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August Oppenberg


August Oppenberg (eigentlich August Heinrich Oppenberg; * 7. Januar 1896 in Bochum; † 16. August 1971 in Schermbeck) war ein deutscher Maler.

August Oppenberg wurde 1896 in Bochum geboren, doch schon im Alter von 9 Jahren siedelte er mit seinen aus Wesel stammenden Eltern nach Fertigstellung ihres Wohnhauses am Lilienveen zurück ins niederrheinische Wesel. Nach dem Abschluss der Realschule arbeitete Oppenberg für die Stadtverwaltung Wesels, bis er während des Ersten Weltkriegs von 1915 bis 1918 als Artillerist eingezogen wurde. Nach Kriegsende arbeitete Oppenberg für die Verwaltung der damals selbstständigen Gemeinde Obrighoven-Lackhausen (heute ein Stadtteil Wesels) und studierte zeitgleich an der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf. Ab 1924 betätigte sich Oppenberg als freischaffender Künstler und schloss eine Freundschaft mit dem Dichter Erich Bockemühl, dessen Werke im Folgenden meist von Oppenberg illustriert werden sollten. Ebenso wuchs eine fortwährende Freundschaft mit Otto Pankok. Nach seiner Teilnahme an der „Großen Westfälischen Kunstausstellung“ in Dortmund 1926 folgten Oppenbergs erste eigene Ausstellung 1927 im „Städtischen Museum“ in Mülheim an der Ruhr und weitere Ausstellungen im Rheinland sowie in Westfalen, später im gesamten Deutschen Reich und ab 1930 unter anderem auch in Amsterdam, Florenz, Paris und Wien. 1934 wurde Oppenberg Mitbegründer der „Vereinigung Niederrheinischer Künstler und Kunstfreunde“. Infolge des Zweiten Weltkriegs zog Oppenberg nach Drevenack, nach dem Krieg kehrte er in sein Elternhaus „Am Lilienveen“ in Wesel zurück und verstarb 1971 im Krankenhaus von Schermbeck.

Neben zahlreichen zeichnerischen Illustrationen der Werke Bockemühls fertigte Oppenberg Landschaftsmalereien und Bilder der bäuerlichen Arbeit, was ihm die Beinamen „Maler des Niederrheins“ und „Bauernmaler“ einbrachte. Anlässlich Oppenbergs 60. Geburtstag schrieb Bockemühl über ihn: „Die bäuerliche Arbeit, die Mensch und Tier einbeschließt, wurde ihm geradezu instinktiv zu immer neuer Thematik. Er wurde der Maler bäuerlicher Arbeit, aber in einer Weise, in der das Tun der Menschen vornehmlich linienhaft, wie bei manchem niederländischen Maler vergangener Zeiten, mit der Landschaft in seltener Prägung und durchaus persönlich objektiv zur Einheit wurde.“

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