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Alf (Mosel)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-ZellVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Zell (Mosel)
Höhe: 95 m ü. NHN
Fläche: 6,33 km²
Einwohner: 830 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 131 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56859
Vorwahl: 06542
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 001
Adresse der Verbandsverwaltung: Corray 1
56856 Zell (Mosel)
Webpräsenz: www.alf-mosel.de
Ortsbürgermeister: Peter Mittler (SPD)
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Alf ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Zell (Mosel) an. Alf ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie

Bei Alf mündet der Alfbach, von den Ortsteilen Höllenthal und Fabrik her kommend, linksseitig in die Mosel. Ein weiterer Ortsteil ist der westlich liegende ältere Gewerbestandort Alf-Fabrik. Nachbarorte sind unter anderem St. Aldegund, das rechtsuferseitige Bullay und das ebenso am rechten Moselufer liegende aber – bedingt durch die Moselschleife – südlich 2 km Luftlinie entfernte Pünderich. Das Gebiet der Ortsgemeinde umfasst 6,33 km², davon 0,67 km² Weinlagen und 3,79 km² Wald.

Geschichte

In vorrömischer Zeit von Kelten bewohnt, geht der Name auf die römische Siedlung Albis (erste Erwähnung um 50 v. Chr.) zurück. Alf gehörte im Mittelalter zur Herrschaft der nahe gelegenen Burg Arras, die wiederum ein Lehen von Kurtrier war. Ab 1794 stand Alf unter französischer Herrschaft und gehörte bis 1814 zur Mairie Eller im Kanton Cochem. 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet.

Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Alf, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 659
1835 1.023
1871 1.122
1905 1.764
1939 1.377
Jahr Einwohner
1950 1.522
1961 1.410
1970 1.272
1987 1.058
2005 946

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Alf besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU WGR Gesamt
2014 6 3 3 12 Sitze
2009 5 4 3 12 Sitze
2004 4 4 4 12 Sitze

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist die über dem Ort gelegene, im frühen 12. Jahrhundert gegründete Burg Arras. In der Nähe liegt auch die zu Zell gehörige Marienburg. Wahrzeichen des Orts ist der Glockenturm der im Jahr 1734 erbauten, später neugotisch gestalteten Pfarrkirche und die bekannte Statue „Christus in der Rast“ aus dem 15. Jahrhundert. Das kleine Heimatmuseum der Gemeinde gibt auch Auskünfte über die Industriegeschichte des Orts.

Wenige hundert Meter vom Ortskern entfernt erhebt sich etwas erhöht das im 16. Jahrhundert erbaute ehemalige Kurtrierer Amtshaus als dreigeschossiger Steinbau. Das Dachwerk wurde um 1620 erneuert.[4]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Alf

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Größter Arbeitgeber in Alf und der Region ist der finnische Verpackungskonzern Huhtamaki, der im Ortsteil Alf-Fabrik eines seiner weltweit rund 70 Werke hat. Hier werden starre Kunststoffe im Tiefzugverfahren und Hartpapiere für Verpackungszwecke produziert.

Verkehr

Gegenüber von Alf liegt der größere Ort Bullay mit einem Bahnhof an der Bahnstrecke Koblenz-Trier, gut erreichbar über die Doppelstockbrücke Alf-Bullay. Alf ist der Verkehrsknotenpunkt der Bundesstraßen 49 und 53.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Kurioses

Nach dem großen Erfolg der US-amerikanischen Fernsehserie Alf wurde die Ortstafel von Alf, ähnlich wie im Falle Fuckings, Ende der 1980er-Jahre mehrfach gestohlen. Um den Diebstählen vorzubeugen, bot die Gemeinde Alf schließlich den Kauf von Ortsschildern an, die eigens zu diesem Zweck einseitig bedruckt waren. Damit diese Schilder von den abmontierten unterscheidbar waren, wurden diese Kaufschilder mit dem Gemeindestempel und der Bürgermeisterunterschrift auf der Rückseite versehen.

Weblinks

 Commons: Alf (Mosel)  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Burghart Schmidt; Helmtrud Köhren-Jansen; Klaus Freckmann: Kleine Hausgeschichte der Mosellandschaft. Köln 1989, S. 212-217.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Alf (Mosel) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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