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Amine Laalou


Amine Laalou (arabisch أمين لعلو, DMG Amīn Laʿlū; * 13. Mai 1982 in Salé) ist ein marokkanischer Mittelstreckenläufer.

Leben

Zunächst spezialisierte er sich auf die 800-Meter-Strecke und wurde in dieser Disziplin 2001 afrikanischer Vize-Jugendmeister. Im Erwachsenenbereich schied er bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2003 in Paris/Saint-Denis im Vorlauf aus, wurde aber schon im Jahr darauf bei den Hallenweltmeisterschaften in Budapest Vierter. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki erreichte er das Halbfinale. 2007 wurde er bei den Weltmeisterschaften in Ōsaka Sechster, und 2008 kam er bei den Olympischen Spielen in Peking erneut bis ins Halbfinale.

Ab der Saison 2009 startete er im 1500-Meter-Lauf. Bei den Weltmeisterschaften in Berlin wurde er über 800 Meter Zehnter und über 1500 Meter Fünfter. Einem weiteren fünften Platz über 1500 Meter bei den Hallenweltmeisterschaften 2010 in Doha folgte über dieselbe Distanz der Gewinn der Silbermedaille bei den Afrikameisterschaften in Nairobi.

Amine Laalou wollte zunächst wie sein Vater Basketballer werden, bevor sein Lauftalent entdeckt wurde. Er wird von Ayoub Mendili trainiert und startet für Olympique Marocain.

Anfang August 2012 wurde ein positiver Dopingbefund Laalous (Furosemid) vom 20. Juli 2012 bei der Diamond League in Monaco bekannt und Laalou die Einreise nach Großbritannien zu den Olympischen Spielen 2012 verweigert.[1][2] Er wurde für zwei Jahre gesperrt.[3]

Persönliche Bestzeiten

  • 800 m: 1:43,25 min, 14. Juli 2006, Rom
    • Halle: 1:45,96 min, 20. Februar 2007, Stockholm
  • 1500 m: 3:29,53 min, 22. Juli 2010, Monaco
    • Halle: 3:37,03 min, 23. Februar 2012, Stockholm
  • 1 Meile: 3:50,22 min, 3. Juli 2010, Eugene

Weblinks

 Commons: Amine Laâlou  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Laalou wegen Doping ausgeschlossen , RP Online, 3. August 2012
  2. Österreichischer Leichtathlet entlarvt Dopingsünder , Die Presse.com, 5. August 2012
  3. Doping-Sperre nach Vojta-Hinweis laola1.at 25. Februar 2014


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Amine Laalou (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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