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Appen


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Appen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: PinnebergVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Amt: Moorrege
Höhe: 6 m ü. NHN
Fläche: 20,26 km²
Einwohner: 4830 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 238 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 25480–25482
Vorwahlen: 04101 und 04122Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: PI
Gemeindeschlüssel: 01 0 56 001
Adresse der Amtsverwaltung: Amtsstraße 12
25436 Moorrege
Webpräsenz: www.appen.de
Bürgermeister: Hans-Joachim Banaschak (CDU)
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Appen ist eine Gemeinde im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein. Sie hat sich aus einem Bauerndorf zu einer Wohngemeinde entwickelt. Trotzdem ist die Landwirtschaft noch immer von großer Bedeutung für den Ort.

Einen wichtigen Faktor für die Gemeinde Appen stellt auch der Flugplatz Uetersen und die Marseille-Kaserne dar, welche die Unteroffizierschule der Luftwaffe (USLw) beherbergt.

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde Appen liegt im Südwesten von Schleswig-Holstein im Landkreis Pinneberg, an der Landstraße 106 zwischen Pinneberg und Moorrege im größten zusammenhängenden Baumschulgebiet Europas.

Die Gemeinde besteht aus den Orten Appen, Appen-Etz und Unterglinde sowie Schäferhof. Appen liegt zwischen Pinneberg und Wedel in direkter Nähe zu den Landschaftsschutzgebieten Holmer Sandberge und Forst Klövensteen.

Nachbargemeinden

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Appens erfolgte am 19. September 1269 in einer Schenkungsurkunde des Ritters Heinrich II von Barmstede. Früh- und vorgeschichtliche Funde zeugen jedoch von einer deutlich früheren Besiedlung des Gebietes. Ein Nachweis einer früheren Besiedlung des Gemeindegebietes ist der frühbronzezeitliche Grabhügel De Danzenbarg an der Pinnau.

Mit dem neuen Fliegerhorst, der heutigen Unteroffizierschule der Luftwaffe, die in der Marseille-Kaserne beheimatet ist, begann 1936 eine Wandlung der Gemeinde weg von der rein landwirtschaftlichen Prägung. Im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr soll, gemäß dem Stationierungskonzept 2011, die Zahl der Dienstposten am Standort Appen von 500 auf 350 sinken.[2]

Zum 1. Juli 2006 gab Appen seine Amtsfreiheit auf und wird seitdem vom Amt Moorrege verwaltet.

Politik

Gemeindewahl 2013
Wbt.: 53,4 % (2008: 52,8 %)
 %
50
40
30
20
10
0
40,2 %
27,2 %
32,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
+1,9 %p
-8,6 %p
+6,7 %p
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Sitzverteilung in der Gemeindevertretung
   

Ergebnis der Kommunalwahl vom 26. Mai 2013

Partei Prozent Sitze
CDU 40,2 % 8
SPD 32,6 % 6
FDP 27,2 % 5
Wahlbeteiligung: 51,9 %

Wappen

Blasonierung: „In Rot ein nach schrägrechts oben fliegender silberner Kranich, begleitet unten rechts von einer aufrecht stehenden silbernen Roggenähre, unten links von einer fünfblättrigen, rot gefüllten silbernen Rose mit fünf grünen Kelchblättern.“[3]

Das Wappen wurde von Paul Heinrich Gnekow aus Marne entworfen und 1969 genehmigt. Die Ähre steht für die Landwirtschaft, die Rose symbolisiert die ortsansässigen Rosenzuchtbetriebe und Baumschulen, während der ziehende Kranich ein Symbol für die in Appen stationierte Luftwaffe ist. Die Farben Rot und Silber sind die holsteinischen.

Partnerschaften

  • Polegate, England

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Appen findet seit 1990 jährlich das Appen musiziert statt. Dabei handelt es sich um die größte ehrenamtliche Benefizveranstaltung Deutschlands.

Persönlichkeiten

Die russische Komponistin Sofia Gubaidulina (* 1931) wohnt in Appen.

Ehrenbürger

  • Walter Pein
  • Rolf Heidenberger

Literatur

  • Jestrzemski, Dagmar Die Chronik der Gemeinde Appen 1269–2001

Einzelnachweise

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2014 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. BMVg - Die Stationierung der Bundeswehr in Deutschland (Oktober 2011) (PDF 3,3MB)
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Weblinks

 Commons: Appen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Kreis Pinneberg | Appen | Gemeinde in Schleswig-Holstein

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Appen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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