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AMAG-Gruppe


Dieser Artikel beschreibt das Schweizer Handelsunternehmen. Für die österreichische AMAG siehe Austria Metall AG.
AMAG-Gruppe
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1945
Sitz Zürich, Schweiz
Leitung Martin Haefner
(VR-Präsident)
Morten Hannesbo
(CEO AMAG Automobil- und Motoren AG)
Mitarbeiter 5400 (Ende 2015)[1]
Umsatz 4,4 Mrd. CHF (2015)
Branche Automobilhandel
Website www.amag.ch

Die AMAG-Gruppe ist eine hauptsächlich im Automobilhandel tätige Schweizer Unternehmensgruppe unter dem Dach der Careal Holding AG. Die Verwaltung der gesamten AMAG-Gruppe ist in Zürich am Utoquai untergebracht. Die Unternehmensgruppe beschäftigt rund 5400 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von 4,4 Milliarden Schweizer Franken.[2]

Das Herzstück der AMAG-Gruppe bildet die 1945 von Walter Haefner gegründete AMAG Automobil- und Motoren AG mit Sitz in Zürich.[3] Diese unterzeichnete am 29. April 1948 einen Importvertrag mit Volkswagen und 1951 einen solchen mit Porsche, die bis heute noch die Basis für das von der AMAG betriebene Automobil-Importgeschäft bilden. Im Mai 2008 stellte AMAG den Import von Porsche-Fahrzeugen ein, da die Tochtergesellschaft Porsche Schweiz AG diesen für sich beanspruchte. AMAG bleibt jedoch weiterhin wichtigster Handelspartner der Marke und ist mit 13 Verkaufs- und Service-Standorten laut Eigenangaben die grösste Porschehandelsorganisation in der Schweiz und der viertgrösste Porsche-Händler der Welt.[4]

Zur AMAG-Gruppe gehören die AMAG Automobil- und Motoren AG mit den Geschäftsfeldern AMAG Import (Fahrzeug-Import) und AMAG Retail (über 80 eigene Garagenbetriebe), die AMAG Leasing AG (Leasinggeschäft), die ROC AG (Regionale Occasions-CenterOccasionshandel) sowie die AMAG Services AG (Autovermietung Europcar und Parkhäuser).[5]

Das Firmenlogo symbolisierte bis 2013 einen Auto-Union-Rennwagen Typ A, der auf den Betrachter zufährt. In der Mitte der Fahrzeugkörper, links und rechts die Vorderräder mit Trommelbremsen und Achse. Im September 2013 änderte die AMAG ihren Marktauftritt und damit auch das Logo komplett. Nun verwendet das Unternehmen einen schlichten Schriftzug als Logo.

Aufgrund der Neuzulassungen im Jahr 2015 belaufen sich die Marktanteile der wichtigsten AMAG-Marken wie folgt: VW (13,0 Prozent), Audi (6,9 Prozent), ŠKODA (6,5 Prozent) und SEAT (3,2 Prozent).[6] [7]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Zahlen zum Geschäftsjahr 2015
  2. Über die AMAG - amag.ch. In: www.amag.ch. Abgerufen am 10. Juli 2016.
  3. Eintrag der «AMAG Automobil- und Motoren AG» im Handelsregister des Kantons Zürich
  4. AMAG, Marken - Porsche (Memento vom 17. Februar 2009 im Internet Archive)
  5. AMAG-Gruppe - Fact & Figures, Organigramm
  6. Über die AMAG - amag.ch. In: www.amag.ch. Abgerufen am 10. Juli 2016.
  7. Auto Schweiz: Autoverkäufe nach Marken. Abgerufen am 10. Juli 2016.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/AMAG-Gruppe (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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