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Anja Reschke


Anja Reschke (* 7. Oktober 1972 in München) ist eine deutsche Journalistin, Publizistin und Moderatorin. Seit 2015 leitet sie die Abteilung Innenpolitik beim Norddeutschen Rundfunk (NDR), für den sie seit 2001 das Fernsehmagazin Panorama moderiert.

Leben

Werdegang

Reschke wurde 1972 als Tochter des Wirtschaftswissenschaftlers Hasso Reschke in München geboren.[1] Neben ihrem Studium der Politikwissenschaft mit den Nebenfächern Geschichte und Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, das sie 1998 mit dem Magister Artium abschloss,[1] arbeitete sie ab 1993 fünf Jahre lang als freie Reporterin beim Radiosender Antenne Bayern. Von 1998 bis 2000 volontierte sie beim Norddeutschen Rundfunk (NDR).

Ab 2000 war sie freie Autorin für Panorama, Extra 3 und NDR aktuell. Seit Juli 2001 moderiert sie das Fernsehmagazin Panorama und ist sie als investigative Reporterin des NDR-Reportagemagazins Panorama – die Reporter tätig. Zudem moderiert sie seit 2000 unregelmäßig das Satiremagazin Extra 3, seit 2002 zählt sie zum Moderatorenteam des NDR-Medienmagazins Zapp. Außerdem gehört sie dem Rateteam der Spielshow strassen stars im Hessischen Rundfunk an.[2] 2011 veröffentlichte sie zum 50-jährigen Jubiläum von Panorama das Buch Die Unbequemen. Wie Panorama die Republik verändert hat.[3] Seit November 2011 ist sie im Ersten mit dem Format Wissen vor 8 – Zukunft zu sehen.[4] Seit Januar 2015 ist sie Leiterin der Abteilung Innenpolitik im Programmbereich Zeitgeschehen/Fernsehen des NDR und damit auch Chefin der Sendungen Panorama und Zapp; beide Formate moderiert sie weiter.

Im August 2015 verbreitete sich ihr Tagesthemen-Kommentar zur Hetze gegen Ausländer[5] mit 3,9 Millionen Views innerhalb eines Tages viral im Netz.[6]

Sonstiges

Von 2003 bis 2007 war sie Vorstandsmitglied beim Netzwerk Recherche, einer Vereinigung für investigativen Journalismus. Seit 2009 ist sie Botschafterin der Stiftung RobinAid für medizinische Hilfe in Krisengebieten und seit 2012 Jurorin[2] beim Henri-Nannen-Preis.

2010 war sie in der Talkshow von Anne Will (Thema: Aus dem Labor auf den Tisch – aber ist Bio wirklich besser?) zu Gast.[7] 2016 war Anja Reschke bei Frank Plasberg (Thema: Frisierte Polizeiberichte, bevormundete Bürger – darf man bei uns noch alles sagen?) und beim Neujahrsgespräch zum Auftakt ins 70. Geburtstagsjahr von UNICEF in Schloss Bellevue zu Gast.[8][9]

Sie veröffentlichte unter anderem auch im ZEITmagazin.

Familie

Sie ist mit dem NDR-Sportreporter Henning Rütten verheiratet und Mutter von zwei Kindern.[2]

Auszeichnungen

Filmografie (Auswahl)

  • 2000: Politiker und die Zweitwohnungssteuer
  • 2000: Die Kohl-Rolle
  • 2010: Das Märchen von der Chancengleichheit
  • 2011: Die Nacht der politischen Magazine
  • 2011: Das Lügenfernsehen
  • 2011: Die Biolüge
  • 2012: Energiewende: Größenwahn statt Megaplan
  • 2013: Unter Lehrern[13]

Schriften (Auswahl)

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Norbert Beleke (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who's Who. 45. Ausgabe 2006/2007, Schmidt-Römhild, Lübeck 2006, ISBN 978-3-7950-2042-2, S. 1067.
  2. 2,0 2,1 2,2 Corinna Berghahn: „Panorama“-Moderatorin Anja Reschke ist in der ARD die Frau für alle Fälle . noz.de, 8. Juli 2012.
  3. Joachim Huber: Journalistin, nicht Diplomatin . tagesspiegel.de, 8. August 2015.
  4. Olaf Jacobs, Theresa Lorenz: Wissenschaft fürs Fernsehen. Dramaturgie, Gestaltung, Darstellungsformen (= Praxiswissen Medien). Springer VS, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-02422-2, S. 20.
  5. Kommentar zur Hetze gegen Flüchtlinge: Haltung zeigen! . tagesthemen.de, 6. August 2015.
  6. "Tagesthemen"-Kommentar bekommt Beifall . welt.de, 7. August 2015.
  7. Hendrik Buhl: Zwischen Fakten und Fiktionen. Gesellschaftspolitische Themen in der Krimireihe Tatort. In: Christian Hißnauer, Stefan Scherer, Claudia Stockinger (Hrsg.): Zwischen Serie und Werk. Fernseh- und Gesellschaftsgeschichte im »Tatort« (= Kultur- und Medientheorie). Transcript, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-2459-5, S. 68.
  8. Hart aber fair: AfD-Sprecher Gauland giftet bei Plasberg gegen Anja Reschke - TV. In: stern.de. Januar 2016, abgerufen am 2. März 2016.
  9. Chancen für Kinder aus Krisengebieten! In: unicef.de. 1. Januar 1970, abgerufen am 2. März 2016.
  10. tagesschau.de: Anja Reschke zur "Journalistin des Jahres" gekürt. In: tagesschau.de. 21. Dezember 2015, abgerufen am 2. März 2016.
  11. Ndr: Anja Reschke und Michel Abdollahi vom NDR für Deutschen Fernsehpreis nominiert. In: ndr.de. 10. Dezember 2015, abgerufen am 2. März 2016.
  12. Ehrung für Journalistin in Schorndorf: Künkelin-Preis geht an Reschke – Stuttgart – Nachrichten. In: swr.de. 5. August 2015, abgerufen am 2. März 2016.
  13. Bernd Matzkowski: Kreidezeit. Lehrerjahre sind keine Herrenjahre. Illustration von Ulrich Queste, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2013, ISBN 978-3-525-70156-0, S. 15.


Kategorien: Person (Norddeutscher Rundfunk) | Person (München) | Fernsehjournalist | Geboren 1972 | Journalist (Deutschland) | Fernsehmoderator (Deutschland) | Deutscher | Frau

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Anja Reschke (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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