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Altenessen


Altenessen
Stadtteil von Essen

Basisdaten
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Einwohner 44.148 (31. Dez. 2015)
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| Höhe ||  style="vertical-align:top;" | Lua-Fehler  in Modul:Wikidata, Zeile 533: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) m

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| style="vertical-align:top;" | Eingemeindung ||  1. Apr. 1915

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|- ! style="background:#CDD;" colspan="2" | Räumliche Zuordnung |-

| style="vertical-align:top;" | Postleitzahl || {{#property:p281}}

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| style="vertical-align:top;" | Stadtteilnummer ||  24/25

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| style="vertical-align:top;" | Bezirk ||  Stadtbezirk V Altenessen/Karnap/Vogelheim

|- ! style="background:#CDD;" colspan="2" | Bild |- | colspan="2" style="text-align:center; font-size:smaller; margin:0; padding:0;" | Allee-Center, als Einkaufszentrum Altenessen am 2. November 1973 eröffnet[1] |---- | style="background:#CDD; text-align: center; -moz-border-radius:0em 0em 1em 1em; -webkit-border-radius:0em 0em 1em 1em; border-radius:0em 0em 1em 1em;" colspan="2" | Quelle: Statistik der Stadt Essen |} Altenessen ist ein nördlicher Stadtteil der Stadt Essen. Er ist amtlich in die beiden Stadtteile Altenessen-Süd und Altenessen-Nord unterteilt.[2] Zusammengenommen wäre Altenessen der bevölkerungsreichste Stadtteil Essens. Er grenzt an die Stadtteile Vogelheim und Bochold im Westen, an das Nordviertel im Süden, an Katernberg und Stoppenberg im Osten und an Karnap im Norden, wobei hier die Emscher mit dem parallel verlaufenden Rhein-Herne-Kanal die Grenze bildet.

Geschichte

Beim Bau einer Kokerei zur damaligen Zeche Helene wurden 1876 frühmittelalterliche Gräber geborgen. Überliefert sind mindestens vier Bestattungen des 7. bis frühen 8. Jahrhunderts n. Chr.[3] Bei Nachgrabungen 1982 nach Stilllegung der Zeche wurden keine weiteren Reste dieses Gräberfeldes aufgefunden.[4]

Erstmals tauchen die Bezeichnungen Alden Essende oder Aldenessende ab 1120 ergänzend zum eigentlichen Essen auf. Die Abgrenzung von Altenessen zu Essen wurde erstmals am 7. Dezember 1310 in einer Urkunde festgehalten. 1808 wurde die Munizipalität Altenessen gebildet, der neben der ehemaligen Bauerschaft Altenessen auch Frillendorf, Huttrop, Karnap, Schonnebeck, Katernberg, Rotthausen, Rüttenscheid und Stoppenberg angehörten. 1813 wurde die Munizipalität Altenessen zur eigenständigen Bürgermeisterei, der ab 1874 nur noch Karnap mit angehörte. Alle anderen Teile gingen an die neue Bürgermeisterei Stoppenberg. Diese Bürgermeisterei Altenessen bestand bis zur Eingemeindung von Altenessen zur Stadt Essen 1915.

1860 wurde in Altenessen-Nord die Freiwillige Feuerwehr gegründet, die bis 1894 erhalten blieb. Das Spritzenhaus stand in der heutigen Spritzenstraße, die 1903 danach benannt wurde. Am 30. August 1895 wurde die Freiwillige Feuerwehr auf Veranlassung der Regierung in Düsseldorf neu gegründet. 1912 errichtete die Bürgermeisterei Altenessen an der zu dieser Zeit gebauten Grünstraße ein neues Feuerwehrdepot. Damals war das noch auf der grünen Wiese, man sagte auch Bruchland.[5]

Zum 100. Geburtstag Kaiser Wilhelm I. wurde am 21. März 1897 der Kaiser-Wilhelm-Park eröffnet.

Wappen

Blasonierung: „In Blau über zwei rechtsschrägen entgegengesetzten silbernen (weißen) Eschenzweigen ein schräglinkes goldenens (gelbes) Schwert.“

Bedeutung: Das Wappen spielt auf den alten Namen von Essen Asnide an, der in einigen Überlieferungen auch von „Esche“ abgeleitet wird. Der blaue Schild und das Schwert stellen den Bezug zum Essener Stadtwappen her.[6]

Verkehr

Die Bundesstraße 224 verläuft in Nord-Süd-Richtung durch Altenessen und hat am Autobahnkreuz Essen-Nord eine Anbindung an die Bundesautobahn 42. Eine weitere östlichere Abfahrt der A 42 heißt Essen-Altenessen.

Zu Altenessen gehört der Regionalbahnhof Essen-Altenessen. Der 1847 durch die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft als „Bahnhof Essen CME“ errichtete Bahnhof war der zweite Essener Bahnhof und historisch von größerer Bedeutung als gegenwärtig. Er verlor mit dem Bau des Essener Hauptbahnhofs 1862 an Wichtigkeit.

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wurde in den neunziger Jahren grundlegend umgebaut. Aktuell wird Altenessen durch die Stadtbahnlinien U11 (Ge-Buerer Straße–Messe/Gruga) und U17 (Karlsplatz-Margarethenhöhe) sowie durch die Straßenbahnlinie 108 (Altenessen Bf-Bredeney) (alle betrieben durch die EVAG) von der Essener Innenstadt erreicht. Neben den Straßenbahnen verkehren in Altenessen die Buslinien 140, 170, 162, 172, 173 sowie 183. Knotenpunkte sind neben dem Bahnhof noch die U-Bahnhöfe Altenessen Mitte und Karlsplatz.[7]

Sport

Primär von historischer Bedeutung sind die Fußballvereine SV Altenessen, BV Altenessen 06 und TuS Helene Essen. Letzterer ist in der Bezirkssportanlage Bäuminghausstraße beheimatet.

Bilder

Weblinks

 Commons: Essen-Altenessen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Stadtspiegel vom 3. September 2008; 35 Jahre Allee-Center
  2. Stadtteilportrait auf der Homepage der Stadt Essen ; abgerufen am 19. Dezember 2014
  3. Bonner Jahrbücher 64, 1878, 191f. - Frauke Stein: Adelsgräber des achten Jahrhunderts in Deutschland. Germanische Denkmäler der Völkerwanderungszeit Serie A Band 9. Berlin 1967, S. 306f., Taf. 44,1. - Frank Siegmund: Merowingerzeit am Niederrhein. Rheinische Ausgrabungen 34. Rheinland-Verlag, Köln 1998, 272f.
  4. Bonner Jahrbücher 185, 1985, 487
  5. Westdeutsche Allgemeine Zeitung WAZ v. 23. August 2008 - Regionalteil Essen
  6. Vgl. dazu Johann Rainer Busch: Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile. Essen 2009, S. 78.
  7. Essener Verkehrs-AG

Kategorien: Stadtteil von Essen | Ehemalige Gemeinde (Essen)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Altenessen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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