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Aleksandrów Kujawski


Aleksandrów Kujawski

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Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kujawien-Pommern
Powiat: Aleksandrów
Fläche: 7,17 km²
Geographische Lage:
Höhe: 88 m n.p.m.
Einwohner: 12.455
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 87-700 bis 87-712
Telefonvorwahl: (+48) 54
Kfz-Kennzeichen: CAL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Straße DW 266 CiechocinekKonin
Schienenweg: Kutno–Toruń
Nächster int. Flughafen: Bydgoszcz
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Fläche: 7,17 km²
Einwohner: 12.455
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 1737 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0401011
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Andrzej Cieśla
Adresse: ul. Słowackiego 8
87-700 Aleksandrów Kujawski
Webpräsenz: www.aleksandrowkujawski.pl

Aleksandrów Kujawski [alɛˈksandruf kuˈjafsci] (bis 1879 Trojanów, 1879–1919 Aleksandrowo (russ.) bzw. Aleksandrów Podgraniczny; deutsch 1939–1943 Alexandrow (Weichsel),[2] 1943–1945 Weichselstädt) ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Kujawien-Pommern und liegt nahe der Weichsel etwa 20 km südsüdöstlich von Thorn. Aleksandrów Kujawski ist Sitz des Powiat Aleksandrowski und hat etwa 12.300 Einwohner.

Geschichte

Der Bau des Bahnhofes Trojanów im Zuge der Errichtung der Eisenbahnlinie von Kutno nach Thorn zwischen 1859 und 1865 war die Keimzelle der späteren Stadt. 1862 verkehrten die ersten Züge. Ebenso wichtig war auch die Lage nahe der Grenze des Russischen Reiches, in dem das frühere Königreich Polen (Kongresspolen) 1832 aufgegangen war, und Preußens, das 1815 die Provinz Posen, die es bereits 1793 in der 2. Teilung Polens erhalten hatte, vom Wiener Kongress wieder zugesprochen bekam. Im Jahr 1879 fand hier ein Treffen zwischen Zar Alexander II. und Kaiser Wilhelm I. statt. Aus diesem Anlass wurde der Ort in Aleksandrowo umbenannt und erhielt Stadtrecht; einige Zeit später erfolgte die Umbenennung in Aleksandrów Pograniczny („Aleksandrów an der Grenze“). Ihren heutigen Namen erhielt die Stadt 1919, nachdem Polen als unabhängiger Staat wiederhergestellt worden war. In den Jahren 1921–1923 gab es in Aleksandrów Kujawski ein Internierungslager für Soldaten der Ukrainischen Volksrepublik.

1932 wurde Aleksandrów Kujawski Sitz des Landkreises Nieszawa (Powiat Nieszawski), der am 1. April 1938 zur damaligen Woiwodschaft Großpommerellen kam, die – nach ihrer Verkleinerung am 7. April 1945 – das 'Groß' im Namen einbüßte und im Jahre 1950 nach ihrer neuen Hauptstadt Bydgoszcz umbenannt wurde. Der Landkreis bestand bis 1975. Von 1975 bis 1999 gehörte Aleksandrów Kujawski zur Woiwodschaft Włocławek (Leslau).[3] Seit der Verwaltungsreform von 1999 ist Aleksandrów Kujawski wieder Kreisstadt.

Im August 2008 wurde in der Stadt ein Denkmal für 70 im Jahre 1945 durch Angehörige des örtlichen polnischen Staatssicherheitsdienstes ermordete Deutschen errichtet.[4]

Verkehr

Am Bahnhof Alexandrów Kujawski an der Bahnstrecke Kutno–Piła zweigt die im Personenverkehr nicht mehr betriebene Bahnstrecke Aleksandrów Kujawski–Ciechocinek ab.

Gmina

Die Landgemeinde Aleksandrów Kujawski, zu welcher die Stadt selbst nicht gehört, hat eine Fläche von 131,64 km² auf welcher 11.656 Menschen leben (30. Juni 2015 ). Sie besteht aus folgenden Ortschaften:

polnischer Name deutscher Name
(1815–1920)
deutscher Name
(1939–1945)
Białe Błota -
Broniszewo -
Chrusty -
Goszczewo -
Grabie Neu Grabia 1939–1942 Neu Grabia
1942–1945 Grabe
Karczemka Karczemka Karschau
Konradowo -
Kuczek -
Łazieniec -
Nowa Wieś -
Nowy Ciechocinek -
Odolion - 1939–1943 Odolion
1943–1945 Odlau
Opoczki Klein Opok Kleinottingen
Opoki Groß Opok Großottingen
Ostrowąs - Ostrowons
Ośno -
Ośno Drugie -
Otłoczyn Otloczyn
1902–1920 Ottlotschin
1939–1942 Ottlotschin
1942–1945 Krügershauland
Otłoczynek Otloczynek
1902–1920 Ottlotschinek
1939–1942 Ottlotschinek
1942–1945 Kleinkrügershauland
Pinino -
Plebanka -
Poczałkowo -
Poczałkowo-Kolonia -
Podgaj -
Przybranowo -
Przybranówek -
Rożno-Parcele - Roschen-Parcele
Rudunki -
Słomkowo -
Słońsk Dolny -
Służewo - 1939–1943 Sluzewo
1943–1945 Schlusau
Służewo-Pole -
Stara Wieś -
Stare Rożno - Roschen
Stawki -
Wilkostowo Elsenheim Elsenheim
Wólka -
Wołuszewo -
Wygoda -
Zduny Zduny Pottenstein
Zgoda -
  • (einige Ortschaften am Nord- und Westrand der Gmina gehörten zwischen 1815 und 1920 zu Preußen)

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

 Commons: Aleksandrów Kujawski  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Amtsbezirk Weichselstädt
  3. Virtuelles Schtetl , Lokalgeschichte und Jüdische Gemeinde in Aleksandrów Kujawski.
  4. Aleksandrów Kujawski, Artikel bei transodra-online

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Aleksandrów Kujawski (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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