Akamai - LinkFang.de





Akamai


Akamai Technologies, Inc.
Rechtsform Corporation
ISIN US00971T1016
Gründung 1998
Sitz Cambridge, Vereinigte Staaten
Leitung George H. Conrades, Vorsitzender
Paul L. Sagan, Präsident & CEO
Mitarbeiter 5.100 (November 2015)
Umsatz 1,96 Mrd. $ (2014)
Branche IT-Service, Software
Website www.akamai.com

Akamai Technologies (von hawaiisch Akamai- „intelligent“, „raffiniert“) ist einer der weltweit größten Anbieter für die Auslieferung und Beschleunigung von Online-Anwendungen und -Inhalten.

Technologie

Akamai koordiniert und optimiert zum Beispiel die Lastverteilung von Web-Inhalten (Content Delivery Network). Dieser Dienst läuft für den Anwender beim Surfen im Internet kaum sichtbar im Hintergrund.

Akamai arbeitet mit über 170.000[1] Servern in 102 Ländern.

Geschäftsstruktur

Zu den über 3500 Kunden Akamais gehören unter anderem Adobe[2], Airbus, Apple, ARD, Audi, Bayerischer Rundfunk (BR), Blizzard, BMW, CNN, das deutsche Bundeskanzleramt, eBay, Facebook, Logitech, Microsoft, die NSA[3], Philips, Red Bull, das Schweizer Fernsehen, Swarovski, tagesschau.de, Valve, XING, Yahoo, das ZDF[4] sowie die Hersteller von Virenschutz-Software McAfee und BitDefender.[5]

Der internationale Firmensitz von Akamai befindet sich in Cambridge, Massachusetts, USA, die deutsche Niederlassung ist seit 2012 in Garching bei München. Die Zentrale für die internationalen Geschäfte befindet sich seit 2010 in Zürich.

Geschichte und Entwicklung

Akamai wurde im April 1998 von dem Mathematiker Tom Leighton und dem Informatiker Daniel „Danny“ M. Lewin, beide vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), gegründet; unterstützt wurden sie u. a. von Jonathan Seelig, Paul Sagan und George Conrades. Daniel M. Lewin starb an Bord des American-Airlines-Fluges 11, der am 11. September 2001 um 8.46 Uhr in den Nordturm des World Trade Centers in New York City gelenkt wurde.

Im August und September 1999 konnte Akamai sein Kapital aufstocken: Apple investierte 12,5 Millionen US-Dollar und Cisco 49 Millionen US-Dollar, während Microsoft Aktien im Wert von 15 Millionen US-Dollar erwarb.

Anfang 2000 übernahm Akamai den Internet-Broadcaster „Network24“. Im Februar 2000 folgte der Anbieter Intervu für einen Kaufpreis von rund 2,8 Milliarden US-Dollar. Durch den Zusammenschluss entstand der weltgrößte Internet-Provider für Streaming Media und andere breitbandige Anwendungen. Die beiden Anbieter verfügten zusammen über 3000 Server in 100 Netzwerken, die über 40 Länder verteilt waren.

Im Mai 2004 kam es zu einem nahezu vollständigen Ausfall der Webdienste, sodass viele große Netzpräsenzen der Akamai-Kunden nicht erreicht werden konnten. Anfangs vermutete Akamai einen Denial-of-Service-Angriff, später gab das Unternehmen bekannt, das Problem lag an einem Programmfehler in der Akamai-Software, der nach 90 Minuten behoben werden konnte.

2005 erweiterte das Unternehmen sein Angebot um die Beschleunigung von Web-Anwendungen.

Anfang November 2010 hat Akamai sein Hauptquartier für internationale Geschäfte (außerhalb der USA) in Zürich eröffnet. Dort wird ein 20-köpfiges Team von Martin Häring, Vice President Marketing, geleitet.[6]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Zahlen & Fakten. In: akamai.de. Abgerufen am 27. Mai 2016.
  2. Fehlerbehebung bei Akamai Download Manager 3. In: adobe.com. kb2.adobe.com, abgerufen am 27. Mai 2016.
  3. www.Nsa.gov. In: ipaddress.com. www.nsa.gov.ipaddress.com, abgerufen am 27. Mai 2016.
  4. www.Zdf.de – Startseite – ZDF.de. In: Urlm.co.uk. urlm.co.uk, abgerufen am 27. Mai 2016.
  5. Customer Innovation Stories. In: akamai.com. Abgerufen am 27. Mai 2016.
  6. Akamai eröffnet internationalen Hauptsitz in Zürich. In: inside-channels.ch. www.inside-channels.ch, abgerufen am 27. Mai 2016.

Kategorien: Internetdienstanbieter | Unternehmen (Massachusetts) | Gegründet 1998 | Börsennotiertes Unternehmen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Akamai (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.