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Al Kooper


Al Kooper (* 5. Februar 1944 in Brooklyn, New York) ist ein US-amerikanischer Rockmusiker, Gitarrist, Keyboarder, Sänger, Songschreiber und Produzent.

Kooper begann seine Karriere 1959 als 14-jähriger Gitarrist bei der Gruppe The Royal Teens, die durch den Nummer-3-Hit in den US-Charts „Short Shorts“ bekannt wurde. Er wurde alsbald ein gefragter Sessionmusiker. Mit Bobby Brass und Irwin Lewine schrieb er etliche Hits, darunter „This Diamond Ring“, das 1965 ein Nummer-1-Hit für Gary Lewis & The Playboys wurde.

1965 arbeitete er wie auch Mike Bloomfield mit Bob Dylan an dessen Album „Highway 61 Revisited“. 1966 hatte er die musikalische Leitung bei der Arbeit an Dylans „Blonde on Blonde“. Auch danach arbeitete er immer wieder für Dylan, sowohl im Studio (er spielte die Orgel auf Like A Rolling Stone) als auch bei Live-Auftritten. Im Laufe seiner Karriere spielte Kooper bei vielen Aufnahmen und Konzerten mit bekannten Musikern und Bands wie Jimi Hendrix, den Rolling Stones und The Who.

1966 gründete Kooper zusammen mit Danny Kalb (Gitarre), Steve Katz (Gitarre), Andy Kulberg (Bass) und Roy Blumenfeld (Schlagzeug) das Blues Project. 1967 verließ er die Band, um Blood, Sweat & Tears zu gründen und den Jazzrock aus der Taufe zu heben. Allerdings blieb er nur für die Aufnahme des ersten Albums bei der Gruppe, dann kam es zu Differenzen und Kooper ging seiner Wege.

1968 nahm Al Kooper mit Stephen Stills und Mike Bloomfield das Erfolgsalbum „Super Session“ auf. Es folgte das Album „Live Adventures of Al Kooper and Mike Bloomfield“, auf dem Carlos Santana einen seiner ersten Auftritte hatte. Die weiteren Alben von Kooper waren weniger erfolgreich.

Ab 1974 zog er sich immer mehr vom aktiven Musikgeschäft zurück. Er schrieb seine Autobiografie „Backstage Passes“. Kooper war auch als Produzent erfolgreich; er produzierte u. a. The Tubes, Nils Lofgren und Lynyrd Skynyrd. 1997 übernahm er einen Lehrauftrag an der Berklee School of Music in Boston.

2005 veröffentlichte er nach fast 30 Jahren wieder ein Album, dem trotz positiver Kritiken kein großer Erfolg beschieden war.

Diskografie

  • I Stand Alone (1968)
  • Super Session (1968, mit Mike Bloomfield und Stephen Stills)
  • Live Adventures (1969, mit Mike Bloomfield)
  • You Never Know Who Your Friends Are (1969)
  • Kooper Session (1970, mit Shuggie Otis)
  • Easy Does It (1970)
  • Landlord (Soundtrack) (1971)
  • New York City (1971, You're A Woman)
  • A Possible Projection of the Future / Childhood's End (1972)
  • Naked Songs (1973)
  • Unclaimed Freight (Anthology)(1975)
  • Act Like Nothing Wrong (1977)
  • Championship Wrestling (1982)
  • Rekooperation (1994)
  • Soul of a Man (1995)
  • Rare and well done (2001)
  • The Lost Concert Tapes (2003, mit Mike Bloomfield und Johnny Winter; Liveaufnahme von 1968)
  • Black Coffee (2005)
  • White Chocolate (2008)

Literatur

  • Stambler, Irwin: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. 3. überarbeitete Auflage, New York City, New York: St. Martin’s Press, 1989, S. 382-384. ISBN 0-312-02573-4

Weblinks

 Commons: Al Kooper  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Kategorien: US-amerikanischer Musiker | Geboren 1944 | Rockmusiker | US-Amerikaner | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Al Kooper (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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