68f. (2006)

  • 1. Zank im Zentralrat. Am 3. Februar 1969 fand in den Räumen des Zentralrats der FDJ eine ernüchternde Kontroverse über den Abdruck eines Gedichtes statt. Anlaß war eine „Aussprache“ mit Christian Löser vom Deutschen Schriftstellerverband, an der auch Volker Braun teilnehmen sollte, aber nicht erschien.

– Der Anfang des Artikels Die Poetenpolizei, in: ZdF 22/2007, S.78f. (2007)

Literatur

Einzelnachweise

  1. Auf dem Käse krabbelten die Maden. In: Der Spiegel. Nr. 12, 1983 (online 21. März 1983).
  2. Bartosz T. Wieliński: Solidarność w tygrysiej klatce. In: wyborcza.pl. 17. Juli 2014, abgerufen am 8. Januar 2016 (polski).
  3. 3,0 3,1 Susanne Hörr: Durch das Gefängnis in die Freiheit. In: TU Intern, 12/2011. Technische Universität Berlin, 16. Dezember 2011, abgerufen am 8. Januar 2016.
  4. Unrecht aufdecken! In: taz. 18. November 1989, S. 8 (online ).
  5. Der Stalinismus hat nicht gewonnen. In: taz. 2. Dezember 1989, S. 9 (online ).
  6. Vgl. Schalck kann bleiben, Jürgen Fuchs aber muss es! , Artikel von Reitel in: Die Welt, 24. September 1999
  7. Vgl. Freie Presse, Feuilleton vom 30. August 1991
  8. 8,0 8,1 Udo Scheer: Aus Plauen , in: Die Welt, 30. September 2009.
  9. Die Zersetzung des eigenen Körpers: Eine Gedächtnislesung für Jürgen Fuchs in Jena, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feuilleton, 20. Mai 1999.
  10. Scheinwerfer. Axel Reitel & collegium novum, MP3-Format (Memento vom 19. August 2014 im Internet Archive)
  11. tr:Nadire Mater
  12. Axel Reitel: „Frohe Zukunft“ – Keiner kommt hier besser raus. Strafvollzug im Jugendhaus Halle (= Sachbeiträge , Bd. 21)
  13. News Archive. The Quarrymen, abgerufen am 8. Januar 2016.
  14. 14,0 14,1 Das Hoffen auf Freiheit. In: Stadtgeflüster Münster. Abgerufen am 8. Januar 2016.
  15. Vgl. Individualität, S. 46 in Nr. 26 vom Juni 1990.
  16. Vgl. OTZ, Beilage S. 2 vom 1. Februar 1998.
  17. Vgl. Individualität, S. 47 in Nr. 26 vom Juni 1990.
  18. Programmplakat Itt a pont! (PDF; 0,9 MB)
  19. Europa-Preis: Berliner Autor nominiert. In: B.Z. 22. Juli 2011, abgerufen am 8. Januar 2016.
  20. Prix Europa 2011 – Radio (Memento vom 11. Januar 2012 im Internet Archive)
  21. SR 2, 31. Juli 2013 (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive)
  22. Selbsterziehung – Jugendstrafvollzug in der DDR. In: Was-aufs-Ohr.de. Abgerufen am 8. Januar 2016.
  23. MDR Figaro, 16. Juli 2014 (Memento vom 9. September 2014 im Internet Archive)
  24. Spatensoldaten. In: HoerdatWiki. Abgerufen am 8. Januar 2016.
  25. Grenzgänger. In: HoerdatWiki. Abgerufen am 8. Januar 2016.
  26. Junge Poeten zum Lernen gebeten. Deutschlandradio Kultur, 11. Juni 2005, abgerufen am 8. Januar 2016.
  27. Freigekauft – Geheimgeschäfte mit politischen Gefangenen der DDR. In: SWR2 Wissen. 4. Januar 2013, abgerufen am 8. Januar 2016.
  28. SWR2 Wissen vom Freitag, 16. März 2012 (Memento vom 26. November 2013 im Webarchiv archive.is)
  29. MDR Figaro, 19. Oktober 2013 (Memento vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)
  30. Verstrahlter Ruhm: Die Liquidatoren von Tschernobyl. Deutschlandfunk, 22. Oktober 2013, abgerufen am 8. Januar 2016.
  31. Klartext: Ungebremste Karrieren. RBB-TV-Sendung vom 21.11.2012 auf Youtube
  32. „Lernt polnisch“ – DDR-Oppositionelle und die Solidarność. Deutsche Welle, abgerufen am 8. Januar 2016.
  33. Der Berliner Mauer Choral (The Berlin Wall Tune). In: Textkette.com. Abgerufen am 8. Januar 2016.
  34. William-Shakespeare-Übersetzungen
  35. Im Gegensatz dazu siehe beispielsweise: Wir finden dich überall. In: Der Spiegel. Nr. 34, 1990 (online 20. August 1990).

Weblinks


Kategorien: Person (Plauen) | Geboren 1961 | Deutscher | Mann | Autor

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Axel Reitel (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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