Attenkirchen - LinkFang.de





Attenkirchen


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: FreisingVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Zolling
Höhe: 524 m ü. NHN
Fläche: 16,11 km²
Einwohner: 2647 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 164 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85395
Vorwahl: 08168
Kfz-Kennzeichen: FS
Gemeindeschlüssel: 09 1 78 115
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 5
85395 Attenkirchen
Webpräsenz: www.attenkirchen.de
Bürgermeister: Martin Bormann (Bürgernahe Gruppe)
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Attenkirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Freising und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Zolling. Der Ort gilt als südliches Tor zur Hallertau, Deutschlands größtem Hopfenanbaugebiet.

Geografie

Attenkirchen liegt im tertiären Hügelland ungefähr 13 Kilometer nördlich der Kreisstadt Freising und einige Kilometer nördlich des Ampertals. Attenkirchen liegt an der B 301 (Hallertauer Hopfenstraße). In der Gemeinde beginnen die hohen Holz-Draht-Gerüste der Hopfengärten die Landschaft zu prägen.

Ortsteile

Ortsteile sind Aigenrüpel, Aign, Alsdorf, Berging, Brandloh, Eisenthal, Gallersberg, Gehausen, Gfeichtet, Götzendorf, Gütlsdorf, Haarland, Hettenkirchen, Hohenmorgen, Kronsdorf, Pfettrach, Pischlsdorf, Rannertshausen, Roggendorf, Staudhausen, Thalham und Wimpasing.

Geschichte

Der Ort wird in einer Freisinger Urkunde vom 30. Juli 830 erstmals erwähnt. Damals schenkte der Priester Uualdperth (Waldpercht) seinen Besitz an die Kirche Zartinchircha und an den Freisinger Dom. Im Ort bestand eine offene Hofmark, die ab 1447 im Besitz der Ranolzhauser, ab 1465 der Westendorfer, dann ab 1483 der Pullinger und Lung von Tandern war. 1560 erwarb Jakob von Thurn zu Au die gesamte Hofmark, die 1616 an die Herren von Flitzing ging. Von 1632 bis ins 19. Jahrhundert war die Hofmark im Besitz der Grafen von Lodron. Politisch gehörte Attenkirchen damals zum Rentamt Landshut und Landgericht Moosburg. Der Ort wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbstständige politische Gemeinde.

Eingemeindungen

Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurden am 1. April 1971 die Gemeinden Pfettrach, Sillertshausen und Teile der Gemeinde Wimpasing eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen Gebietsteile der ehemaligen Gemeinde Reichertshausen hinzu.[2]

Ausgliederungen

Nach der Landkreisreform forderten die Bewohner von Sillertshausen und Held ihre Eingemeindung nach Au. Am 1. Januar 1982 wurde das kleine Gebiet mit damals etwa 40 Einwohnern dem Markt Au in der Hallertau abgetreten.[3]

Politik

Gemeinderat

Im Attenkirchener Gemeinderat sind zwei Fraktionen vertreten. Seit der Gemeinderatswahl am 2. März 2008 stellt die Bürgernahe Gruppe (BG) 8 und die CSU sechs Gemeinderäte.

Wappen

Das 1985 genehmigte Gemeindewappen zeigt „in Blau einen rotbewehrten silbernen Löwen, der eine goldene Hopfendolde in den Pranken hält“.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Verkehr

Durch den Ort führt die B 301 von Abensberg nach Freising. Bis zur Stilllegung der Kleinbahn war Attenkirchen (am Bahnhof Langenbach (Oberbay)) über die Hallertauer Lokalbahn an das Schienennetz angeschlossen. Heute befinden sich die nächsten Bahnhöfe in Freising bzw. Pfaffenhofen an der Ilm. Die ehemalige Trasse der Hallertauer Lokalbahn wird seit einiger Zeit genutzt, um einen Bahntassenradweg anzulegen, der die Hallertau für diese Art des Verkehrs erschließen soll, u.a. zur Förderung des Tourismus. Es besteht eine ÖPNV-Anbindung mit der MVV-Buslinie 602 (Freising-Mainburg).

Veranstaltungen

Die Gemeinde Attenkirchen organisiert alle zwei Jahre das „Hallertauer Bierfestival“.[4]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 464.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 814.
  4. http://www.lieblingsbier.de/2012/04/15/2-hallertauer-bierfestival-vom-2-3-juni-2012-in-attenkirchen/

Weblinks

 Commons: Attenkirchen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort in der Hallertau | Ort im Landkreis Freising | Attenkirchen | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Attenkirchen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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