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Asklepios Kliniken


Asklepios Kliniken Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Rechtsform GmbH
Gründung 1984
Sitz Hamburg, Deutschland
Leitung Thomas Wolfram, Kai Hankeln
Mitarbeiter 34.255 Vollzeitäquivalent (2014)
Umsatz 3,02 Mrd. EUR (2014)[1]
Branche Gesundheitswesen
Website www.asklepios.com

Die Asklepios-Kliniken-Gruppe ist ein primär in Deutschland agierender Klinikbetreiber mit Hauptsitz in Hamburg.

Unternehmensprofil

In Public Private Partnership, durch aktuelle Privatisierungen oder bereits länger privat betriebene Krankenhäuser werden von Asklepios gekauft und betrieben. Einen weiteren Geschäftsbereich stellen Beratungsdienstleistungen im Bereich Krankenhausmanagement dar. Die Asklepios-Gruppe ist einer der größten Klinikbetreiber in Deutschland und hat zwei Tochterunternehmen (Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Königstein im Taunus und Asklepios Kliniken Hamburg GmbH).

Zu der Gruppe gehören 150 assoziierte Einrichtungen in 14 Bundesländern. Neben 36 Krankenhäusern, darunter sieben Maximalversorger, betreibt die Gruppe 19 Fachkliniken, 13 Psychiatrische Kliniken, 41 Postakut- und Rehakliniken und 33 weitere Einrichtungen darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ). Zudem gehören ihr Gewerbeimmobilien.[2]

Kennzahlen

Konzernkennzahlen
Jahr Umsatz in EUR EBITDA Patientenzahl
mit ambulante
Bettenzahl Mitarbeiter nach
Vollzeitäquivalent
Investitionen durch
Eigenmittel und Fördergelder
2014 3,020 Mrd. 330 Mio. 2.186.876 26.508 34.255 243 Mio.
2013 2,899 Mrd. 284 Mio. 2.161.627 26.635 34.439 247 Mio.
2012 2,812 Mrd. 267 Mio. 2.066.353 26.396 34.037 245 Mio.
2011 2,379 Mrd. 216 Mio. 1.742.353 26.793 33.152 232 Mio.
2010 2,130 Mrd. 228 Mio. 1.624.409 18.501 26.917 209 Mio.
2009 2,006 Mrd. 198 Mio. 1.563.171 18.030 26.123 204 Mio.
2008 2,022 Mrd. 160 Mio. 1.512.598 18.057 25.700 217 Mio.
2007 1,860 Mrd. 127 Mio. 1.295.057 17.926 25.127 203 Mio.
2006 1,860 Mrd. 127 Mio. 932.638 16.650 22.546 203 Mio.

Geschichte

Im Jahr 1984 hatte der Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwalt Bernard gr. Broermann mit Lutz Mario Helmig Asklepios gegründet. Im Zuge einer Abspaltung der Anteile von Helmig entstand 1994 die Helios Kliniken GmbH aus der Asklepios-Kliniken-Gruppe.[3] und übernahm mehrere ehemals kommunal geführte Einrichtungen

2010 beteiligte sich Asklepios mit einer Unternehmensanleihe in Höhe von 150 Mio. Euro am Kapitalmarkt.

2011 übernahm Asklepios mit 52,37 Prozent mehrheitlich die MediClin AG mit Sitz in Offenburg.

Im März 2013 hat das Bundeskartellamt die Beteiligung von Asklepios an Rhön-Klinikum unter Auflagen freigegeben. Asklepios will ihren Anteil von derzeit 5 auf bis zu 10,1 Prozent der Rhön-Aktien aufstocken und hatte ihr Vorhaben im August 2012 beim Kartellamt angemeldet. Die geplante Aufstockung der Anteile an Rhön ermöglicht Asklepios hierdurch ein Vetorecht zu erhalten und eine Übernahme von Rhön durch einen anderen Wettbewerber könnte damit dauerhaft blockiert werden. Gemäß den Auflagen muss Asklepios sich allerdings zunächst von einer Klinik und einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) im Raum Goslar trennen.[4]

2013 erfolgten Finanzierungsmaßnahmen durch einen Konsortialkredit in Höhe von 325 Mio. Euro und Schuldscheindarlehen internationaler Investoren in Höhe von 300 Mio. Euro.

Zum Konzern gehören auch die Luxushotels Kempinski Hotel Falkenstein sowie die Villa Rothschild. Ende 2014 wurde bekannt, dass der Klinik-Konzern auch das Hamburger Hotel Atlantic erworben hat.[5]

Unternehmensstruktur

Einrichtungen in Deutschland

  • Baden-Württemberg:

  • Mecklenburg-Vorpommern:

  • Sachsen-Anhalt:
    • Salus Heimeinrichtung Gardelegen
    • Salus Tagesklinik Dessau
    • Salus Tagesklinik Stendal
    • Asklepios Klinik Uchtspringe
    • Salus Ambulanter Pflege- und Hauswirtschaftsdienst Magdeburg
    • Salus Kinder- und Jugendheim Pretzsch
    • Fachkrankenhaus Bernburg
    • Asklepios Klinik Weißenfels

Quelle: [7]

Griechenland

Beteiligung (30,73 %[8]) am Athens Medical Center mit den Einrichtungen

  • Interbalkan European Medical Center
  • Maroussi
  • Athens Pediatric Center
  • Psycho Clinic Athen
  • P. Faliro Clinic
  • Peristeri Clinic

China

Zusammen mit der Tongji-Universität und Siemens Project Ventures planen Asklepios International eine Uni-Klinik in Shanghai mit 500 Betten für über 100 Millionen Euro in der Shanghai International Medical Zone. Der endgültige Fertigstellungstermin steht noch nicht fest.[9][10]

Weitere Länder, in denen Asklepios aktiv ist

Wesentliche Beteiligungen

  • 52,7 Prozent an MediClin AG (Klinikbetreiber)
  • 30,73 Prozent am Athens Medical Center, Griechenland

Zudem hält Asklepios einen Anteil von mehr als fünf Prozent an der Rhön-Klinikum AG.[12]

Weblinks

 Commons: Asklepios Kliniken  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://www.asklepios.com/upload/d_Asklepios_GB2014_150429_webL_36253.pdf
  2. NDR: Der Mann, dem Asklepios gehört , 5. Mai 2014
  3. asklepios.com: Unternehmensentwicklung
  4. http://www.juve.de/nachrichten/deals/2013/03/wende-im-ubernahmekampf-kartellamt-erlaubt-asklepios-beteiligung-an-rhon
  5. http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Klinik-Konzern-kauft-Atlantic-Hotel,atlantic114.html
  6. Erste ausländische Uni in Deutschland eröffnet (Memento vom 9. September 2008 im Internet Archive), tagesschau, 8. September 2008
  7. Klinikstandorte
  8. Konzernabschluss für 2008, ebundesanzeiger.de
  9. finanznachrichten.de vom 24. Mai 2007
  10. kma Online - kma Magazin
  11. presseportal.de
  12. RHÖN-KLINIKUM AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

Kategorien: Klinikgruppe | Krankenhaus in Hamburg | Asklepios

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Asklepios Kliniken (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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