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Alex (Zug)


Dieser Artikel befasst sich mit dem alex seit 2007. Für den alex bis 2007 siehe Allgäu-Express.
alex
Nordroute
Kursbuchstrecke (DB):930, 855, 875
Kursbuchstrecke (SŽDC):170, 171, 180
Streckenlänge:318 bzw. 445 km
Bundesland: Bayern
0 München Hbf
41 Freising
57 Moosburg
77 Landshut (Bay) Hbf
96 Ergoldsbach
100 Neufahrn (Niederbay)
114 Eggmühl
130 Obertraubling
138 Regensburg Hbf
153 Regenstauf
177 Maxhütte-Haidhof
181 Schwandorf
217 Roding
229 Cham (Oberpf)
248 Furth im Wald
272 Domažlice
331 Plzeň hl.n.
354 Rokycany
383 Hořovice
402 Beroun
441 Praha-Smíchov
445 Praha hl.n.
230 Weiden (Oberpf)
235 Altenstadt (Waldnaab)
258 Wiesau (Oberpf)
276 Marktredwitz
318 Hof Hbf

Der alex ist eine von der Vogtlandbahn betriebene Zuggattung des Schienenpersonennahverkehrs in Bayern. Im Fahrplan wird er mit ALX abgekürzt, bis 2010 lautete die offizielle Bezeichnung Arriva-Länderbahn-Express.

Als Teilstrecken der bis 2002 verkehrenden InterRegio-Linie 25 werden seit 9. Dezember 2007 die Strecken Hof–München und München–Lindau/Oberstdorf von der seit 2011 zu Netinera gehörigen Länderbahn bedient, die als Sieger der Ausschreibung durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hervorgegangen ist. Der Betrieb wird von der Vogtlandbahn, einer Tochtergesellschaft der Länderbahn, abgewickelt.

Die Strecken München–Regensburg–Schwandorf und München–Immenstadt–Lindau/Oberstdorf werden im Zweistundentakt bedient. Auf der Bahnstrecke Schwandorf–Hof wird mit fünf Zugpaaren mindestens ein Vierstundentakt erreicht, vier Zugpaare fahren über Furth im Wald und Pilsen nach Prag. Außerdem fuhren von Dezember 2009 bis zum 8. Dezember 2012 zwei Zugpaare von Nürnberg über Schwandorf, Furth im Wald und Pilsen nach Prag.

Fahrzeugmaterial

Die Vogtlandbahn bespannt die Züge zwischen München und Regensburg mit fünf Lokomotiven aus der EuroSprinter-Familie (183 001–005), auf den nicht elektrifizierten Abschnitten Oberstdorf/Lindau–Immenstadt–Kempten–München und Regensburg–Schwandorf–Hof beziehungsweise Regensburg–Schwandorf–Furth im Wald mit zwölf EuroRunner (223 061–072).[1] Die Diesellokomotiven sind von Alpha Trains angemietet, die Elektroloks sind von der Hannover Mobilien Leasing gemietet.

Als Wagenmaterial kommen neben den 23 vom Allgäu-Express übernommenen Wagen 50 zwischen 2007 und 2009 aus angekauften Schnellzugwagen der Deutschen Bahn AG umgebaute und 7 2009 neu beschaffte Wagen zum Einsatz. Der derzeitige Fuhrpark umfasst 80 Wagen, darunter u. a. Abteilwagen der Typen UIC-X und UIC-Z der DB und DR, modernisierte „Silberlinge“ (n-Wagen) oder auch moderne Doppelstockwagen.

Die vom Allgäu-Express übernommenen Wagen wurden im Jahre 2003 beim Partner für Fahrzeugausrüstung (PFA) in Weiden modernisiert und bei Betriebsaufnahme 2007 lediglich umlackiert. Einige der Abteilwagen der 2. Klasse wurden nachträglich mit vergrößerten Fahrradbereichen ausgestattet. Die übrigen Wagen wurden 2007 im DB-Ausbesserungswerk Neumünster und bei VIS Halberstadt grundlegend modernisiert und teilweise nachträglich klimatisiert; im Sommer 2009 folgten nochmal sieben weitere Wagen mit Fahrradbereich (Bauart ABvmdz). Seit 7. Dezember 2009 werden außerdem sieben neu beschaffte Doppelstockwagen mit Niederflureinstieg von Bombardier eingesetzt.[2]

Damit ergibt sich folgender Fuhrpark:

  • 5 klimatisierte Abteilwagen 1. Klasse der Bauart Avmz, 200 km/h (früher Allgäu-Express)1
  • 17 klimatisierte Abteilwagen 1. und 2. Klasse mit behindertengerechter Toilette der Bauart ABvmz, 200 km/h, davon 6 Wagen mehrspannungsfähig2
  • 7 klimatisierte Abteilwagen 1. und 2. Klasse mit Fahrradabteil der Bauart ABvmdz, 200 km/h
  • 7 klimatisierte „Treff“-Wagen der Bauarten BRmz und BRmh, 200 km/h, 2 Wagen davon in TEE-Lackierung3
  • 4 „Treff“-Wagen mit behindertengerechter Toilette Bauart BRDpm, 200 km/h (früher Allgäu-Express)
  • 5 Abteilwagen 2. Klasse der Bauart Bomz, 200 km/h (früher Allgäu-Express)
  • 8 Abteilwagen 2. Klasse mit Fahrradabteil der Bauart Bomdz, 200 km/h (früher Bomz Allgäu-Express)
  • 14 Abteilwagen 2. Klasse der Bauart Bm, 200 km/h, vollständig mehrspannungsfähig4
  • 3 Abteilwagen 2. Klasse mit reduzierter Abteilanzahl der Bauart Bomz, 200 km/h (1 Wagen früher Allgäu-Express)
  • 1 Abteilwagen 2. Klasse mit Fahrradabteil der Bauart BDomz, 140 km/h5
  • 1 Großraumwagen 2. Klasse mit Fahrradabteil der Bauart Bnd, 140 km/h
  • 1 Großraumwagen 2. Klasse der Bauart Bn, 140 km/h
  • 7 klimatisierte Doppelstockwagen der Bauart DBpz, 160 km/h

Anmerkungen:

1 Derzeit Verwendung als Wagen 2. Klasse
2 Erforderlich für den Einsatz z. B. nach Tschechien
3 Die beiden BRmz in TEE-Lackierung wurden nicht modernisiert. Bis 2010 gehörte hierzu ein weiterer BRmh, welcher in blau/rot als „Kakadu“ lackiert war und zwischenzeitlich verkauft wurde.
4 Höchstgeschwindigkeit temporär auf 160 km/h reduziert
5 Derzeit abgestellt

Das Farbschema der Fahrzeuge ist weiß mit grünblauem Fensterband beziehungsweise grünblauen Seitenflächen an den Lokomotiven sowie einem orangegelben Kontraststreifen. Eine Ausnahme bilden zwei Halbspeisewagen der Gattung BRmz, diese Wagen sind in TEE-Farben lackiert und befinden sich im Innenraum ebenfalls in den Originalfarben. Diese zwei Wagen sind im Eigentum einer Privatperson und an die Vogtlandbahn vermietet.[3]

treff-Wagen

Mittelpunkt jedes Zuges bildet der so genannte alex-treff-Wagen. In diesen Wagen können Fahrkarten auch noch zu Beginn der Fahrt ohne Aufpreis gekauft werden, des Weiteren werden Snacks und Getränke angeboten.

alex Nord

Auf der Kursbuchstrecke 930 halten die Züge nur in München Hbf, Freising, Landshut, Neufahrn (Ndb) und Regensburg Hbf, zweimal täglich als abendliche Tagesrandverbindung Richtung Regensburg auch in Moosburg und einmal täglich auch an weiteren Regionalbahnhalten von Landshut bis Regensburg.

Fahrzeiten und Geschwindigkeit

Für die 439 km von München nach Prag benötigt der alex im Jahr 2009 noch 371 Minuten bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 71 km/h und vier Lokwechseln (2010 nunmehr 353 Minuten, 74 km/h, drei Lokwechsel), auf dem bayerischen Abschnitt München–Furth im Wald für 248 Kilometer 175 Minuten (85 km/h) bei zwei Lokwechseln, auf dem anschließenden tschechischen Abschnitt für 191 Kilometer 186 Minuten (61 km/h) mit einem Lokwechsel.

Fahrplan

Mit Inkrafttreten des neuen Betreiberkonzeptes wurde auch das Angebot über Regensburg hinaus bis nach Hof verbessert, so dass es wieder annähernd den Stand der Interregio-Bedienung bis 2000 erreicht. Zwischen München und Schwandorf wird dabei mit täglich neun Zugpaaren zwischen 6:44 Uhr und 20:43 Uhr ein Zwei-Stunden-Takt angeboten.

Die grenzüberschreitenden Fahrten des alex werden in Tschechien von den Tschechischen Bahnen (ČD) seit Dezember 2010 als Expresszug (EX) gefahren und somit im betrieblichen Ablauf bevorrechtigt behandelt. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 werden mehrere Verbindungen nach Prag nochmals aufgewertet und verkehren dann in der Tschechischen Republik als EuroCity (EC).[4]

Die Züge fuhren von Dezember 2007 bis Dezember 2009 ab München um 6:44, 10:44, 14:44, 16:44 (nicht samstags) und 18:43 Uhr bis Hof, um 8:44 (als Albert Einstein) und 16:43 (als Franz Kafka) Uhr umsteigefrei über Furth im Wald nach Prag, um 12:44 (mit Anschluss nach Prag) und 20:43 Uhr nach Schwandorf sowie um 22:44 (nicht samstags) und 23:55 Uhr nach Regensburg. Der Zug um 16:44 Uhr ab München wurde in Schwandorf geteilt, ein Zugteil weiter nach Hof geführt, der andere nach Prag.

In der Gegenrichtung kamen die Züge, welche München um 9:15, 11:15, 13:15, 17:15 und 21:15 Uhr erreichten, aus Hof, um 15:15 (Franz Kafka) und 23:24 (Albert Einstein) Uhr aus Prag, um 7:16 (nur montags bis samstags), 9:16 (nur sonntags) sowie um 19:19 Uhr (mit Anschluss von Prag) aus Schwandorf sowie von Montag bis Samstag um 6:15 beziehungsweise an Sonntagen um 7:16 Uhr aus Regensburg. Der Zug mit Ankunft um 21:16 Uhr verkehrt ab München Hbf weiter bis Lindau Hbf.

Änderungen 2010

Seit Dezember 2009 verkehren die beiden Prager Zugpaare um bis zu 18 Minuten beschleunigt als eine vom Freistaat Bayern zusätzlich bestellte Leistung[5] (München ab 9:01 und 17:02, an 15:02 und 23:06) mit Zwischenhalt von München bis Regensburg teilweise nunmehr in Landshut, sowie Einsatz der Baureihe 223 ohne Lokwechsel in Furth im Wald auch in Tschechien bis Pilsen. Auf dem elektrisch betriebenen Streckenteil zwischen München und Landshut wird durch Instandsetzungen des Unterbaues und Gleiserneuerungen die Höchstgeschwindigkeit auf weiteren Abschnitten von 140 km/h auf 160 km/h erhöht werden.

Zusätzlich verkehrt ein bislang von der DB erbrachter Regionalexpress (München Hbf an 8:19, Halt Montag bis Freitag nur in Neufahrn (Ndb) und Landshut) als tägliche Gegenleistung des Prager Frühzuges zur Überführung von Lok und Wagen nach München als alex und ab Regensburg um 18:34 ein zusätzlicher alex mit Zwischenhalt nur in Landshut und Freising, so dass dann 13 alex-Zugpaare (2009: 10) die Strecke Regensburg–München befahren. Nördlich von Regensburg bleibt es bei den fünf Zugpaaren nach Hof und den beiden nach Prag.

Seit 13. Dezember 2009 verkehrten auch die beiden Zugpaare Nürnberg–Prag als alex, von Nürnberg bis Pilsen ohne Lokwechsel und 15 Minuten schneller. Zusätzlich verkehrte noch je eine Tagesrandverbindung zwischen Schwandorf und Nürnberg vormittags hin und am Abend wieder zurück, um die Lok und Wagen aus dem Betriebswerk Schwandorf nach Nürnberg zu überführen. Dafür wurde die bisherige Regental Cargo-Lok 223 072 an die anderen Loks angepasst (alex- und Arriva-Schriftzüge) und in den Bestand der Vogtlandbahn aufgenommen. Die 223 072 ist von den anderen Loks nur noch anhand der Nummer und der fehlenden Zugzielanzeiger zu unterscheiden.

Seit 14. Juni 2009 wurden im Vorlauf für das Betriebsprogramm 2010 die alex-Züge 355 und 357 sowie in der Gegenrichtung die DB-Regionalexpresszüge 350 und 352 zwischen Furth im Wald und Pilsen bereits mit einer Arriva-Lok der Baureihe 223 bespannt, wobei für die DB-Züge in Furth im Wald ein Lokwechsel von der DB-Baureihe 218 auf die Baureihe 223 durchgeführt werden musste. Die Loks der Baureihe 223 haben für die ČD (České dráhy) vorläufig nur eine Zulassung auf nur 100 km/h, da sie nicht über die tschechische Variante der INDUSI verfügen.

Zudem gingen seit 7. Dezember 2009 bis zum Fahrplanwechsel sieben neue Doppelstockwagen mit Niederflureinstieg des Herstellers Bombardier Transportation in Betrieb. Diese Wagen mit 126 Sitzplätzen der 2. Klasse verkehren auf dem Nordast von München nach Hof um die Kapazität dieser Züge zu steigern. Planmäßig wird in jede Garnitur ein Doppelstockwagen eingereiht.[6] Im Unterdeck des Doppelstockwagens ist es für Stammfahrgäste möglich, sich einen festen Sitzplatz mit den Nummern 11–54 zu reservieren. Die Wagenfolge der alex-Züge besteht dabei immer aus einem Wagen mit 1./2. Klasse (ABvmdz), dann einem Doppelstockwagen (DBpz), einem alex-treff (BR) und einem Wagen 2./1. Klasse (ABvmz). Dazu kommen noch zwischen München und Regensburg weitere Verstärkerwagen, welche dann zusammen mit der Lok der Baureihe 183 in Regensburg abgehängt werden.

Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 wurden die zwei alex-Zugpaare von Nürnberg nach Prag wieder eingestellt, da die Nachfrage auf dieser Linie, seitdem die Deutsche Bahn den schnelleren Fernbus auf dieser Relation eingeführt hatte, stark zurückging. Die bisherigen alex-Zugpaare wurden durch Regional-Expresse Nürnberg–Schwandorf der Deutschen Bahn ersetzt, in Schwandorf besteht Umsteigemöglichkeit zu zwei neu eingeführten alex-Zugpaaren von München nach Prag, wodurch zwischen München und Prag ein Vierstundentakt besteht.[7]

Wageneinsatz

Die Züge nach Hof bestanden bis Anfang Dezember 2009 meist aus fünf Wagen, davon ein Speisewagen und ein Wagen mit erster Klasse. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2009 fahren in der Regel nur noch vier Wagen, dafür befindet sich ein Doppelstockwagen im Zug. Zwischen München und Regensburg werden die Züge auf bis zu neun Wagen verstärkt. Das Prager Zugpaar, das München um 15:15 Uhr erreicht und um 16:43 Uhr gemeinsam mit dem Hofer Zugteil wieder verlässt, wird auch weiterhin aus Wagen der ČD gebildet, alle restlichen Züge aus Wagen der Länderbahn.

Traktion

Alle Züge werden zwischen München Hbf und Regensburg Hbf von einer der fünf Elektrolokomotiven der Baureihe 183 (183 001–005) gezogen. In Regensburg wird gewendet und die Lok gewechselt.

Von Regensburg nach Schwandorf und Hof wird der Zug mit Diesellokomotiven der Baureihe 223 (061–072) bespannt. Die 223 072 wurde erst im September 2009 mit dem alex-Schriftzug versehen und gehört nun komplett zur alex-Flotte. Vorher gehörte sie Regental Cargo und wurde, wenn benötigt, vor den alex-Zügen eingesetzt. Die Züge nach Prag wurden bis Dezember 2009 von Regensburg bis Furth im Wald ebenfalls von einer Diesellokomotive der Baureihe 223 gezogen (wobei in Schwandorf gewendet und die Lok gewechselt wurde). Von Furth im Wald bis Pilsen wurde der Zug mit einer tschechischen Diesellokomotive der Reihe 754 und von Pilsen mit einer tschechischen Elektrolokomotive der Reihe 363 bespannt und zwischen Pilsen und Prag durch tschechische Reisezugwagen verstärkt.

alex Süd

Südroute
Kursbuchstrecke (DB):970
Streckenlänge:221 bzw. 172 km
Bundesland: Bayern
0 München Hbf
7 München-Pasing
43 Geltendorf
57 Kaufering
68 Buchloe
89 Kaufbeuren
94 Biessenhofen
112 Günzach
131 Kempten (Allgäu) Hbf
141 Martinszell (Allgäu)
(Flügelung in Immenstadt)
151 Immenstadt
155 Blaichach (Allgäu)
159 Sonthofen
162 Altstädten (Allgäu)
166 Fischen
168 Langenwang (Schwab)
172 Oberstdorf
168 Oberstaufen
181 Röthenbach (Allgäu)
186 Heimenkirch
197 Hergatz
221 Lindau Hbf

Zwischen München und Oberstdorf trat der Arriva-Länderbahn-Express die Nachfolge des ebenso mit alex abgekürzten Allgäu-Express an, der ein Gemeinschaftsunternehmen von Länderbahn und SBB GmbH war.

Seit 9. Dezember 2007 werden die Züge von München in Immenstadt geteilt; ein Zugteil fährt weiterhin nach Oberstdorf, der andere nach Lindau. Derzeit (April 2012) besteht der Lindauer Zugteil aus drei Wagen. In Immenstadt werden die hinteren Wagen abgehängt, und die Lok fährt mit den ersten drei Wagen weiter nach Lindau. Die hinteren Wagen werden von einer zweiten Lok nach Oberstdorf gezogen; dabei muss wegen der anderen Ausfahrtrichtung aus Immenstadt die Lok „hinten“ angehängt werden. Damit erübrigt sich das zuvor notwendige Umsetzen der Loks.

Änderungen 2010

Um für die zusätzliche alex-Leistung Nürnberg–Prag eine Lok der Baureihe 223 nach Schwandorf freizusetzen, wurde der Abschnitt Oberstdorf–Immenstadt(–München) seit 1. Dezember 2009 mit einem Eurorunner (223 008 / ER 20 - 008) von MRCE bespannt. Seit Mai 2010 ist diese ersetzt durch die 2143.18 der Stauden-Verkehrs-Gesellschaft mbH.

Betrieb ab 2020

Im August 2014 wurde bekanntgegeben, dass DB Regio Allgäu-Schwaben die neue Ausschreibung für die Strecken des heutigen Alex gewonnen hat und ab Ende 2020 den Betrieb von München nach Lindau und Oberstdorf von diesem übernehmen wird, der entsprechend in dieser Region den Betrieb einstellen wird.[8][9]

Probleme 2014

Durch einen Lokschaden an der Lok der Staudenbahn und fehlenden Ersatz war es 2014 zeitweise nicht mehr möglich, die Züge in Immenstadt zu flügeln, so dass zeitweise NE 81-Triebwagen als Ersatz eingesetzt wurden.[10] Auch gab es Probleme durch fehlendes Personal, da Mitarbeiter wegen des bevorstehenden Betreiberwechsels zu anderen Arbeitgebern wechselten.

Befahrene Bahnstrecken

alex Nord

alex Süd

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Beschreibung zum alex auf privat-bahn.de
  2. nicht offizielle Wagenliste des alex (Memento vom 11. März 2016 im Internet Archive)
  3. Technische Daten der Reisezugwagen des alex
  4. siehe Online-Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn
  5. Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie: Zeil: „Paradebeispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit“
  6. Pressemitteilung der Vogtlandbahn vom 3. April 2009 , abgerufen am 3. April 2009 (Link nicht mehr abrufbar)
  7. Zeitschrift: Drehscheibe. Heft 241, August 2012, 30. Jahrgang, S. 81.
  8. deutschebahn.com - Endgültiger Zuschlag: DB Regio Allgäu-Schwaben gewinnt Ausschreibung Dieselnetz Allgäu 4. August 2014.
  9. beg.bahnland-bayern.de
  10. Martin Ruf: Turbulenzen. In: eisenbahn-magazin. Nr. 8, 2015, ISSN 0342-1902 , S. 32–33.

Kategorien: Verkehr (Allgäu) | Netinera | SPNV-Linie mit Namen (Deutschland)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Alex (Zug) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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