Alstertal-Einkaufszentrum - LinkFang.de





Alstertal-Einkaufszentrum


Alstertal-Einkaufszentrum
Basisdaten
Standort: Hamburg-Poppenbüttel
Eröffnung: 5. November 1970[1]
Gesamtfläche: ca. 59.000
Verkaufsfläche: ca. 17.000 m²
Geschäfte: ca. 240
Eigentümer: ECE Projektmanagement
Website: www.alstertal-einkaufszentrum.de
Verkehrsanbindung
Bahnhof: S-Bahnhof Hamburg-Poppenbüttel
Haltestelle: Alstertal-Einkaufszentrum
S-Bahn:
Omnibus: M24, 174, 176, 178, 179, 276, 374
Autostraßen: 432 434
Parkplätze: 3.000

Das Alstertal-Einkaufszentrum, kurz AEZ, liegt in Hamburg-Poppenbüttel. Es ist eines der größten Einkaufszentren Norddeutschlands. Der Betreiber ist das Immobilienunternehmen ECE.[2][3]

Geschichte

Ursprünglich sollte das AEZ an der Meiendorfer Straße erbaut werden, stieß dort jedoch auf Widerstand und die Stadt Hamburg lenkte den Investor auf die "grüne Wiese" in Poppenbüttel.[4] Im Jahr 1970 wurde dann das Alstertal-Einkaufszentrum als erste überdachte Einkaufsgalerie Deutschlands mit 100 Geschäften und einer Verkaufsfläche von 32.000 m² eröffnet.[2]

Im Jahr 2006 erhielt das AEZ und seine Umgebung ein neues Gesicht mit Piazza, Cafés, Restaurants, Wasserflächen und viel Grün. Außerdem wurde das Eingangsportal erneuert, und es bekam eine helle Glas-Sandstein-Fassade, die in den Abendstunden effektvoll beleuchtet wird. Vor dem Eingangsportal stehen drei rote, 8 Meter hohe Skulpturen des Künstlers Zoyt, die als Wahrzeichen des Einkaufszentrums gelten. Sie stellen eine Familie mit Mutter, Vater, Kind dar und stehen in einem Mimir-Brunnen.[5] Die Umbauarbeiten erfolgten im Frühjahr 2005, die Erweiterung des AEZ wurde im September 2006 abgeschlossen und die damit verbundene Umstrukturierung wurde im Herbst 2007 beendet.

Die Erweiterung des AEZ erbrachte eine Verkaufsfläche von 59.000 m² und über 240 Geschäfte. Es besitzt über 3000 Parkplätze, die über drei verschiedene Zufahrten (Ost, Mitte, West) erschlossen sind. Das Einkaufszentrum ist mit über 2000 Mitarbeitern ein Wirtschaftsmotor der Region.[3]

Zu den Geschäften im AEZ zählen unter anderem bekannte Marken und Einzelhandelsvertreter wie Galeria Kaufhof, der Lebensmittelhandel REWE, die Textilhandelsunternehmen H&M, Zara, Hollister, Michael Kors, Tommy Hilfiger, Anson’s und der Schuhhandel Deichmann. Auch ein Apple-Store ist vorhanden.

Trivia

Für bundesweite Schlagzeilen sorgte die Ermordung des Hamburger Polizisten Norbert Schmid am 22. Oktober 1971 durch die RAF vor dem AEZ. Unter den Geflüchteten waren Gerhard Müller (RAF-Mitglied) und Ulrike Meinhof. Zu Norbert Schmids Gedenken wurde ein zentraler Platz im Wohngebiet Tegelsbarg nach ihm benannt.[6]

Siehe auch

Literatur

  • Natalie Hochheim: Entstehung der Shopping-Center in Hamburg : unter besonderer Berücksichtigung der Geschichte der Shopping-Center Einkaufszentrum Hamburger Straße und Alstertal-Einkaufszentrum. Universität Hamburg, Hamburg 2003, urn:nbn:de:gbv:18-9175 . (Sozialhistorische Dissertation bei Franklin Kopitzsch.)
  • Martin Koscheike: Überregionaler Konsumenten-Magnet: das Alstertal-Einkaufszentrum. In: Jürgen Mirow: Poppenbüttel : Porträt eines Stadtteils, BoD, Norderstedt 2003, ISBN 3-8334-0169-9, S. 169–175. (Auszug online .)
  • Anja Sommerfeld (Autorin), Wolfgang E. Buss (Hrsg.): Das grosse AEZ-Buch: 40 Jahre Alstertal-Einkaufszentrum; eine Zeitreise. Buss, Hamburg 2010, ISBN 978-3-925800-11-5.

Weblinks

 Commons: Alstertal-Einkaufszentrum  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ECE Gründerzeit, Alstertal-Einkaufszentrum
  2. 2,0 2,1 Alstertal-Einkaufszentrum - "über uns"
  3. 3,0 3,1 Alstertal-Einkaufszentrum ECE-Projekte
  4. Sommerfeld, Anja, E. Buss, Wolfgang (Hrsg.): Das große AEZ Buch, 2010 S. 79
  5. Sommerfeld, Anja, E. Buss, Wolfgang (Hrsg.): Das große AEZ Buch, 2010 S. 129
  6. Sommerfeld, Anja, E. Buss, Wolfgang (Hrsg.): Das große AEZ Buch, 2010 S. 95

Kategorien: Einkaufszentrum in Hamburg

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Alstertal-Einkaufszentrum (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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