Ahorn (Landkreis Coburg) - LinkFang.de





Ahorn (Landkreis Coburg)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: CoburgVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 19,85 km²
Einwohner: 4184 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 211 Einwohner je km²
Postleitzahl: 96482
Vorwahlen: 09561, 09565
Kfz-Kennzeichen: CO, NEC
Gemeindeschlüssel: 09 4 73 112
Gemeindegliederung: 12 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 40
96482 Ahorn
Webpräsenz: www.ahorn.de
Bürgermeister: Martin Finzel (parteilos)
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Ahorn ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Coburg.

Sie liegt am südlichen Stadtrand von Coburg. Der Name rührt von den Ahornbäumen her, die früher auf dem Gemeindegebiet standen.

Geografie

Ahorn liegt in der Region Oberfranken-West an der Bundesstraße 303 Coburg–Schonungen. Es besteht seit der Gemeindegebietsreform aus folgenden Gemeindeteilen: Ahorn, Finkenau, Hohenstein, Krebsmühle, Schafhof, Schorkendorf, Triebsdorf, Witzmannsberg, Eicha, Wohlbach, Ziegelhütte. Außerdem gehört der Ort Siebenwind dazu.

Geschichte

Ahorn wurde erstmals 1074/75 als „Rodungshöfe in den Wäldern der Burg Ahorny“ erwähnt. Die Entwicklung hängt eng zusammen mit der Geschichte des Schlosses Ahorn, das Joachim von Rosenau nach dem Bauernkrieg im Jahre 1555 auf den Resten einer älteren Burg im Renaissancestil errichten ließ. Ahorn gehörte zum Amt Ahorn des Herzogtums Sachsen-Coburg. Es kam mit dem Freistaat Coburg nach einer Volksabstimmung und dem darauffolgenden Staatsvertrag am 1. Juli 1920 zu Bayern.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1971 wurden Schafhof und Wohlbach eingemeindet. Am 1. April 1971 folgte Schorkendorf. Schließlich wurde am 1. Juli 1972 die Gemeinde Witzmannsberg (vorher im Landkreis Staffelstein) eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3096, 1987 4262 und im Jahr 2000 4592 Einwohner gezählt. Die Gemeinde hatte am 31. Dezember 2014 4223 Einwohner.

Politik

Gemeinderat

Die Kommunalwahl 2014 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat (Vergleich zur Wahl 2008):

Bürgermeister

Bürgermeister ist Martin Finzel (parteilos), der die Wahl am 2. März 2008 als Kandidat von SPD und Freien Wählern für sich entscheiden konnte. Sein Vorgänger war Wolfgang Dultz (SPD/Freie Wähler). 2014 wurde Finzel in seinem Amt bestätigt.

Wappen

Der Wappenschild zeigt ein Ahornblatt sowie das stilisierte Schloss Ahorn als Wahrzeichen der Gemeinde. Die Farben grün und silber von Ahornblatt und Schloss weisen dabei auf die Zugehörigkeit der Gemeinde zum ehemaligen wettinischen Herzogtum Sachsen-Coburg hin. Eingebettet sind Ahornblatt und Schloss in die Farben gold und blau aus dem Wappen der Familie der Freiherren von Erffa.

Städtepartnerschaften

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.046.000 Euro, davon waren umgerechnet 125.000 Euro (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Im Jahr 1998 gab es im Bereich der Land- und Forstwirtschaft acht, im produzierenden Gewerbe 491 und im Bereich Handel und Verkehr 52 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren 337 am Arbeitsort Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1632. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es fünf, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 37 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 949 Hektar. Davon waren 722 Hektar Ackerfläche und 227 Hektar Dauergrünfläche.

Industriegebiet Triebsdorf

Im Randbezirk der Gemeinde Ahorn befindet sich im alten Produktionsgelände von Möbel-Hoffmann ein kleines Industriegebiet mit einer Schreinerei, einer Druckerei und einem Händler für Gastronomiemöbel.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • zwei Kindergärten mit 175 Plätzen
  • eine Volksschule mit 17 Lehrern und 338 Schülern

Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Schloss Ahorn im Renaissancestil mit runden Ecktürmen. Im Innenhof befindet sich ein achteckiger Treppenturm mit einer Wendeltreppe, deren Stufen nicht wie üblich an einer Säule befestigt sind, sondern an einer in Stein gehauenen Spindel. Diese Konstruktion wurde oft als 9. Weltwunder bezeichnet. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.
  • Die Schlosskirche, die baulich mit dem Schloss verbunden ist, entstand aus einer gotischen Burgkapelle. Im Inneren befinden sich zwei prachtvolle Epitaphien der Herren von Streitberg.
  • Schloss Hohenstein im Gemeindeteil Hohenstein
  • Schloss Finkenau im Gemeindeteil Finkenau

Museum

  • Das Gerätemuseum des Coburger Landes ist in der ehemaligen Gutsschäferei des Schlosses Ahorn untergebracht und zeigt Geräte aus dem bäuerlichen, handwerklichen und frühindustriellen Bereich im ehemaligen Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha, aber auch landwirtschaftliche Geräte aus den letzten 150 Jahren.

Dialekt

In Ahorn wird Itzgründisch, ein mainfränkischer Dialekt, gesprochen.

Weblinks

 Commons: Ahorn  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 441

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ahorn (Landkreis Coburg) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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