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Antrift


Antrift/Antreff

Daten
Lage Vogelsbergkreis und Schwalm-Eder-Kreis (Hessen, Deutschland)
Flusssystem Weser
Abfluss über Schwalm → Eder → Fulda → Weser → Nordsee
Quelle am Ostrand d. Bildsteinskopfs
Quellhöhe 430 m ü. NN
Mündung in die Schwalm bei Loshausen
Mündungshöhe ca. 213 m ü. NN
Höhenunterschied ca. 217 m
Länge 38,6 km[1]
Einzugsgebiet 115,251 km²[1]

Linke Nebenflüsse Seebach, Ocherbach, Göringer Bach, Bach vom Neustädter Eck
Rechte Nebenflüsse Bach bei Strebendorf, Fischbach
Durchflossene Stauseen Antrifttalsperre
Kleinstädte Romrod
Gemeinden Alsfeld-Billertshausen und -Angenrod, Antrifttal, Willingshausen

}} Die Antrift, im Unterlauf Antreff genannt, ist ein 38 km langer, linker bzw. südwestlicher Zufluss der Schwalm in Hessen, Deutschland.

Verlauf

Der Fluss entspringt als Antrift im Vogelsberg unweit des Schwalm-Ursprungs. Seine Quelle befindet sich östlich des Bildsteinskopfes (496 m. ü. NN.) auf etwa 430 m Höhe zwischen Lautertal-Meiches und Feldatal-Windhausen.

Die Antrift durchfließt in Süd-Nord-Richtung den Vogelsbergkreis und passiert Strebendorf, Romrod (beide Stadt Romrod) und die Alsfelder Ortsteile Billertshausen und Angenrod. Unmittelbar unterhalb Angenrods passiert sie den als Hochwasserrückhaltebecken genutzten Stausee, der durch die Antrifttalsperre gebildet wird. In der Gemeinde Antrifttal werden Seibelsdorf (unmittelbar unterhalb des Sees), Ruhlkirchen und Bernsburg durchflossen.

An der Kreisgrenze vom Vogelsbergkreis (Gießen, Hessen-Darmstadt) zum Schwalm-Eder-Kreis (Kassel) verlässt die Antrift nicht nur das Nördliche Vogelsberg-Vorland, um in die Landschaft Schwalm einzutreten, sondern ändert auch ihren Namen in Antreff. In der Gemeinde Willingshausen werden der Hauptort, Merzhausen und Gungelshausen durchflossen, bis der Fluss schließlich in Zella von links in die Schwalm mündet. Die genannten Orte hatten zur Zeit der hessischen Gemeindereform in den 1970ern zwei Jahre lang die vorläufige Gemeinde Antrefftal gebildet, bis diese in der heutigen Gemeinde Willingshausen aufgegangen war.

Charakteristika

Die Antrift bleibt bis kurz vor ihrer Mündung ein typischer Mittelgebirgsbach mit vergleichsweise hohem Gefälle. Auf ihren letzten 10 Kilometern (unmittelbar unterhalb Bernsburgs bis vor zur Mündung) fällt sie noch um immerhin etwa 26 Höhenmeter, während die Schwalm auf ihren letzten 10 Kilometern vor der Mündung der Antreff nur etwa das halbe Sohlgefälle aufweist (1,2‰ bzw. 12 m) und bereits ab Alsfeld sehr schwach und konstant gefallen ist.

Neben der westlich der Rhein-Weser-Wasserscheide zur Ohm (System Lahn/Rhein) entwässernden Klein stellt sie den Hauptfluss des Nördlichen Vogelsberg-Vorlandes dar.

Nebenflüsse

Die Lage zwischen der linksseitig unmittelbar benachbarten Rhein-Weser-Wasserscheide einerseits und der rechtsseitig parallelen Schwalm andererseits bedingt, dass fast alle Nebenbäche der Antrift sehr kurz ausfallen.

In Strebendorf mündet der Bach bei Strebendorf (3,0 km, 4,5 km² Einzugsgebiet) von rechts, oberhalb Romrods folgt von links der Seebach (3,5 bzw. 4,7[2] km, ca. 4 km²), an dem Nieder-Breidenbach liegt und der zusammen mit seinem Vorfluter Ober-Breidenbach umschließt.

In Romrod fließt der Ocherbach (4,7 km, 8,4 km²) von links zu, zweieinhalb Kilometer unterhalb der Stadt fließt der Antrift von links im Göringer Bach (11,7 km, 17,6 km²) ihr mit Abstand größter Nebenfluss zu, an dem der Ortsteil Zell liegt.

Unmittelbar unterhalb Bernsburgs mündet der Bach vom Neustädter Eck[3] (2,6 bzw. 3,2[2] km, 5,2 km²) von links; in Merzhausen mündet der Fischbach (5,4 km, 9,6 km²), an dem Alsfeld-Fischbach liegt, von rechts.

Kein Nebenfluss der Antreff ist der von den Willingshäuser Ortsteilen Wasenberg und Leimbach kommende Leimbach, denn er mündet in Loshausen direkt in die Schwalm, nachdem er im Mündungsverlauf die Antreff in nur 100 Metern linksseitigem Abstand fast berührt hat.[1]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)
  2. 2,0 2,1 Höhere Länge je über alternativen, längeren Quellbach
  3. Als Neustädter Eck wird die Nahtstelle der drei Landkreise Marburg-Biedenkopf, Vogelsberg- und Schwalm-Eder-Kreis bezeichnet, wo die Einzugsgebiete von Wiera, Klein und Antreff aufeinandertreffen.

Weblinks


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