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Aurach am Hongar


Aurach am Hongar
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Vöcklabruck
Kfz-Kennzeichen: VB
Fläche: 24,78 km²
 :
Höhe: 488 m ü. A.
Einwohner: 1.672 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 67 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4861
Vorwahl: 07662
Gemeindekennziffer: 4 17 05
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Aurach a.H. 2
4861 Aurach am Hongar
Website: www.aurach.at
Politik
Bürgermeister: Josef Staufer (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
7
6
6
Lage der Gemeinde Aurach am Hongar im Bezirk Vöcklabruck
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Aurach am Hongar ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 1672 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Der zuständige Gerichtsbezirk ist Vöcklabruck.

Geografie

Aurach am Hongar liegt auf 488 m Höhe im Salzkammergut. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,1 km, von West nach Ost 5,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 24,8 km². 52,8 % der Fläche sind bewaldet, 40,3 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Das Gemeindegebiet wird von Süd nach Nord von der Dürren Aurach durchflossen, die dem Ort auch den Namen gab.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 11 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Aurach am Hongar (401)
  • Grafenbuch (30)
  • Hainbach (210)
  • Halbmoos (82)
  • Illingbuch (88)
  • Jetzing (88)
  • Kasten (239)
  • Looh (242)
  • Pranzing (113)
  • Raschbach (88)
  • Weichselbaum (18)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Aurach und Hainbach.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1368 Einwohner, 2001 dann 1585 Einwohner.

Nachbargemeinden

Timelkam Regau
Lenzing, Schörfling am Attersee
Weyregg am Attersee Altmünster Pinsdorf

Geschichte

In der Jungsteinzeit sind Jäger auf ihren Beutezügen in die dichten Buchenwälder nördlich des Hongars gekommen.

Urkundlich nachweisbar ist eine bairische Besiedelung um 800 mit den für diese Zeit üblichen -ing-Namen Wörtzing und Jetzing. Der Ortsname Aurach deutet auf eine Siedlung an einem Flussübergang hin.

Im Hochmittelalter (um 1200) gehörte ein Teil des Gebietes von Aurach am Hongar zum in der Nähe von Passau gelegenen Kloster Asbach/Rott, ein anderer Teil dem Grafen Gebhard von Regau.

1458 weihte Bischof Sigismund von Passau eine Kapelle – Patrozinium hl. Evangelist Matthäus und hl. Alexius der Bekenner (Eremit/Einsiedler). In der Folge war der Pfarrer von Schörfling am Attersee verpflichtet, jeden Donnerstag in Aurach eine Messe zu lesen. Im Zuge der Josephinischen Kirchenreform erhielt Aurach 1784 einen eigenen Seelsorger, wurde aber erst 1876 eine selbständige Pfarre. Nachdem die alte Pfarrkirche 1888 abgebrannt war, wurde dann der noch heute bestehende Neubau 1893 eingeweiht.

Interessant ist, dass bereits 1594 in einer Kirchenrechnung ein Schulmeister in Aurach erwähnt wird. In diesem Zusammenhang muss auch die auf die Einsiedelei nahe der Kapelle St. Alexi hingewiesen werden, deren Errichtung 1726 vom Passauer Fürstbischof Josef Dominicus auf Ansuchen des Grafen Khevenhüller genehmigt wurde. Der Eremit, Bruder Josef Würth, ehemaliger Kammerschreiber des Grafen Khevenhüller, bekam den Auftrag, die Jugend in Lesen und Schreiben zu unterrichten.

Wappen

Blasonierung: In Gold ein erniedrigter, blauer Wellenbalken, belegt mit zwei goldenen Wellenleistenstäben; oben ein schwarzer Auerochsenkopf im Visier, unten ein grüner Dreiberg. Die Gemeindefarben sind Schwarz-Gelb-Blau.

Das Gemeindewappen wurde 1980 verliehen. Als redendes Wappen erklären der Auerochsenkopf und die Wellen den Ortsnamen (ahd. ur = Auerochs und aha = fließendes Wasser). Der Wellenbalken steht dabei auch für die Dürre Aurach, der Dreiberg für den Hongar.[2]

Politik

Bürgermeister
  • bis 2010 Franz Fellinger (ÖVP)
  • 2010–2015 Erwin Bichler (ÖVP)
  • seit 2015 Josef Staufer (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Aurach am Hongar

Weblinks

 Commons: Aurach am Hongar  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 6. Nachtrag (1980–1983), in Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 3, 1984, S. 222 (PDF )

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Aurach am Hongar (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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