Ammoniumbromid - LinkFang.de





Ammoniumbromid


Strukturformel
[math]\mathrm{ \ \Biggl[}[/math] [math]\mathrm{ \ \!\ \Biggr]}[/math]
Allgemeines
Name Ammoniumbromid
Andere Namen
  • Ammonbromid
  • Bromammonium
Summenformel NH4Br
CAS-Nummer 12124-97-9
PubChem 25514
Kurzbeschreibung

farbloser, geruchloser, schwach hygroskopischer Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 97,94 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

2,43 g·cm−3 (20 °C)[1]

Sublimationspunkt

452 °C[1]

Dampfdruck

1,3 hPa (198 °C)

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]

Achtung

H- und P-Sätze H: 319
P: 305+351+338 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][1]
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/38
S: 26
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Ammoniumbromid, NH4Br, bildet hygroskopische, in Aceton, Ethanol und Wasser gut lösliche, kubische Kristalle. Es besitzt einen Sublimationspunkt von 452 °C, eine Dichte von 2,43 g·cm−3 und eine relative Molekülmasse Mr von 97,942.

Synthese

Die Herstellung von Ammoniumbromid kann durch Einwirkung von Brom oder Bromwasserstoff[2] auf Ammoniak erfolgen:

[math]\mathrm{3\ Br_2 + 8\ NH_3 \longrightarrow 6\ NH_4Br + N_2}[/math]
[math]\mathrm{HBr + NH_3 \longrightarrow NH_4Br}[/math]

Verwendung

Verwendung findet Ammoniumbromid in der phototechnischen Industrie und in der Medizin als Beruhigungsmittel.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Eintrag zu Ammoniumbromid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 1. Februar 2016 (JavaScript erforderlich).
  2. 2,0 2,1 Eintrag zu Ammoniumbromid . In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 15. Juli 2014.
  3. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung gültig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist daher nur noch auf Gebinden zulässig, welche vor diesen Daten in Verkehr gebracht wurden.

Kategorien: Bromid | Ammoniumverbindung | Reizender Stoff

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ammoniumbromid (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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