Asbach-Bäumenheim - LinkFang.de





Asbach-Bäumenheim


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-RiesVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 404 m ü. NHN
Fläche: 11,89 km²
Einwohner: 4587 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 386 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86663
Vorwahl: 0906
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 115
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
86663 Asbach-Bäumenheim
Webpräsenz: www.asbach-baeumenheim.de
Bürgermeister: Martin Paninka (SPD)
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Asbach-Bäumenheim ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries.

Geografie

Die Gemeinde liegt nahe der Stadt Donauwörth und etwa 40 km nördlich von Augsburg. Sie wird von der Schmutter durchflossen kurz bevor diese in die Donau mündet.

Ortsteile

  • Asbach
  • Bäumenheim
  • Hamlar
  • Königsmühle
  • Meyfried

Geschichte

Schon in der Frühbronzezeit war die Ebene zwischen Lech und Donau bewohnt, was durch den Fund eines Grabes nahe Hamlar belegt ist. Während der Römerzeit führte die Via Claudia Augusta durch das heutige Ortsgebiet.

Um 1250 wird der Weiler Baebenheim (Heim des Babo), Aspach und Hameler urkundlich erwähnt. Die Grundherrschaft war stark zersplittert. Durch die Nähe zur Reichspflege Wörth (Donauwörth) war eine starke Abhängigkeit gegeben. Marcus Fugger und Nikolaus Fugger erwarben Teile des Orts. Im Dreißigjährigen Krieg wurden schwere Verwüstungen durch die Schweden unter Gustav II. Adolf angerichtet.

Der bayerische Kurfürst erwarb 1739 die Reichspflege und sie blieb bis 1806 ein eigenes Territorium. 1818 wurde im Zuge der Durchführung des Gemeindeediktes in Bayern die Gemeinde Asbach gegründet.

Bis zum 19. Jahrhundert blieben die Orte unbedeutende Weiler. Im Jahre 1844 wurde die Ludwig-Süd-Nord-Bahn eröffnet, die direkt durch den Ort führt. In dieser Zeit wurde von Maximilian Droßbach in Bäumenheim eine Leinenspinnerei errichtet. Damit entwickelte sich Bäumenheim in kurzer Zeit zum Industrieort.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde ein Teil der Messerschmitt-Werke in den Ort verlegt. Von August 1944 bis April 1945 bestand auf dem Gelände der heutigen Firma Dechentreiter das KZ-Außenlager Asbach-Bäumenheim. Die etwa 500 KZ-Häftlinge mussten Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion verrichten. Unter den Toten eines Bombenangriffs am 19. März 1945 waren auch zahlreiche unbekannte KZ-Häftlinge, an die ein Gedenkstein erinnert.[2]

Am 18. November 1958 wurde die Gemeinde Asbach in Asbach-Bäumenheim umbenannt.[3]

Politik

1. Bürgermeister ist seit 1. Mai 2014 Martin Paninka (SPD). Seine Vorgänger waren Hans Eichhorn (1978–2002) und Otto Uhl (2002–2014), beide CSU.

Sitzverteilung im 16-köpfigen Gemeinderat (+ Bürgermeister), Stand Kommunalwahl 2014:

  • CSU: 5 Sitze
  • SPD: 4 Sitze
  • PWG: 3 Sitze
  • BFB: 2 Sitze
  • Die Linke: 1 Sitz
  • Junge Liste: 1 Sitz

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot auf goldenem Dreiberg eine silberne Espe mit drei Zweigen, beseitet rechts von einem halben silbernen Spinnrad, links von einem halben silbernen Zahnrad.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baudenkmäler

Liste der Baudenkmäler in Asbach-Bäumenheim

Wirtschaft und Infrastruktur

Größte Betriebe

Bildung

2011 gab es folgende Einrichtungen

  • 2 Kindertageseinrichtungen mit 195 Plätzen und 147 betreuten Kindern, davon 21 unter drei Jahren
  • Grund- und Mittelschule Asbach-Bäumenheim mit 316 Schülern
  • Außenstelle der Volkshochschule Donauwörth

Verkehr

Durch das Ortsgebiet führen die Bundesstraßen 2 und 16 und die Bahnstrecken Nürnberg–Augsburg und Donauwörth–Ingolstadt. Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Nürnberg–Augsburg, die Regionalbahn hält in beiden Richtungen einmal pro Stunde. Der Bahnhof in Hamlar an der Donautalbahn wird nur noch als Betriebsbahnhof verwendet. Dort halten keine planmäßigen Personenzüge mehr.

Der Sonderlandeplatz Donauwörth-Genderkingen liegt teilweise im Gemeindebereich.

Weblinks

 Commons: Asbach-Bäumenheim  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 114f
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 449

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Asbach-Bäumenheim (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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