Aistersheim - LinkFang.de





Aistersheim


Aistersheim
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 11,1 km²
 :
Höhe: 437 m ü. A.
Einwohner: 882 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 79 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4676
Vorwahl: 07734
Gemeindekennziffer: 4 08 01
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Aistersheim 5
4676 Aistersheim
Website: www.aistersheim.at
Politik
Bürgermeister: Rudolf Riener (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
6
5
2
Lage der Gemeinde Aistersheim im Bezirk Grieskirchen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Aistersheim ist eine Gemeinde mit 882 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 )[1] in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie

Aistersheim liegt auf 437 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5 km, von West nach Ost 3,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 11,1 km². 26,1 % der Fläche sind bewaldet, 66,7 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 12 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Aistersheim (383)
  • Augassen (48)
  • Edt (35)
  • Grub (11)
  • Haid (19)
  • Haidenheim (25)
  • Himmelreich (27)
  • Kottingaistersheim (34)
  • Pöttenheim (62)
  • Rakesing (20)
  • Thalheim (57)
  • Viertlbach (120)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Aistersheim.

Nachbargemeinden

Hofkirchen St. Georgen
Weibern Meggenhofen
Gaspoltshofen

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 734 Einwohner, 2001 dann 786 Einwohner, 2005 dann 798 Einwohner und mit 1. April 2009 833 Einwohner.

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Das Wasserschloss Aist wurde vom als Minnesänger bekannten Dietmar von Aist um das Jahr 1136 errichtet und war eine Grenzbefestigung zu Bayern. Seit 1490 wird der Ort dem Fürstentum „Österreich ob der Enns“ zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Die Gemeinde ist seit dem 1. Jänner 2003 Teil des Gerichtsbezirkes Grieskirchen, zuvor gehörte sie zum Gerichtsbezirk Haag am Hausruck.

Politik

Bei der letzten Gemeinderatswahl 2015 kam die ÖVP auf 47,4 Prozent bzw. 6 Mandate, die SPÖ kam auf 18,1 Prozent bzw. zwei Mandat und die FPÖ kam auf 34,5 Prozent bzw. 5 Mandate.[3]

Bürgermeister
  • seit ? Rudolf Riener (ÖVP)

Wappen

Blasonierung: Von Silber und Schwarz geteilt und zweimal gespalten. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß.

Die Gemeinde führt seit 18. September 1982 das Wappen des altbayerischen Uradelsgeschlechtes der Aistersheimer, die in einer Passauer Urkunde vom 11. November 1146 erstmals in das Licht der Geschichte traten und bis zu ihrem Erlöschen 1426 im Besitz der Burg und Herrschaft Aistersheim waren.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Aistersheim
  • Schloss Aistersheim: Das 1159 erstmals erwähnte Wasserschloss war bis 1426 im Besitz der Herren von Aistersheim, dann bis 1824 im Besitz der Hohenfelder. Der heutige Bau des Renaissance-Schlosses geht auf einen Umbau in den Jahren 1520–1600 zurück.
  • Pfarrkirche Aistersheim: Von 1699 bis 1700 erfolgte der Neubau der Kirche im Barockstil durch Jakob Pawanger aus Passau.

Weblinks

 Commons: Aistersheim  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Aistersheim in der Topographia Austriacarum (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002-2016 nach Gemeinden (Gebietsstand 1.1.2016)
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. Land Oberösterreich Gemeinderatswahlen in Aistersheim ab 1973

Kategorien: Ort im Bezirk Grieskirchen | Aistersheim | Gemeinde in Oberösterreich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Aistersheim (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.