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Alexander Zschokke


Alexander Zschokke (* 25. November 1894 in Basel; † 17. August 1981 in Basel) war ein Schweizer Bildhauer.

Zschokke war Urenkel des Schriftstellers Heinrich Zschokke. Er erhielt eine vielseitige Ausbildung als Architekt, Bildhauer und Maler in München, Basel, Zürich, Genf und Berlin. Reisen führten ihn nach Italien, Griechenland und Paris. Von 1931 bis 1937 leitete er eine Bildhauerklasse der Kunstakademie in Düsseldorf und wurde dort am 12. Juli 1937 zum Ehrenmitglied ernannt. Danach liess er sich in Basel nieder, wo er bis zu seinem Tod lebte. Seinen ersten grösseren Auftrag, die Brunnenplastik Drei Lebensalter, erhielt er vom kantonalen Basler Baudepartement.[1] 1955 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Basel.

Bekannt wurde Zschokke [´tscho.k(e)] durch seine antike Modi variierenden Bildnisplastiken, zu denen eine in den Dreissigerjahren entstandene Reihe von Porträtköpfen expressionistischer Maler gehört, u. a. von Paul Klee, Erich Heckel und Christian Rohlfs. Ein ganzer Zyklus von Kopfstudien ist dem von Zschokke verehrten Dichter Stefan George gewidmet, der auch die Vorlage für die Sitzfigur auf dem Lebensalterbrunnen bildete. Zschokke schuf auch 1965 das Denkmal für Albert Schweitzer in Schaffhausen.

Ein zweiter Arbeitsbereich war die Verbindung von architektonischer Kleinform und Plastiken bei der Gestaltung von Mausoleen und Brunnen (Wettsteinbrunnen (1955), Lebensalter-Brunnen (1937/38) in Basel).

Maria Fuss, Hans Kindermann und Kurt Zimmermann waren Meisterschüler von Alexander Zschokke.

Werke

Weblinks

Einzelnachweise

  1. laut Inschrift der am Brunnenrand angebrachten Plakette
  2. Das Mausoleum der Familie Klöckner


Kategorien: Bildhauer (Schweiz) | Gestorben 1981 | Geboren 1894 | Schweizer | Mann

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