Alsdorf (Eifel) - LinkFang.de





Alsdorf (Eifel)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-PrümVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Südeifel
Höhe: 226 m ü. NHN
Fläche: 6,37 km²
Einwohner: 449 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54668
Vorwahl: 06568
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 002
Adresse der Verbandsverwaltung: Pestalozzistraße 7
54673 Neuerburg
Webpräsenz: www.suedeifelinfo.de
Ortsbürgermeister: Manfred Heinen
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Alsdorf ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Südeifel an.

Geographie

Alsdorf liegt am Rand des Naturparks Südeifel. Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Bahnhof Niederweis sowie Oberecken.[2]

Geschichte

Verstreute Funde aus der Jungsteinzeit lassen auf eine frühe, ungerichtete Besiedlung der Gemarkung schließen. Artefakte, unter anderem eine gut erhaltene Amphore, weisen auf eine römische Siedlung innerhalb der Grenzen der heutigen Ortschaft hin. In der Mitte des 8. Jahrhunderts (739/775) wird ein Erbteil in einem Ort, der als „Alctresdorf“ (in loco cognominato Alctresdorf) bezeichnet wird, der Abtei Echternach vermacht.

Bereits 1330 wird Alsdorf in der Taxa generalis als Pfarrort des Erzbistums Trier erwähnt und in der Folge von unterschiedlichen Lehensnehmern bewirtschaftet.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Alsdorf zur Propstei Echternach im Herzogtum Luxemburg. Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen die Österreichischen Niederlande, zu denen die Region damals gehörte, besetzt. Unter der französischen Verwaltung gehörte der Ort von 1795 bis 1814 zum Arrondissement Bitburg im Departement der Wälder. Um 1800 wurde Alsdorf Sitz einer Mairie.

Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen wurde die Region dem Königreich Preußen zugeordnet. Unter der preußischen Verwaltung wurde 1816 die aus der französischen Mairie entstandene Bürgermeisterei Alsdorf dem Kreis Bitburg im Regierungsbezirk Trier zugeordnet, der von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte. Im Jahr 1914 kam Alsdorf zur Bürgermeisterei Wolsfeld, (ab 1927 Amt Wolsfeld), 1970 zur Verbandsgemeinde Irrel und 2014 zur Verbandsgemeinde Südeifel.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Alsdorf, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 180
1835 278
1871 306
1905 301
1939 392
1950 362
Jahr Einwohner
1961 355
1970 378
1987 358
1997 383
2005 393
2014 449

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Alsdorf besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wappen

Blasonierung: „Unter blauem Schildhaupt, darin eine vierbogige Brücke in Silber, gespalten durch eine eingeschweifte rote Spitze, belegt mit einem silbernen Lindenblatt, rechts ein rotes Hochkreuz, links eine rote Kreuzblume.“

Wirtschaft und Infrastruktur

Alsdorf ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt und verfügt über großflächige landwirtschaftliche Betriebe.

Verkehr

Eisenbahn

Die Ortslage von Alsdorf wurde bis in das Jahr 1988 von der normalspurigen, eingleisigen Eisenbahnstrecke Erdorf–Irrel–Igel (Nims-Sauertalbahn) tangiert. Alsdorf hatte nie einen eigenen Bahnhof, sondern wurde über den zwischen den Ortschaften Alsdorf und Niederweis gelegenen Bahnhof Niederweis bedient. Der Personenverkehr auf dem nördlichen Abschnitt der Strecke, in dessen Bereich auch Alsdorf lag, wurde 1968 eingestellt, die Einstellung des Güterverkehrs folgte genau 20 Jahre später, 1988. Die Gleisanlagen wurden in den Folgejahren abgerissen.

Der Bahnhof Niederweis, auf Alsdorfer Gemarkung gelegen, war schon einige Jahre vorher an einen privaten Käufer veräußert worden. Ein Anfang der 1950er Jahre von der Ortsgemeinde Alsdorf bei der damaligen Deutschen Bundesbahn beantragter Haltepunkt wurde nicht realisiert.

Straßen

Die B 257/E 29 (vormals E 42) verläuft oberhalb von Alsdorf und bildet die direkte Verbindung zwischen Echternach (Lux.) und Bitburg. Im Zuge der Baumaßnahme „Umgehung Ortslage Wolsfeld“ wurde auch die Anbindung von Alsdorf Ende 2008 verändert. Geplant ist bis Ende 2017 ein dreispuriger Ausbau der Bundesstraße 257 mit veränderten Anbindungen der Ortsgemeinde Alsdorf.[5]

Alte Friedhofskapelle und heutige Pfarrkirche

Eine Bruchstein­kirche von 1472 hatte einen Vorgängerbau, der schon in der erwähnten Taxa generalis erwähnt wurde. Der Nachfolgebau wurde 1926 abgebrochen, der erhaltene Chor dient heute als Friedhofskapelle.

Seit 1904 dient die neoromanische Pfarrkirche St. Peter an der Hauptstraße in der Dorfmitte als Gotteshaus für die Gemeinden Alsdorf, Niederweis und Kaschenbach.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Alsdorf (Eifel)  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2014 , Seite 62 (PDF; 2,4 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Christian Moeris: Engstellen der B 257 in der Südeifel werden verbreitert. In: Trierischer Volksfreund. 25. Februar 2016, abgerufen am 16. Juni 2016.

Kategorien: Alsdorf (Eifel) | Ort im Eifelkreis Bitburg-Prüm | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Alsdorf (Eifel) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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