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August Lenz (Fußballspieler)


August Lenz (* 29. November 1910 in Dortmund; † 5. Dezember 1988 ebenda) war ein deutscher Fußballspieler. Er war Stürmer bei Borussia Dortmund und erster deutscher Nationalspieler des Vereins.

Mit seinem Verein stieg er 1936 in die Gauliga auf und konnte sich in seiner aktiven Zeit mit Borussia Dortmund in der obersten deutschen Spielklasse etablieren. Einer Legende zufolge soll Ernst Kuzorra 1938 den Vorsitzenden von FC Schalke 04, Fritz Unkel, gebeten haben, Lenz nach Schalke zu holen, was Letzterer jedoch wegen seiner Vereinsverbundenheit nie wirklich in Erwägung gezogen hat; das Interesse der erfolgreichsten Elf jener Jahre dokumentiert jedenfalls Lenz' fußballerische Qualität.

Der Zweite Weltkrieg unterbrach, wie auch bei vielen anderen Spielern die Karriere von August Lenz. Nach dem Krieg konnte er nochmals an seine alten Erfolge anknüpfen, spielte noch in den ersten Jahren der Oberliga West als Stammspieler für Borussia Dortmund und erzielte 32 Tore.

1947 gewann August Lenz mit seinem Verein die Westfalenmeisterschaft gegen Schalke. In den Spielzeiten 1947/48 und 1948/49 errang er die Meisterschaft in der neuen Oberliga West. In dieser Liga wurde Lenz 1948 mit 22 Treffern Torschützenkönig. Im Jahre 1949 stand er mit Borussia Dortmund im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen den VfR Mannheim, das jedoch mit 3:2 (nach Verlängerung) verloren ging. Danach beendete August Lenz seine Karriere im Alter von 38 Jahren.

Zwischen 1935 und 1938 lief er 14 mal für die Deutsche Fußballnationalmannschaft auf und erzielte dabei 9 Tore. Nach einem 0:2 gegen Norwegen bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin, bei dem Adolf Hitler vorzeitig die Ehrenloge verließ, wurde er nicht mehr als Auswahlspieler berücksichtigt. 1937 spielte Lenz noch in einem Propagandaspiel zwischen der Nationalmannschaft und einer Auswahl der SA, auf Seiten der SA-Auswahl.[1]

Nach seiner aktiven Laufbahn betrieb Lenz 33 Jahre lang eine Kneipe am Borsigplatz in Dortmund. Das Gesicht von August Lenz ist heute neben dem Stadtadler mit BVB-Emblem das Logo der Dortmunder Ultra-Fangruppierung The Unity. Das Haus an der Strobelallee, welches früher als Geschäftsstelle von Borussia Dortmund diente und heute einen Fanshop sowie eine Gaststätte beherbergt, ist nach ihm benannt. Des Weiteren wurde auch die, mittlerweile geschlossene, Stammkneipe von The Unity nach ihm benannt. Sie hieß Lenz-sTUbe.[2]

Einzelnachweise

  1. Gilbert Bringmann: Fußball-Almanach 1900–1943., Kasseler Sportverlag, Kassel 1992, S.145
  2. ruhrnachrichten.de: Lenz-sTUbe: Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? , Zugriff am 12. März 2011

Weblinks


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