Auchentoshan - LinkFang.de





Auchentoshan


Auchentoshan / Duntocher
Land Schottland
Region Lowlands
}
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Suntory
Gegründet 1823
Gründer John Bulloch
Wasserquelle Quellen in den Kilpatrick Hills
Washstill(s) 1 × 17.300 l
Intermediatestill(s) 1 × 8.000 l
Spiritstill(s) 1 × 11.500 l
Produktionsvolumen 1.650.000 l
Website www.auchentoshan.com

Auchentoshan (übersetzt „Feldecke“; sprich Ochentóschen[1]) ist eine Whiskybrennerei in Old Kilpatrick, West Dunbartonshire, Schottland.

Geschichte

Die Brennerei wurde um 1800 von John Bulloch als Duntocher Distillery erbaut. Nach seinem Bankrott übernahm sein Sohn Archibald Bulloch 1822 die Destillerie, doch auch er musste schon 1826 Bankrott anmelden. Vermutlich ging aus der bestehenden Duntocher Distillery im Jahr 1823 die heutige Auchentoshan Brennerei hervor. Darüber, ob es sich bei der Auchentoshan-Brennerei tatsächlich um die frühere Duntocher Distillery handelt, herrscht in der Literatur keine Einigkeit.[2][3][4] 1834 verkaufte die inzwischen gegründete Bulloch & Co Ltd. die Brennerei an John Hart und Alexander Filshie. 1875 wurde die Destillerie renoviert und 1878 an C.H. Curtis & Co. verkauft, welche sie 1900 an Alexander Ferguson & Co Ltd. veräußerten. Schon 1903 ging die Brennerei an George & John McLachlan Ltd., welche 1923 in McLachlans Ltd. umbenannt wurden. Im März 1941 wurde die Destillerie bei einem deutschen Fliegerangriff[5] teilweise zerstört und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Am 3. Februar 1948 wurde sie wieder in Betrieb genommen. In den 1960er Jahren übernahm J & R Tennent Ltd. den damaligen Eigentümer McLachlans Ltd., um schon 1964 selbst von Charingtons - welche ab 1967 Bass Charington hießen - geschluckt zu werden. 1969 wurde Auchentoshan an Eadie Cairns Ltd. verkauft, welche sie 1984 an Morrison Bowmore verkauften, womit sie letztendlich 1994 bei Suntory landete.[6] Heute ist sie eine der letzten in Betrieb befindlichen Brennereien in den Central Lowlands.

Produktion

Das Wasser der Brennerei stammt aus den Kilpatrick Hills. Das verwendete Malz ist nur ganz leicht getorft. Die Brennerei verfügt über einen Maischbottich (mash tun) (6,825 t) aus Edelstahl und sieben Gärbottiche (wash backs) (je 35.000 l), davon drei aus Edelstahl und vier aus Douglasienholz. Destilliert wird in einer wash- (17.300 l), einer intermediate- (8.000 l) und einer spirit still (11.500 l). Ungewöhnlich für schottische Brennereien ist die Dreifachdestillation, der Alkoholgehalt des new makes liegt daher relativ hoch - bei etwa 80 bis 82 %. Vor dem Abfüllen in die Fässer wird er auf etwa 63,5 % reduziert.[7]

Sorten

  • Auchentoshan Classic
  • Auchentoshan 12 Year Old
  • Auchentoshan Three Wood
  • Auchentoshan 18 Year Old
  • Auchentoshan 21 Year Old
  • Auchentoshan 50 Year Old

Limitierte Abfüllungen:

  • Auchentoshan 1957
  • Auchentoshan Bordeaux Cask Matured 1999
  • Auchentoshan Valinch
  • Auchentoshan 1975
  • Auchentoshan Sherry Cask Matured 1977
  • Auchentoshan Finest Bourbon Matured 16 - auf 4800 Flaschen limitiert

Travel Retail:

  • Auchentoshan Springwood
  • Auchentoshan Heart Wood
  • Auchentoshan Cooper's Reserve
  • Auchentoshan Silveroak
  • Auchentoshan Solera

Siehe auch

Literatur

  • A. Barnard: Die Whiskybrennereien des Vereinigten Königreichs, Monsenstein und Vannerdat, Münster, 2012. ISBN 978-3-86991-497-8. Originalausgabe: A. Barnard: The Whisky Distilleries of the United Kingdom, Harper’s Weekly Gazette, London, 1887.

Weblinks

 Commons: Auchentoshan  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Hinweis zur Aussprache
  2. C. MacLean: Malt Whisky – Lebenswasser und Kultgetränk. Erweiterte und aktualisierte Ausgabe. Heyne, München 2002, ISBN 3-89910-184-7.
  3. G. Nown: Malt Whisky – Ein Geschenk der Natur. Müller Rüschlikon, Cham 1998, ISBN 3-275-01264-9.
  4. M. Jackson: Michale Jackson's Malt Whisky Companion. 3. Auflage. Heyne, München 2000, ISBN 3-89910-234-7.
  5. Eintrag auf theclydebankstory.com
  6. I. Ronde: Malt Whisky Yearbook 2008. MagDig Media Ltd., Shrewsbury 2007, ISBN 978-0-9552607-2-8.
  7. M. Udo: The Scottish Whisky Distilleries. Black & White Publishing, Edinburgh, 2006. ISBN 1-84502-130-4.

Kategorien: Gegründet 1823 | Whiskymarke | Whiskybrennerei (Schottland) | Unternehmen (West Dunbartonshire)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Auchentoshan (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.