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Assoziation Marxistischer Studierender


Die Assoziation Marxistischer Studierender (AMS) ist laut Selbstdarstellung der „einzige bundesweite marxistische Studentenverband[1] in Deutschland. Die AMS beschäftigt sich neben explizit hochschulpolitischen Themen (wie z. B. Studiengebühren) auch mit anderen politischen Themen, darunter mit internationaler Solidarität. Parteipolitisch ist die AMS der DKP verbunden.

Geschichte

Sie entstand während der Studentenstreiks Ende der 1990er Jahre (Gründung 1997 in Leverkusen) und versteht sich als Nachfolgerin des Marxistischen Studentenbunds Spartakus (MSB). Die bereits von den Studentenverbänden MSB Spartakus und SHB vertretene Strategie der "gewerkschaftlichen Orientierung (GO)" entspricht auch dem Selbstverständnis der AMS. Sie ist eine Schlussfolgerung aus der Analyse des heutigen Entwicklungsstadiums des Kapitalismus als einem "staatsmonopolistischen Kapitalismus ("SMK"), in dem der Anteil der traditionellen Arbeiterklasse schrumpfe und zugleich wachsende Teile der Mittelschichten einem Prekarisierungs- und Proletarisierungsprozess ausgesetzt seien. Es sei erforderlich, sich die Erfahrungen der Arbeiterbewegung anzueignen und in möglichst breiten Bündnissen gegen ein hochkonzentriertes Kapital und mit ihm verfilzte staatliche Insitutionen in "sozialen" und "demokratischen Kämpfen" Verschlechterungen zu bekämpfen und Verbesserungen anzustreben. Marxistische Politik müsse dies vermitteln und den an den Hochschulen Auszubildenden ihre künftige Rolle als Lohnabhängige, als die "neuen Arbeiter", deutlich machen. Man wolle "das Bewusstsein dafür stärken, dass die Studierenden genau wie die Arbeiter, Angestellten und Arbeitslosen" vom voranschreitenden Demokratie- und Sozialabbau betroffen seien und sich daher zusammenschließen sollten, "um etwas zu erreichen".[2]

Die AMS ist an mehreren Universitäten mit Abgeordneten in den Studentenparlamenten vertreten. Nach einigen Einbrüchen in ihrer dreizehnjährigen Geschichte hat sich die Organisation in den letzten Jahren stabilisiert.[3] Derzeit gehören der AMS Hochschulgruppen in Jena, Trier und Kiel an.[4] Weitere Kontakte bestehen meist über SDAJ und DKP in Aachen, Berlin, Erfurt, Göttingen, Greifswald, Marburg, Potsdam, Rostock und Stralsund.[5] Die AMS hat über mehrere Jahre die Semesterzeitschrift kommuniqué, sowie das unregelmäßig erscheinende Theorieorgan zirkular herausgegeben. Sie beteiligte sich u. a. an Bildungsstreiks gegen Studiengebühren[6], antifaschistischen Protesten[7] oder friedenspolitischen Aktivitäten.[8]

Parteipolitisch steht die AMS der DKP nahe. Das zieht nach sich, dass sie, wiewohl weder verboten noch als verfassungswidrig eingeschätzt, nachrichtendienstlich ausgeforscht, als "verfassungsfeindlich" etikettiert und regelmäßig in die Berichte der Ämter für Verfassungsschutz aufgenommen wird.[9]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.ams-netz.de Unterseite: Wer ist die AMS?
  2. Siehe HP: [1] .
  3. http://www.ams-netz.de Unterseite: Marx-Tagung
  4. http://www.ams-netz.de Unterseite: Kontakte
  5. http://marxisten.blogsport.de/kontakte/ .
  6. Siehe: [2] .
  7. Siehe: [3] .
  8. Siehe: [4] .
  9. Stellvertretend: [5] .

Kategorien: Gegründet in den 1980er Jahren | Politische Studentenorganisation (Deutschland) | Deutsche Kommunistische Partei

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Assoziation Marxistischer Studierender (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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