Aurach (Landkreis Ansbach) - LinkFang.de





Aurach (Landkreis Ansbach)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: AnsbachVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 439 m ü. NHN
Fläche: 36,72 km²
Einwohner: 2902 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91589
Vorwahl: 09804
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 114
Gemeindegliederung: 12 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Im Mooshof 4
91589 Aurach
Webpräsenz: www.aurach.de
Bürgermeister: Manfred Merz (ZBG)
}

Aurach ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach.

Geografie

Geografische Lage

Aurach liegt zwischen Altmühl und Frankenhöhe etwa auf halbem Weg von Ansbach nach Feuchtwangen.

Nachbargemeinden

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den folgenden zwölf Orten:[2]

Klima

In Aurach beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr 789 mm.

Geschichte

Nach 1310 kam das heutige Gemeindegebiet in den Besitz des Hochstifts Eichstätt, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort wie weite Teile Frankens zu Bayern (siehe auch Geschichte Frankens).[3]

Der Ort gehörte gemäß einer Auflistung von 1830 zu einem „die Brünst“ oder „die Brunst“ genannten, seit dem Mittelalter stellenweise gerodeten umfangreichen Waldgebiet zwischen Leutershausen und Kloster Sulz mit dem Hauptort Brunst. Die Brünst war für ihre gute Rinderviehzucht bekannt; ihre 22 Ansiedelungen galten als reich.[4]

Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1972 wurde ein Teil der ehemaligen Gemeinde Büchelberg eingegliedert.[5] Am 1. Mai 1978 kam im Zuge der Gemeindegebietsreform die ehemals selbstständige Gemeinde Weinberg hinzu.[6]

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Aurach mit eingemeindeten Ortsteilen:

  • 1939: 1.578 Einwohner
  • 1950: 2.347 Einwohner
  • 1961: 2.126 Einwohner[6]
  • 1970: 2.294 Einwohner[6]
  • 1979: 2.421 Einwohner
  • 2003: 2.940 Einwohner
  • 2008: 2.884 Einwohner
  • 2011: 2.886 Einwohner

Gemeinde Aurach ohne eingemeindete Ortsteile:

  • 1910: 790 Einwohner[7]
  • 1933: 758 Einwohner
  • 1939: 721 Einwohner[8]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Aurach hat 14 Mitglieder.

CSU UWG FWV UBW Gesamt
2002 4 4 6 14 Sitze
2008 8 6 14 Sitze

Bei der Kommunalwahl 2002 errang eine Vereinigung aus CSU und der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) vier Sitze, die Freie Wählervereinigung (FWV) vier Sitze sowie die Unabhängigen Bürger Weinberg (UBW) sechs Sitze. Bei der Kommunalwahl 2008 errang das Zukunfts-Bündnis Gemeinde Aurach, eine Vereinigung der CSU, UWG und FWV acht Sitze, die UBW konnte ihre sechs Sitze verteidigen. Dem Gemeinderat Aurach gehören neben dem Bürgermeister sechs weibliche und acht männliche Mitglieder an.

Partnergemeinden

Patenschaft

  • 1984 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Gemeinde Blumenau im Kreis Zwittau (Schönhengstgau) übernommen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Vogteimuseum

Bauwerke

Baudenkmäler

Liste der Baudenkmäler in Aurach (Landkreis Ansbach)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Autobahn A 6 führt von Ost nach West durch das Gemeindegebiet. Am östlichen Rand des Gemeindegebiets befindet sich die Anschlussstelle Aurach. Dort überquert die A 6 die B 14, die ab der Anschlussstelle zur Staatsstraße 1066 herabgestuft wurde. Die Staatsstraße durchquert den Hauptort und den Ortsteil Weinberg von Nordost nach Südwest. Aurach ist mit den Buslinien 804 und 805 an die Kreisstadt Ansbach, die Große Kreisstadt Dinkelsbühl und die Nachbargemeinden angebunden. Abends und am Wochenende verkehrt ein Anrufsammeltaxi zum Bahnhof in Ansbach.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Franz Dauer (1873–1937), geboren in Weinberg, Eisenbahner und Politiker (BVP), Reichstagsabgeordneter

Weblinks

 Commons: Aurach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek
  3. Johannes Neumann: Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803: Voraussetzungen und Folgen (PDF-Datei; 179 kB)
  4. Friedrich Oechsle: Beiträge zur Geschichte des Bauernkrieges in den schwäbisch-fränkischen Grenzlanden, Heilbronn 1830, S. 320, Fußnote , Friedrich Benedict Weber: Bemerkungen und Notizen über verschiedene Gegenstände der Landwirthschaft, Leipzig 1815, S. 194; Heinrich Wilhelm Bensen: Kurze Beschreibung und Geschichte der Stadt Rotenburg ob der Tauber, Erlangen 1856, S. 29
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 461.
  6. 6,0 6,1 6,2 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 707.
  7. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/ansbach.htm
  8. http://geschichte-on-demand.de/bay_ansbach.html

Kategorien: Aurach (Landkreis Ansbach) | Ort im Landkreis Ansbach | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Aurach (Landkreis Ansbach) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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