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Apollo-Technik


Die Apollo-Technik ist eine Methode des Kooperativen Lernens und gehört zur Civic Education. Mit dieser Methode können Regeln für das Miteinander erstellt werden. Die Regeln können für eine Klassenfahrt, für die Zusammenarbeit im Unterricht, in einer Abteilung oder in der ganzen Schule aufgestellt werden. Dies könnte dann auch zu einer Schulverfassung führen.

„Im Zusammenhang mit dem gemeinsamen Verhandeln und Festlegen von für alle geltenden Regeln können im Unterricht komplexe demokratische Verfahren und Konzepte wie das des Gemeinwohls, des Gesetzes und der Sanktion besprochen werden. An dieser Stelle sind Regelverletzungen, Sanktion und Strafe keine abstrakten Unterrichtsthemen, sondern stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der gemeinsamen Arbeit an eigenen Gesetzen, einer eigenen Verfassung für die Klassen- und Schulgemeinschaft.“ (Sliwka, S. 32)

Im ersten Schritt schreiben alle Beteiligten ihre Ideen zum Zusammenarbeiten oder Zusammenlernen auf. Danach arbeitet die Gruppe zu zweit. Übereinstimmende Vorschläge werden übernommen und gemeinsam zu einer Regel zusammengefasst. Divergierende Vorschläge werden auf einer anderen Liste aufgeschrieben.

Im zweiten Schritt arbeiten zwei Gruppen, also vier Beteiligte, zusammen und wiederholen das Verfahren vom ersten Schritt.

Im letzten Schritt muss eine zufällig, zum Beispiel per Los, bestimmte Gruppe alle Ergebnisse zusammenfassen. Danach diskutiert die Klasse die Liste mit den divergierenden Vorschlägen. Entweder werden die Punkte zum gesamten Regelwerk zugefügt oder in einer besonderen Liste der Minderheitenpositionen aufgenommen.

Literatur

Anne Sliwka: Das anglo-amerikanische Beispiel. Band 2, Weinheim 2001. ISBN 3-935696-02-7


Kategorien: Pädagogische Methode/Lehre

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