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Andreas Beck (Tennisspieler)


Andreas Beck
Spitzname: Beckes
Nation: Deutschland Deutschland
Geburtstag: 5. Februar 1986
Größe: 191 cm
Gewicht: 89 kg
1. Profisaison: 2003
Spielhand: Links, beidhändige Rückhand
Trainer: Kevin Sorensen
Louk Sorensen
Preisgeld: 1.562.107 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 41:65
Höchste Platzierung: 33 (2. November 2009)
Aktuelle Platzierung: 331
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 22:27
Höchste Platzierung: 116 (30. Januar 2012)
Aktuelle Platzierung: 1038
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 11. Juli 2016
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Andreas Beck (* 5. Februar 1986 in Weingarten) ist ein deutscher Tennisspieler. Der Linkshänder spielt in der Tennis-Bundesliga für den TK Grün-Weiss Mannheim.

Karriere

Ein wichtiger Erfolg in seiner jungen Karriere war der Gewinn der Deutschen Meisterschaften in Biberach am 9. Dezember 2007.[1] Neben dem Sieg beim Challengerturnier in Sarajevo 2006 gehören auch der Gewinn der Baden-Württembergischen Meisterschaften 2007 und der Deutschen Juniorenmeisterschaften 2003 zu seinen bemerkenswerten Titeln.

2008

Seinen Durchbruch auf der ATP Tour feierte Beck im Juni 2008 beim Rasentennisturnier im westfälischen Halle. Bei den Gerry Weber Open kam er nach Siegen über Marc Gicquel und Mischa Zverev bis ins Viertelfinale, wo er sich dem an Nummer zwei gesetzten James Blake in zwei Sätzen, jeweils im Tiebreak, geschlagen geben musste.

2009

Im April 2009 feierte Beck seinen bislang größten Erfolg. Beim mit 2,75 Millionen Euro dotierten ATP-Masters-1000-Turnier von Monte Carlo drang er als Qualifikant bis ins Viertelfinale vor; nach seinem Erstrundensieg über Nicolas Kiefer besiegte er in Runde zwei den Weltranglistensiebten Gilles Simon und im Achtelfinale Juan Mónaco in drei Sätzen. Dieser Erfolg brachte Beck ein Rekordpreisgeld von 53.000 Euro.

Im Juli 2009 wurde Beck für die Begegnung gegen Spanien vom deutschen Teamchef Patrik Kühnen erstmals für die deutsche Davis-Cup-Mannschaft nominiert. Er debütierte am 9. Juli mit einer Fünfsatzniederlage gegen Fernando Verdasco.[2]

Anfang August 2009 erreichte Beck beim ATP-250-Turnier in Gstaad das Finale, in dem er dem Brasilianer Thomaz Bellucci mit 4:6 und 6:7 unterlag. Vier Wochen später erreichte er bei den US Open nach einem Sieg über den Kasachen Jewgeni Koroljow (6:3, 6:4, 2:6, 2:6, 6:4) Runde zwei, in der er an Gaël Monfils scheiterte.

Danach erreichte Beck zweimal in Folge das Viertelfinale eines ATP-Events: in Metz, wo er an Paul-Henri Mathieu scheiterte, und in Bangkok, wo gegen Jürgen Melzer Endstation war. Daraufhin spielte Beck das ATP World Tour 500 Event von Tokio, bei dem er nach einem Sieg über Rainer Schüttler an Tomáš Berdych scheiterte (1:6, 4:6). Beim Mastersturnier von Schangai verlor Beck in Runde zwei gegen Radek Štěpánek. Bei seinen letzten drei Turnieren des Jahres (Stockholm, Basel, Paris) scheiterte Beck jeweils in Runde eins. Kurz darauf wurde bei ihm ein „Tennisarm“ diagnostiziert.

2010

Beck feierte nach einer fünfmonatigen Verletzungspause sein Comeback. in Indian Wells Er schied dort in der ersten Runde gegen den Qualifikanten Ramon Delgado in drei Sätzen aus. Daraufhin spielte er ein Challenger-Turnier in Sunrise, bei dem er erkältungsbedingt sein Erstrundenmatch gegen Daniel Brands abbrechen musste. Er scheiterte auch bei den folgenden vier Turnieren (Miami, Monte-Carlo, Barcelona und Rom) in der Auftaktrunde, ehe er in München gegen Denis Istomin seinen ersten Sieg nach mehreren Monaten feiern konnte. In Runde zwei unterlag er Michail Juschny.

Mitte Mai spielte er beim World Team Cup in Düsseldorf für Deutschland. Er gewann zwei seiner drei Einzel, konnte damit aber das Vorrundenaus des deutschen Teams nicht verhindern.

In Roland Garros zog Beck mit einem Viersatzsieg über den Italiener Paolo Lorenzi in die zweite Runde ein, in der er in drei Sätzen an Stanislas Wawrinka scheiterte. In Vorbereitung auf Wimbledon erreichte er bei den Gerry Weber Open in Halle/Westfalen mit Siegen über Serhij Stachowskyj und Nicolas Kiefer das Viertelfinale, das er gegen den späteren Turniersieger Lleyton Hewitt verlor.

In Wimbledon war nach fünf Sätzen gegen Julien Benneteau in Runde zwei Endstation, obwohl Beck bei einer 2:1-Satzführung bereits zum Matchgewinn servierte. Bei den folgenden beiden Sandplatzturnieren in Stuttgart und Hamburg scheiterte er bereits in Runde 1. Als Vorjahresfinalist bestritt Beck erneut das Turnier in Gstaad – verlor dort aber in Runde 2. Dies kostete ihm ein Platz in den Top 100.

In Vorbereitung auf die US Open spielte Beck die Qualifikation in Cincinnati, wo er an Florian Mayer scheiterte, und New Haven, wo er trotz Satzführung gegen Ilja Martschenko verlor. Bei den US Open gewann er in Runde eins das Duell gegen seinen Freund Michael Berrer in drei Sätzen. In Runde zwei verlor er glatt gegen die Nummer 2 der Welt, Roger Federer (3:6, 4:6, 3:6).

2011

2011 erreichte Beck auf der ATP Challenger Tour die Endspiele von Kasan, Bath, Oberstaufen und Como, er konnte allerdings keines gewinnen.

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Erfolge

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP World Tour Finals
ATP Masters Series
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500 Series
ATP International Series
ATP World Tour 250 Series
ATP Challenger Tour (9)

Einzel

Siege

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 19. März 2006 Bosnien und Herzegowina Sarajevo (1) Hartplatz (i) Schweden Andreas Vinciguerra 2:6, 7:61, 7:66
2. 23. März 2008 Bosnien und Herzegowina Sarajevo (2) Hartplatz (i) Osterreich Alexander Peya 6:3, 7:68
3. 11. Mai 2008 Deutschland Dresden Sand Korea Sud Jun Woong-sun 2:6, 6:3, 7:5
4. 29. März 2009 Thailand Khorat Hartplatz Schweden Filip Prpic 7:5, 6:3
5. 6. April 2014 Frankreich Saint-Brieuc Hartplatz (i) Frankreich Grégoire Burquier 7:5, 6:3

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 2. August 2009 Schweiz Gstaad Sand Brasilien Thomaz Bellucci 4:6, 6:72

Doppel

Siege

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 6. Februar 2011 Russland Kasan Hartplatz (i) Schweiz Yves Allegro Russland Michail Jelgin
Russland Alexander Kudrjawzew
6:4, 6:4
2. 13. April 2013 Turkei Mersin Sand Deutschland Dominik Meffert Moldawien Radu Albot
Ukraine Oleksandr Nedowjessow
5:7, 6:3, [10:8]
3. 20. April 2013 Italien Rom Sand Osterreich Martin Fischer Deutschland Martin Emmrich
Australien Rameez Junaid
7:62, 6:0
4. 1. März 2015 Frankreich Cherbourg Hartplatz (i) Tschechien Jan Mertl Australien Rameez Junaid
Kanada Adil Shamasdin
6:2, 3:6, [10:3]

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 14. Juni 2009 Deutschland Halle Rasen Schweiz Marco Chiudinelli Deutschland Christopher Kas
Deutschland Philipp Kohlschreiber
3:6, 4:6
2. 1. Mai 2011 Deutschland München Sand Deutschland Christopher Kas Argentinien Horacio Zeballos
Italien Simone Bolelli
6:73, 4:6

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren (Einzel)

Turnier 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 Karriere
Australian Open - - - - 2 - - 2 - - - - - - 2
French Open - - 1 1 - 1 2 2 - - - - - - 2
Wimbledon - - - - - 1 2 1 1 - - - - - 2
US Open - - 1 - - - 2 2 2 - - - - - 2

Quellen

  1. Bernd Hüttenhofer: Andreas Beck ist deutscher Meister (deutsch), Schwäbische Zeitung. 285/2007. 
  2. [Beck verliert, Kohlschreiber siegt. In: Schwäbische Zeitung vom 10. Juli 2009]

Weblinks

 Commons: Andreas Beck  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas Beck (Tennisspieler) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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