3. Liga (Handball) - LinkFang.de





3. Liga (Handball)


Dieser Artikel beschreibt die 3. Handball-Liga der Männer in Deutschland. Für gleichnamige Frauen-Liga siehe 3. Liga (Frauen-Handball).
3. Liga
Aktuelle Saison 2015/16
Sportart Handball
Verband Deutscher Handball-Bund
Ligagründung 2010
Mannschaften 64 (4 Staffeln à 16 Teams)
Land/Länder Deutschland Deutschland
Titelträger Wilhelmshavener HV (Nord), SC Magdeburg II (Ost), TuS Ferndorf (West), SG Leutershausen (Süd)
Rekordmeister TuS Ferndorf, SG Leutershausen (3)
Website www.dhb.de
2. Handball-Bundesliga (II)
Oberligen (IV)

Die 3. Liga ist die dritthöchste Spielklasse im deutschen Handball. In vier Staffeln (Nord, Ost, West, Süd) mit jeweils 16 Mannschaften werden Meisterschaften ausgespielt; die vier Staffelmeister qualifizieren sich dabei direkt für den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Die 3. Liga wurde im Zuge einer Ligenstrukturreform des Deutschen Handball-Bundes (DHB) zur Saison 2010/2011 eingeführt und wird vom DHB geleitet. Sie ersetzte die bis dahin bestehenden fünf Regionalligen, die von den einzelnen Regionalverbänden ausgerichtet wurden.

Modus

Normalerweise nehmen 64 Mannschaften an der 3. Liga teil. Die Verteilung auf die vier Staffeln erfolgt nach geographischen Gesichtspunkten, nicht nach Regionalverbandszugehörigkeit. Die Aufteilung wird jährlich erneut vorgenommen, es kann daher zu Wechseln einzelner Vereine zwischen den Staffeln kommen.

Aus der 2. Bundesliga steigen vier Mannschaften in die 3. Liga ab. Die vier Staffelsieger steigen in die 2. Bundesliga auf. Verzichtet eine Mannschaft auf den Aufstieg, spielen die Staffelzweiten die freien Aufstiegsplätze aus. Die drei Letztplatzierten jeder Staffel steigen in die Oberligen der verschiedenen Landesverbände ab. Bei Punktgleichheit am Ende der Saison geben die Spielergebnisse der betreffenden Mannschaften gegeneinander („direkter Vergleich“) den Ausschlag für die Platzierung.[1]

Die Aufstiegsplätze zur 3. Liga verteilen sich auf die einzelnen Landesverbände wie folgt:

  • Hamburg/Schleswig-Holstein (Meister der OL Hamburg - Schleswig-Holstein)
  • Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern (Meister der OL Ostsee-Spree)
  • Sachsen/Thüringen/Sachsen-Anhalt (Meister der OL Mitteldeutschland)
  • Bremen/Westliches Niedersachsen (Meister der OL Nordsee)
  • Östliches Niedersachsen (Meister der OL Niedersachsen)
  • Westfalen (Meister der OL Westfalen)
  • Niederrhein/Mittelrhein (Sieger der Relegation zwischen den Meistern der OL Niederrhein und der OL Mittelrhein)
  • Rheinland/Rheinhessen/Pfalz/Saar (Meister der OL Rheinland-Pfalz/Saar)
  • Hessen (Meister der OL Hessen)
  • Baden/Südbaden/Württemberg (Meister und Vizemeister der OL Baden-Württemberg)
  • Bayern (Meister der OL Bayern)

Für die ersten beiden Spielzeiten 2010/11 und 2011/12 galten durch die Zusammenführung der Ligen gesonderte Auf- und Abstiegsregelungen.

Meister der 3. Liga

Saison Nord Ost West Süd
2010/11 HSG Tarp-Wanderup SC DHfK Leipzig TuS Ferndorf SG Leutershausen
2011/12 SV Henstedt-Ulzburg EHV Aue TuS Ferndorf SG Leutershausen
2012/13 HSG Tarp-Wanderup DJK Rimpar Wölfe TSV Bayer Dormagen TSV Friedberg
2013/14 SV Henstedt-Ulzburg GSV Eintracht Baunatal TSV Bayer Dormagen HSC 2000 Coburg
2014/15 Wilhelmshavener HV SC Magdeburg II TuS Ferndorf SG Leutershausen
2015/16 Dessau-Roßlauer HV TV Hüttenberg Leichlinger TV HSG Konstanz

Weblinks

Einzelnachweise

  1. DHB-Spielordnung, §43 (Memento vom 13. August 2012 im Internet Archive) (pdf-Datei; 389 kB)

Kategorien: Dritte Liga (Handball)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/3. Liga (Handball) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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