Aschau am Inn - LinkFang.de





Aschau am Inn


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Mühldorf am InnVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 457 m ü. NHN
Fläche: 20,76 km²
Einwohner: 3231 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 156 Einwohner je km²
Postleitzahl: 84544
Vorwahl: 08638
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 1 83 113
Gemeindegliederung: 37 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 4
84544 Aschau a.Inn
Webpräsenz: www.aschau-a-inn.de
Bürgermeister: Alois Salzeder (Aschauer Wählergemeinschaft)
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Aschau am Inn (amtlich: Aschau a.Inn) ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn.

Geografie

Geografische Lage

Aschau am Inn liegt in der Region Südostoberbayern im Alpenvorland in der Talniederung des Inn rund 65 km östlich der Landeshauptstadt München, 17 km westlich von Mühldorf, 30 km nördlich von Wasserburg und 4 km von Waldkraiburg entfernt, wo sich die nächstgelegene Bahnstation an der Bahnstrecke Rosenheim–Mühldorf, betrieben von der Südostbayernbahn, befindet. Aschau am Inn ist naturräumlich im Norden und Westen von einer reich bewaldeten Altmoräne eingefasst, im Gegensatz dazu bildet im Südosten der weitläufige Talraum des Inn mit seinen nacheiszeitlichen Inn- Schotterterrassen und Auwäldern die Gemeindegrenze.

Allgemeine Daten zum Ort

  • Ortsteile: 37
  • Gemeindestraßen: 46 km
  • Vereine: 25
  • Gewerbebetriebe: ca. 200
  • Gaststätten: 8
  • Kirchen und Kapellen: 12
  • Kindergartenplätze: 80

Gemeindegliederung

Aschau am Inn hat 37 Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Aschau am Inn und Fraham.

Nachbargemeinden

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 788 in den Notitia Arnonis. Aschau am Inn gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Neumarkt des Kurfürstentums Bayern. Die Grafen Toerring zu Jettenbach besaßen hier eine offene Hofmark. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Im Jahre 1939 lebten in Aschau 1.300 Einwohner. Seit diesem Zeitpunkt ist eine stetige Aufwärtsentwicklung zu verzeichnen. Während des Zweiten Weltkrieges war im heutigen Industriegebiet eine der größten deutschen Sprengstofffabriken. Ein Einwohnerzuwachs war vor allem nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges durch die Ansiedlung zahlreicher Heimatvertriebener festzustellen. Am 1. April 1950 trat die Gemeinde Gebietsteile an die neugebildete Gemeinde Waldkraiburg ab.[3]

Am 23. Oktober 1977 wurde der Name der Gemeinde Aschau bei Kraiburg amtlich in Aschau am Inn geändert.[4]

Eingemeindungen

Aus der ehemaligen Gemeinde Fraham wurden am 1. Juli 1976 die Ortsteile Bergham, Fraham, Klugham, Buchtal, Reit und Urfahrn mit insgesamt 158 Einwohnern eingegliedert.[4]

Politik

Bürgermeister ist Alois Salzeder (AWG).

Baudenkmäler

Liste der Baudenkmäler in Aschau am Inn

Wirtschaft und Infrastruktur

Circa 50 landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaften eine Fläche von ca. 1.400 ha.

In dem 170 ha großen Industriegebiet sind hauptsächlich chemische und metallverarbeitende Betriebe ansässig. Daneben befinden sich in Aschau am Inn viele andere Handwerksbetriebe und alle notwendigen Einrichtungen der Grundversorgung. Insgesamt finden im Gemeindegebiet 2300 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz.

In den modern eingerichteten Werkstätten des Berufsbildungswerkes Waldwinkel der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos werden 330 meist körperbehinderte Jugendliche in verschiedenen Berufen ausgebildet.

Das Industriegebiet liegt völlig abgeschirmt südlich des Ortszentrums in einem Waldgebiet auf der tiefer gelegenen sogenannten zweiten Inntrasse. Aschau konnte daher bis heute seinen ländlichen Charakter erhalten.

Der Hauptsitz der Bayern-Chemie Gesellschaft für flugchemische Antriebe mbH befindet sich in Aschau am Inn.

Ein Sportzentrum bietet Gelegenheit zu sportlicher Betätigung. 25 Vereine und Vereinigungen zeigen die rege Vereinstätigkeit und den Gemeinschaftssinn der Bevölkerung.

Aschau liegt an der Strecke des Radpilgerweges Benediktweg, der im August 2005 eröffnet wurde.

Berühmte Persönlichkeiten

  • Papst Benedikt XVI. verbrachte unter seinem bürgerlichen Namen Joseph Alois Ratzinger seine Grundschulzeit von 1932 bis 1936 in Aschau am Inn und feierte seine Erstkommunion hier. 2009 erhielt die Grundschule nach der Zustimmung der Regierung von Oberbayern den Namen Papst Benedikt XVI. Grundschule
  • Kathi Stimmer-Salzeder (* 1957), deutsche Liedermacherin und Verlegerin ihrer eigenen Werke

Literatur

  • Bernhard Muschol: Aschau am Inn. Ein Heimatbuch. Gemeinde Aschau am Inn, Aschau am Inn 1985.

Weblinks

 Commons: Aschau am Inn  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120103/231952&attr=OBJ&val=394
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 525
  4. 4,0 4,1 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 583.

Kategorien: Ort im Landkreis Mühldorf am Inn | Aschau am Inn | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Aschau am Inn (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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