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Argenthal


Dieser Artikel behandelt die Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Siehe auch: Argental.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-KreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Rheinböllen
Höhe: 458 m ü. NHN
Fläche: 28,52 km²
Einwohner: 1601 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55496
Vorwahl: 06761
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 003
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 1
55494 Rheinböllen
Webpräsenz: www.argenthal.de
Ortsbürgermeisterin: Sarah Rebecca Groß
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Argenthal ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rheinböllen an. Argenthal ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie

Argenthal befindet sich am Nordwestrand des Soonwalds, einem bis 657 m hohen Teil des Hunsrücks, der zum Rheinischen Schiefergebirge zählt.

Zu Argenthal gehören auch die Wohnplätze Birkenhof, Eckelhornerhof, Forsthaus Ellern, Forsthaus Thiergarten, Haus am Waldsee, Jägerhof und Wacholderhof.[3]

Mit 28,52 km² Fläche, davon 19,85 km² Wald (Soonwald), ist die Gemarkung Argenthal nach Boppard die zweitgrößte im Rhein-Hunsrück-Kreis (Quelle: statistisches Landesamt, Stand 31. Dezember 2007). Größere Ortschaften in der Nachbarschaft sind Simmern im Westen und Rheinböllen im Osten.

Höchste Erhebung von Argenthal ist der Schanzerkopf mit 643 m ü. NN . Auf dem Gebiet der Gemeinde befindet sich der Waldsee, dieses Badegewässer entstand aus einer 1935 stillgelegten Erzgrube.

Geschichte

Der Ort wurde erstmals im Jahre 1091 als „Argantal“ erwähnt. Landesherr war der Pfalzgraf bei Rhein. Argindal war im 13. Jahrhundert Lehen der Ritter von Schönburg auf Wesel. Namentlich erwähnt wird ein Merbodo dictus de Argindal. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch. 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Argenthal, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 730
1835 880
1871 792
1905 851
1939 849
Jahr Einwohner
1950 1.023
1961 1.091
1970 1.394
1987 1.479
2005 1.660

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Argenthal besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende. Bei den vorhergehenden Kommunalwahlen wurden die Ratsmitglieder in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD WGR Gesamt
2014 per Mehrheitswahl 16 Sitze
2009 7 9 16 Sitze
2004 6 10 16 Sitze

Wirtschaft und Infrastruktur

Argenthal gehört zu den größeren Hunsrück-Orten, in dem nur noch wenige Menschen in der Landwirtschaft tätig sind. Die Mehrheit der Einwohner sind als Arbeiter, Angestellte, Beamte, Handwerker, Gewerbetreibende und Soldaten beschäftigt.

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Argenthal  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile , Seite 38 (PDF; 2,3 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Argenthal (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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