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Altkirchen


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Altkirchen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Altenburger LandVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Altenburger Land
Höhe: 228 m ü. NHN
Fläche: 20,05 km²
Einwohner: 1013 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034491
Kfz-Kennzeichen: ABG, SLN
Gemeindeschlüssel: 16 0 77 002
Gemeindegliederung: 13 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schmöllner Straße 13
04626 Altkirchen
Bürgermeister: Andy Franke (parteilos)
}

Altkirchen ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Altenburger Land. Sie ist Mitglied und nach Starkenberg die bevölkerungsmäßig zweitgrößte Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Altenburger Land.

Geografie

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind die Stadt Altenburg, Dobitschen, Drogen, Göhren, Göllnitz, Nobitz und die Stadt Schmölln.

Gemeindegliederung

Neben dem Hauptort Altkirchen und den mit ihm verschmolzenen Orten Gnadschütz und Köthenitz gehören die folgenden Ortsteile noch zu der Gemeinde (in Klammern das Eingemeindungsdatum):

Geschichte

Eine Kirche wurde in Altkirchen zwischen 1079 und 1089 errichtet und von Bischof Günther von Naumburg geweiht. Nach mehreren Zerstörungen durch Brände wurde sie 1140 durch einen Steinbau ersetzt. Das Patronat über die Kirche wurde von Kaiser Heinrich IV. 1192 dem Marienhospital in Altenburg übertragen, ab 1213 jedoch vom Deutschen Orden ausgeübt, da diesem inzwischen das Marienhospital zugefallen war. Nach der Säkularisation des Ordens wurden dessen Besitzungen 1593 auf Anordnung von Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen verkauft. Nachdem dieser jedoch am 24. April 1547 in der Schlacht bei Mühlberg von kaiserlichen Truppen besiegt und gefangengenommen wurde und einen Großteil seines Besitzes an Herzog Moritz von Sachsen abgeben musste, wurde dieser Zwangsverkauf durch einen Befehl des Kaisers Karl V. wieder rückgängig gemacht. Erst 1594 verkaufte der Deutsche Orden seine Besitzungen rund um Altkirchen.

Zu DDR-Zeiten war Altkirchen nicht nur Vorzeigegemeinde des Kreises Schmölln, sondern des gesamten Bezirkes Leipzig.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 1267
  • 1995: 1270
  • 1996: 1285
  • 1997: 1275
  • 1998: 1254
  • 1999: 1243
  • 2000: 1230
  • 2001: 1209
  • 2002: 1206
  • 2003: 1187
  • 2004: 1178
  • 2005: 1169
  • 2006: 1116
  • 2007: 1112
  • 2008: 1074
  • 2009: 1060
  • 2010: 1061
  • 2011: 1080
  • 2012: 1063
  • 2013: 1029
  • 2014: 1027
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Bürgermeister ist seit der Stichwahl am 21. Juni 2015 der parteilose Andy Franke. Er wurde mit einer Mehrheit von 67,0 % der abgegebenen Stimmen und einer Beteiligung von 42,7 % (-23,7 %p) gewählt.[2] Zuvor begleitete Hans-Peter Bugar (parteilos) dieses Amt. Er war bereits zwischen 1994 und 1999 sowie zwischen 2009 und 2015 Bürgermeister. Zwischen 1999 und 2009 war Reinhard Hubert Fritz (CDU) Vorsteher der Gemeinde.

Seit der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen[3]:

  • CDU-Wählergruppe 5 Sitze (38,6 %)
  • Bürgerbewegung Altkirchen 7 Sitze (61,4 %)

Die Wahlbeteiligung lag bei 58,0 % (-8,4 %p).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Dorfmuseum Altkirchen: Im Ort wurde bereits 1982 eine Heimatstube aufgebaut, die neben geologischen und archäologischen Objekten auch einige prachtvolle Bauerntrachten aus dem Altenburger Land, landwirtschaftliche und handwerkliche Geräte und naturkundliche Schaustücke zeigt. In den fünf Ausstellungsräumen wird die Geschichte und Tradition des Ortes und der Region anschaulich. Zu den Naturobjekten gehört auch der Göllnitzer Wunderbaum[4] – ein von einem obstbaukundigen Pfarrer durch 329-fache Pflanzenveredelung optimierter Apfelbaum.[5]
  • Freibad Altkirchen
  • Dorfkirche Altkirchen

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik  (Hilfe dazu).
  2. Bürgermeisterwahlergebnisse abgerufen am 11. Januar 2016
  3. Gemeinderatswahl 2014 abgerufen am 4. August 2014
  4. Allgemeines teutsches Garten-Magazin. Vierter Band, Weimar 1819, S. 116. Abgerufen am 17. Juni 2010. (Digitalisat bei Google)
  5. Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen (Hrsg.): Museen in Thüringen. Frankfurt a.M. 1995, S. 21.

Weblinks

 Commons: Altkirchen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Altkirchen | Ort im Landkreis Altenburger Land | Gemeinde in Thüringen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Altkirchen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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