American Football Verband Deutschland - LinkFang.de





American Football Verband Deutschland


Der American Football Verband Deutschland e. V. (AFVD) ist die Dachorganisation für American Football und Cheerleading in Deutschland. In ihm sind rund 450 Vereine mit über 53.000 Mitgliedern organisiert (Stand 1. Januar 2015: 53.851, davon 32.719 männlich und 21.132 weiblich[1]), fast die Hälfte aller American-Football-Spieler in Europa.[2]

Geschichte

Vom 1979 gegründeten American Football Bund Deutschland (AFBD) spaltete sich bereits 1980 die Nordwestdeutsche Football Liga ab. Der vom AFBD als konkurrierender (Bundes-)Verband angesehene Landesverband „American Football Verband Nordrhein Westfalen“ (AFV-NRW), mit dem Gründer Meinhard Pfanner (ebenfalls Gründer der Düsseldorf Panther 1978) sowie weitere Landesverbände gründeten daraufhin, am 16. Oktober 1982, den AFVD. Der AFBD wurde gleichzeitig wegen innerer Differenzen und mangelnder Liquidität aufgelöst.

Am 16. Mai 1993 wurde der AFVD vom Deutschen Sportbund anerkannt und ist heute Mitglied im Deutschen Olympischer Sportbund (DOSB), in der European Federation of American Football (EFAF), der International Federation of American Football (IFAF), der European Cheerleading Association (ECA) sowie der International Federation of Cheerleading (IFC). Der Verband gliedert sich in dreizehn Landesverbände. Sitz des AFVD ist Frankfurt am Main.

Der AFVD ist außerdem Dachorganisation für den Cheerleading-Sport in Deutschland und richtet seit 1992 regelmäßige Meisterschaften aus. Daher sind zahlreiche Cheerleading-Abteilungen anderer Sportvereine (insbesondere aus den Bereichen Basketball, Handball, Eishockey und Fußball) Mitglied im American Football Verband Deutschland.

Veranstaltungen

Der AFVD ist bei den Herren Ausrichter der German Football League (GFL) sowie der German Football League 2 (GFL2). Im Damenbereich veranstaltet er die Damenbundesliga (DBL), im Juniorenbereich die German Football League Juniors (GFLJ) sowie im Flag Football die Deutsche Flag Football Liga (DFFL). Weitere Ligen werden durch die Landesverbände betreut.

Der AFVD war 2003 Ausrichter der 2. Football-Weltmeisterschaft in Hanau und Wiesbaden. Im November 2009 war der Verband Ausrichter der Cheerleading-Weltmeisterschaft, die in Bremen stattfand. Austragungsorte der American-Football-Europameisterschaft 2010 waren Frankfurt am Main, Wetzlar und Wiesbaden.[3]

Der German Bowl, die Deutsche Meisterschaft im American Football, fand 2008 bis 2010 in der Commerzbank-Arena in Frankfurt statt, der 2011 in der MDCC-Arena in Magdeburg und seit 2012 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin.

Leitung

Präsidium

Am 2. März 2008 wählte die Bundesversammlung folgende Personen für vier Jahre in ihre Ämter (bestätigt am 3. März 2012):[4]

  • Präsident: Robert Huber
  • Vizepräsident für Finanzen: Thomas Meyer
  • Vizepräsidenten: Josef Andres, Uwe Talke, Peter Springwald
  • Pressesprecher: Christian Piwarz (Berufung am 3. Oktober 2009)
  • Sportdirektor: Jan Bublitz
  • AFVD Hauptausschussvorsitzende: Dirk Dormann
  • Geschäftsführer in Amtsunion Vizepräsident Finanzen: Thomas Meyer

Ehemalige Präsidenten

  • Daniel Gillon Oktober 1982–Januar 1983
  • vakant Januar 1983–September 1983
  • Reinhard Lenz September 1983–August 1984 und Oktober 1984–1986
  • Günter Franken 1986–Mai 1988
  • Hagen Busse Mai 1988–Dezember 1989
  • Georg Tschurer Dezember 1989–1993
  • Jörn Redler (Interimspräsident)
  • Wolfgang Büchner Mai 1993–Juni 1994
  • Gert Dannenmann Juni 1994–Februar 1995
  • Roland Wingenroth März 1995–1997
  • Robert Huber März 1997–

Landesverbände

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. www.dosb.de
  2. AFVD-Webseite, Rubrik Verband
  3. AFVD-Pressemitteilung vom 29. September 2008 : EM 2010 in Frankfurt am Main
  4. www.gfl.info

Kategorien: Cheerleading | Sportverband (Frankfurt am Main) | Nationaler Sportverband (Deutschland) | American Football in Deutschland | Footballverband | Gegründet 1982

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/American Football Verband Deutschland (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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