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Aesch BL


BL ist das Kürzel für den Kanton Basel-Landschaft in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Aeschf zu vermeiden.
Aesch
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Landschaft BL
Bezirk: Arlesheim
BFS-Nr.: 2761
Postleitzahl: 4147
UN/LOCODE: CH AES
Koordinaten:
Höhe: 312 m ü. M.
Fläche: 7.39 km²
Einwohner: 10'155 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 1374 Einw. pro km²
Website: www.aesch.bl.ch

Aesch

Karte

Aesch (Baseldeutsch: Ääsch) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Arlesheim des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.

Geographie

Aesch liegt an der Birs auf 315 m ü. M. zwischen Faltenjura (Blauen) und Tafeljura (Gempen). Es grenzt an die Gemeinden Duggingen, Pfeffingen, Ettingen, Therwil, Reinach (alle BL) und die solothurnische Gemeinde Dornach. Aesch gehört zur Agglomeration Basel.

Die Fläche beträgt 7,39 km², davon sind 48 % Landwirtschaft (mit Rebbau), 15 % Wald, 36 % Siedlungen und 1 % unproduktive Fläche.

Geschichte

Der jungsteinzeitliche Dolmen, der Überreste von 47 Personen enthielt, weist auf eine frühe Besiedlung hin. Als der Durchgang durch die Schlucht der Birs beim Chessiloch in Grellingen für grössere Strassentransporte noch nicht möglich war, befand sich das Dorf an der alten Römerstrasse über den Blattenpass, die hinüber ins Laufental führte. Das Geschlecht „Aesch“ baute an dieser Strasse drei Burgen vom Südosten kommend: Münchsberg, Schalberg mit seinem „Vorgänger“ Engenstein und Frohberg, auch Tschöppeli genannt, und als es im 13. Jahrhundert ausstarb, ging das Lehen an den Bischof von Basel über. Beim grossen Basler Erdbeben 1356 zerfielen die drei Burgen. 1793 gehörte Aesch für kurze Zeit zum Département Mont-Terrible (Schreckensberg), und seine Einwohner waren Bürger Frankreichs. 1815, nach dem Wiener Kongress, kam Aesch zur Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Am 14. Oktober 1943[2] musste ein US-amerikanischer Bomber des Typs Boeing B-17 in der Nähe des Dorfs notlanden, was nach der Landung zehntausende Schaulustige anzog.[3]

Wappen

Blasonierung

Auf silbernem Grund ein schwarzes Speereisen und rechts oben ein roter, sechsstrahliger Stern.

Es ist das Wappen des ausgestorbenen Basler Adelsgeschlechts Marcerel, das im 14. Jahrhundert die ältere Aeschburg als Lehen besass.

Bevölkerung

42 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch und 25 % sind evangelisch-reformiert. Der Ausländeranteil beträgt 22,2 %.

Politik

Die Gemeindepräsidentin ist Marianne Hollinger (FDP, Stand 2012). Der Gemeinderat (Exekutive) setzt sich aus drei Vertretern der FDP, zwei der SP und je einem Vertreter der SVP und der CVP zusammen (Stand 2012). Die Gemeindeversammlung übernimmt die Legislative. Die Gemeindekommission (beratendes Gremium der Gemeindeversammlung) wird im Proporz gewählt und folgende Parteien sind darin vertreten.

Partei Prozent
(2012)
Sitze
(ab 1. Juli 2012)
Sozialdemokratische Partei (SP) 31.5 % 5
Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 26.5 % 4
Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 22.6 % 3
Schweizerische Volkspartei (SVP) 19.4 % 3
Anzahl Sitze 15
Letzte Wahl 11. März 2012[4]
Legislaturperiode 2012–2016
Wahlberechtigte 6598
Abgegebene Wahlzettel 2451
Wahlbeteiligung 37,15 %

Verkehr

Aesch ist durch den öffentlichen Nahverkehr sehr gut erschlossen. So besitzt die Gemeinde einen Bahnhof an der Jurabahn und wird halbstündlich durch die S-Bahn-Linie 3 bedient, welche zwischen Basel und Laufen verkehrt. Daneben ist das Dorf Wendestation der BLT-Tramlinie 11, welche über Reinach, Münchenstein und dem Bahnhof Basel SBB nach St. Louis Grenze verkehrt.

Die Buslinie 65 stellt zudem eine Verbindung mit dem Bahnhof Dornach-Arlesheim und dem am Blauenhang liegenden Pfeffingen her. Zudem fährt ein Postauto der Linie 68 von Hofstetten über Ettingen an den Aescher Bahnhof.

Mittels der Ausfahrt Aesch an der H18 ist das Dorf auch an das schweizerische Schnellstrassennetz (A2) angeschlossen. Diese Hochleistungsstrasse endet zurzeit am Dorfrand im Bereich von Angenstein und sollte zu einem späteren Zeitpunkt weiter Richtung Duggingen führen.

Sehenswürdigkeiten

Partnergemeinde

Die Partnergemeinde von Aesch ist Pruntrut.

Literatur

  • Hans-Rudolf Heyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft. Band I: Der Bezirk Arlesheim, mit Kantonseinleitung. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 57). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1969, DNB 457321989 .

Weblinks

 Commons: Aesch BL  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. auf der Rückkehr von einem weitgehend misslungenen Angriff auf die Kugellagerfabriken der deutschen Industriestadt Schweinfurt, siehe en:Second Raid on Schweinfurt
  3. Aesch: Als der Krieg auf einem Acker in Aesch landete. In: Basler Zeitung. 14. Oktober 2013.
  4. aesch.bl.ch

Kategorien: Ort im Kanton Basel-Landschaft | Schweizer Gemeinde

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Aesch BL (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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