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Amt Nennhausen


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: HavellandVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Fläche: 255,31 km²
Einwohner: 4632 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 18 Einwohner je km²
Amtsschlüssel: 12 0 63 5306
Amtsgliederung: 4 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Fouqué Platz 3
14715 Nennhausen
Webpräsenz: www.amt-nennhausen.de
Amtsdirektorin: Angelika Thielicke
}
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Das Amt Nennhausen ist ein 1992 gebildetes Amt in Brandenburg, in dem zunächst 16 Gemeinden im damaligen Kreis Rathenow (heute Landkreis Havelland, Brandenburg) zu einem Verwaltungsverbund zusammengefasst wurden. Durch Gemeindezusammenschlüsse und Eingliederungen verringerte sich die Zahl der Gemeinden, sodass das Amt Nennhausen derzeit vier amtsangehörige Gemeinden hat.

Geographische Lage

Das Amt Nennhausen liegt im Süden des Landkreises Havelland in Brandenburg (Deutschland) und grenzt an die Stadt Rathenow im Westen, im Norden an das Amt Rhinow und an das Amt Friesack, an die Stadt Nauen im Osten, sowie an den Landkreis Potsdam-Mittelmark im Süden. Es liegt im Naturpark Westhavelland und ist Herzstück des Trappenschutzgebietes der seltenen Großtrappe.

Die Gemeinden mit ihren Ortsteilen

Das Amt Nennhausen gliedert sich derzeit in vier Gemeinden:[2]

Geschichte

Am 30. Juni 1992 erteilte der Minister des Innern des Landes Brandenburg seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Nennhausen[3]. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 3. Juli 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in der Gemeinde Nennhausen und bestand aus 16 Gemeinden des damaligen Kreises Rathenow:

  1. Bamme
  2. Barnewitz
  3. Buckow
  4. Buschow
  5. Damme
  6. Ferchesar
  7. Garlitz
  8. Gräningen
  9. Kotzen/Rhinsmühlen
  10. Kriele
  11. Landin
  12. Liepe
  13. Möthlow
  14. Mützlitz
  15. Nennhausen
  16. Stechow

Im Zuge der Gemeindereform in Brandenburg wurden die Gemeinden Bamme, Gräningen und Mützlitz zum 26. Oktober 2003 in die Gemeinde Nennhausen eingegliedert, und die Gemeinden Kotzen, Kriele und Landin wurden zur neuen Gemeinde Kotzen zusammengeschlossen[4]. Das Amt hat derzeit vier amtsangehörige Gemeinden mit 15 Ortsteilen, welche jetzt zwischen ca. 620 und ca. 2100 Einwohner haben.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1992 4 976
1993 4 957
1994 4 990
1995 4 944
1996 4 882
1997 4 830
Jahr Einwohner
1998 4 920
1999 4 960
2000 5 040
2001 5 053
2002 5 085
2003 5 06
Jahr Einwohner7
2004 5 030
2005 4 973
2006 4 971
2007 4 923
2008 4 751
2009 4 846
Jahr Einwohner
2010 4 767
2011 4 706
2012 4 631
2013 4 607
2014 4 604

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[5][6][7], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Amtsdirektoren

  • 1992–1999 Winfried Idler
  • 1999–2005 Andreas Heldt
  • seit 2006 Angelika Thielicke (vormals Grzelczyk), ehemalige Bürgermeisterin von Mützlitz

Belege

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Amt Nennhausen im Dienstleistungsportal der brandenburgischen Landesverwaltung
  3. Bildung des Amtes Nennhausen. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 30. Juni 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 52, 24. Juli 1992, S.952.
  4. Viertes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming (4.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003. Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S.73
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Havelland
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  7. Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2014 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden

Weblinks


Kategorien: Amt in Brandenburg | Landkreis Havelland

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Amt Nennhausen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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