Alexander Meyer (Politiker) - LinkFang.de





Alexander Meyer (Politiker)


Paul Albrecht Wilhelm Alexander Meyer (* 22. Februar 1832 in Berlin; † 27. Juni 1908 in Friedenau) war ein deutscher Journalist, Liberaler und Freihändler.

Meyer machte das Abitur am Friedrich-Werderschen Gymnasium in Berlin und besuchte anschließend die Berliner Universität. Im Jahre 1860 promovierte er zum Dr. jur. in Würzburg. Er arbeitete jedoch nur kurz als Jurist und betätigte sich dann als Publizist. Ab August 1863 war er Redakteur der Weser-Zeitung und veröffentlichte die Preußischen Jahrbücher.

1867 wurde er zum Sekretär der Breslauer Handelskammer gewählt. Diese Position behielt er bis 1875. 1871 wurde er Generalsekretär des Deutschen Handelstages und Herausgeber des Deutschen Handelsblattes. Er schrieb auch für die Breslauer Zeitung und für Theodor Barths Zeitschrift Die Nation. Von 1876 bis 1879 war er Chefredakteur der Schlesischen Zeitung.

Meyer vertrat die zunächst die Nationalliberalen, ab 1886 die Fortschrittsliberalen von 1877 bis 1888 für Breslau und von 1892 bis 1893 für Berlin II. im Preußischen Abgeordnetenhaus.[1] Von 1881 bis 1898 war er Mitglied des Reichstages. Er gehörte anfangs der Nationalliberalen Partei an, schloss sich aber nach der Zustimmung der Nationalliberalen zu Bismarcks Schutzzollpolitik 1880 den Sezessionisten bzw. der Deutschfreisinnigen Partei an.

Meyer zählte zu den undogmatischen Freihändlern und Manchesterliberalen.

Schriften

  • Zum Begriff der Sozialpolitik. In: Preußische Jahrbücher. Band 14, 1864
  • Die Verantwortlichkeit der Beamten. In: Preußische Jahrbücher. Band 15, 1865
  • Der achte volkswirtschaftliche Kongreß. In: Preußische Jahrbücher. Band 16, 1866
  • Die Steigerung der Arbeitslöhne. In: Die Gegenwart. Band 3, 1873
  • Über Altersversicherung der Arbeiter, Volkswirtschaftliche Zeitfragen (Heft 74), Berlin 1889
  • Aus guter alter Zeit. Berliner Bilder & Erinnerungen. 1909

Einzelnachweise

  1. Mann, Bernhard (Bearb.) : Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867-1918. Mitarbeit von Martin Doerry, Cornelia Rauh und Thomas Kühne. Düsseldorf : Droste Verlag, 1988, S. 270 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3); zu den verschiedenen Wahlkreisen und zu den Wahlergebnissen siehe Kühne, Thomas : Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867 – 1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten. Düsseldorf : Droste Verlag, 1994, S. 898 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 6)

Weblinks


Kategorien: FVg-Mitglied | Mitglied der Liberalen Vereinigung | Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses | Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich) | Gestorben 1908 | Geboren 1832 | DFP-Mitglied | Deutscher | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander Meyer (Politiker) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.