24-Stunden-Rennen von Le Mans 1966 - LinkFang.de





24-Stunden-Rennen von Le Mans 1966


Das 34. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 34e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, fand vom 18. bis 19. Juni 1966 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Das Rennen

Vor dem Rennen

Wie in fast allen Jahren davor, nahm der Automobile Club de l’Ouest auch vor diesem 24-Stunden-Rennen wieder eine Adaption am Reglement vor. Eine neue Sportwagenklasse wurde eingeführt, in der Fahrzeuge startberechtigt waren von denen mindestens 50 Stück gebaut worden waren. Die seit 1958 bestehende GT-Klasse litt 1966 unter fehlenden Teilnehmern. Nur fünf Fahrzeuge wurden gemeldet, wovon nur vier am Rennen teilnahmen.

Die Fahrzeuge

Das Gros der Starter stellte Ford. Acht 7-Liter-GT40 Mk.II und fünf 5-Liter-GT40 wurden nach Le Mans gebracht. Von unterschiedlichen Teams eingesetzt, hatten jedoch alle Fahrzeuge Werksunterstützung aus Dearborn und der Einsatz der Wagen wurde von Ford-Motorsportchef Lee Beebe koordiniert. Die 7-Liter-Wagen wurden in der unlimitierten Prototypen-Klasse gemeldet, die 5-Liter-Wagen in der Sportwagenklasse. Schon im Training kam es zu einer ersten Auseinandersetzung zwischen dem ACO und der Teamleitung von Ford. Im ersten Training kollidierte Dick Thompson, der sich einen Mk.II mit Graham Hill teilte, mit dem privaten GT40 von Richard Holquist. Dabei wurde der von der Scuderia Bear eingesetzte 5-Liter-Ford so schwer beschädigt, dass er nicht am Rennen teilnehmen konnte. Daraufhin wollte der ACO auch den Thompson/Hill-Ford die Teilnahme am Rennen verwähren. Als Folge drohte der verärgerte Beebe den Offiziellen mit dem Rückzug aller Ford-Rennwagen. Als Kompromiss musste nach einigen Verhandlungen Dick Thompson auf seinen Start verzichten und wurde durch den Australier Brian Muir ersetzt.

Insgesamt waren elf Ferrari am Start. Die Werksmannschaft brachte zwei 330P3 an die Sarthe. Gefahren wurden die Prototypen von Lorenzo Bandini, Jean Guichet, Ludovico Scarfiotti und Mike Parkes. Das North American Racing Team von Luigi Chinetti musste sich neben einem P3 mit der Kundenversion dieses Wagens, dem 365P2, zufriedengeben. In der kleinen Prototypen-Klasse kamen die Dino 206S zum Einsatz.

Porsche brachte sieben Fahrzeuge nach Le Mans. Sechs Porsche 906 Carrera und einen Porsche 911. Damit gab dieser Porsche-Fahrzeug-Typ sein Le-Mans-Debüt. Aus dem USA brachte Jim Hall einen Chaparral 2D an die Sarthe. Gefahren wurde der von einem 7-Liter-Chevrolet-Motor angetriebene Prototyp vom dreifachen Le-Mans-Gesamtsieger Phil Hill und vom Schweden Joakim Bonnier. Aus Italien kamen abseits von Ferrari drei bemerkenswerte Konstruktionen. Einerseits der neue Bizzarrini P 538, den Giotto Bizzarrini im selben Jahr entwickelt hatte. Dazu kamen mit dem Serenissima Jungla und dem ASA RB613 zwei weitere interessante Neuentwicklungen.

Das Veranstalterland Frankreich wurde vor allem durch die neuen Alpine A210 und die CD SP66 von Charles Deutsch repräsentiert.

Der Rennverlauf

Das Rennen war noch keine acht Runden alt. als der Schweizer Edgar Berney mit dem Bizzarrini P 538 auf der Start- und Zielgeraden die Herrschaft über den Wagen verlor und in eine Barriere prallte. Der Wagen wurde dabei so nachhaltig beschädigt, dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken war. Zu diesem Zeitpunkt lagen bereits drei 7-Liter-Ford in Führung und Dan Gurney, der den Shelby-American-Ford mit der Startnummer 3 fuhr, begann sich Rekordrunden fahrend vom Feld abzusetzen. In dieser Phase fuhr der Amerikaner mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 230,103 km/h einen neuen Rundenrekord. Der beste Ferrari, der North-American-Racing-330P3, gefahren von Richie Ginther, lag zu diesem Zeitpunkt an der fünften Stelle der Gesamtwertung. In den frühen Abendstunden fiel der Chaparral mit einer defekten Batterie aus. An der Spitze löste kurzfristig Denis Hulme den Ford mit der Nummer 3 ab, in dem jetzt Jerry Grant saß.

In der Nacht übernahm Richie Ginther kurz die Führung, ehe der Ferrari durch Getriebeschaden ausfiel. Aber vor allem bei Ford gab es viele Ausfälle. Der Grant/Gurney-Wagen fiel genauso aus wie der GT40 der Essex Wire Corporation. Dort gab der erst 21 Jahre alte und spätere sechsfache Gesamtsieger Jacky Ickx sein Le-Mans-Debüt.

Das tote Rennen

Am frühen Sonntagnachmittag hatten nicht nur Ferrari alle Prototypen durch Defekte und Unfälle verloren, auch bei Ford war die Ausfallquote hoch. Von den 12 Rennwagen waren nurmehr drei Fahrzeuge im Rennen, wobei der Mk.II von Ronnie Bucknum und Dick Hutcherson, der auf dem dritten Gesamtrang lag, bereits 12 Runden Rückstand hatte und unter einer rutschenden Kupplung litt.

Henry Ford II, der die Ehre hatte, das Rennen als Gaststarter zu eröffnen, wollte den totalen Triumph. Nach 23 Stunden und kurz vor dem letzten Boxenstopp lag Ken Miles, der Teamkollege von Denis Hulme und langjährige Test- und Einsatzfahrer von Ford (Startnummer 1), knapp eine Runde und damit knapp 4 Minuten vor dem Mk.II von Bruce McLaren (Startnummer 2) in Führung[1]. McLaren teilte sich das Steuer dieses Wagen mit seinem Landsmann Chris Amon. Beim letzten Stopp wurde beiden Piloten mitgeteilt, dass es ein totes Rennen zwischen den beiden führenden Fords geben wird. Ken Miles wartete daher nach einigen langsamen Runden auf Bruce McLaren, und die beiden Fords fuhren in der letzten Rennstunde mit geringem Abstand um den Kurs. Henry Ford hatte beim ACO anfragen lassen, ob ein totes Rennen und damit zwei Siegerfahrzeuge überhaupt möglich seien. Die Antwort war negativ. Warum die Ford-Verantwortlichen ihre beiden Fahrer nicht über die geänderte Sachlage in Kenntnis setzten, bleibt bis heute unklar. In den Publikationen werden unterschiedliche Spekulationen darüber angestellt. Am wahrscheinlichsten ist die Vermutung, dass Henry Ford kein Risiko mehr eingehen wollte und bei einem freien Rennen die viel zu nahe beieinander liegenden Führungswagen sich gegenseitig in Defekte hetzen könnten. Der nurmehr in langsamer Fahrt und Strecke fahrende Bucknum/Hutcherson-Wagen (Startnummer 5) – der NASCAR-Pilot Hutcherson bestritt in Le Mans sein erstes Sportwagenrennen – hatte zwar neun Runden Vorsprung auf den Porsche von Joseph Siffert und Colin Davis, es war jedoch ungewiss, ob der Wagen das Ziel auch erreichen würde.

Knapp nachdem die beiden Fords mit den Startnummern 1 und 2 in dieser Reihenfolge in einem Abstand von 15 yards (ca. 13.7 m) über die Ziellinie fuhren und abgewinkt wurden, war die Verwirrung bei den Fahrern groß. Alle vier Piloten waren der Meinung, das Rennen gewonnen zu haben, aber der ACO erklärte Bruce McLaren und Chris Amon (Startnummer 2) zur Siegermannschaft. Es war der knappste Le-Mans-Zieleinlauf aller Zeiten. Beide Fahrzeuge hatten mit 210,795 km/h dieselbe Durchschnittsgeschwindigkeit erzielt, und am Ende entschieden 25 yards (ca. 22.9 Meter) über Sieg und Niederlage, denn der McLaren/Amon-Wagen stand 40 yards (ca. 36.6 m) hinter dem Miles/Hulme-Boliden in der Startaufstellung, und die – wenn auch sehr kurze – Mehrdistanz von 25 yards machte Ken Miles zu einem der unglücklichsten Zweiten in Le Mans.

Hutcherson schleppte seinen angeschlagen Ford (Startnummer 3) zum dritten Gesamtrang ins Ziel, gefolgt von vier Porsche Carrera. Der beste Alpine kam auf Rang neun ins Ziel. Das einzige britische Fahrzeug in der Endwertung war der Marcos Mini GT, den Jean-Louis Marnat und Claude Ballot-Léna – der wie Jacky Ickx sein Le-Mans-Debüt gab – auf den 15. Platz der Gesamtwertung steuerten.

Ergebnisse

Piloten nach Nationen

Frankreich 32 Franzosen Vereinigte Staaten 18 US-Amerikaner Vereinigtes Konigreich 17 Briten Italien 9 Italiener Belgien 8 Belgier
Schweiz 6 Schweizer Deutschland 5 Deutsche Australien 3 Australier Neuseeland 3 Neuseeländer Schweden 3 Schweden
Osterreich 1 Österreicher Finnland 1 Finne Mexiko 1934 1 Mexikaner Sudafrika 1961 1 Südafrikaner

Schlussklassement

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 P +5.0 2 Vereinigte Staaten Shelby-American Inc. Neuseeland Bruce McLaren
Neuseeland Chris Amon
Ford GT40 Mk.II Ford 7.0L V8 F G [2] 360
2 P +5.0 1 Vereinigte Staaten Shelby-American Inc. Vereinigtes Konigreich Ken Miles
Neuseeland Denis Hulme
Ford GT40 Mk.II Ford 7.0L V8 G 360
3 P +5.0 5 Vereinigte Staaten Holman & Moody Vereinigte Staaten Ronnie Bucknum
Vereinigte Staaten Dick Hutcherson
Ford GT40 Mk.II Ford 7.0L V8 G 348
4 P 2.0 30 Deutschland Porsche System Engineering Schweiz Joseph Siffert
Vereinigtes Konigreich Colin Davis
Porsche 906/6L Carrera 6 Porsche 2.0L Flat-6 D 339
5 P 2.0 31 Deutschland Porsche System Engineering Deutschland Hans Herrmann
Deutschland Herbert Linge
Porsche 906/6L Carrera 6 Porsche 2.0L Flat-6 D 338
6 P 2.0 32 Deutschland Porsche System Engineering Deutschland Udo Schütz
Sudafrika 1961 Peter de Klerk
Porsche 906/6L Carrera 6 Porsche 2.0L Flat-6 D 337
7 S 2.0 58 Deutschland Porsche System Engineering Deutschland Günter Klass
Deutschland Rolf Stommelen
Porsche 906/6 Carrera 6 Porsche 2.0L Flat-6 D 330
8 GT 5.0 29 Vereinigtes Konigreich Maranello Concessionaires Vereinigtes Konigreich Piers Courage
Vereinigte Staaten Roy Pike
Ferrari 275 GTB/C Ferrari 3.3L V12 313
9 P 1.3 62 Frankreich Société des Automobiles Alpine Frankreich Henri Grandsire
Italien Leo Cella
Alpine A210 Renault 1.3L I4 311
10 GT 5.0 57 Belgien Ecurie Francorchamps Belgien Pierre Noblet
Belgien Claude Dubois
Ferrari 275 GTB Ferrari 3.3L V12 310
11 P 1.3 44 Frankreich Ecurie Savin-Calberson Frankreich Jacques Cheinisse
Frankreich Roger Delageneste
Alpine A210 Renault 1.3L I4 307
12 P 1.3 45 Frankreich Société des Automobiles Alpine Frankreich Guy Verrier
Frankreich Robert Bouharde
Alpine A210 Renault 1.3L I4 307
13 P 1.3 46 Frankreich Société des Automobiles Alpine Belgien Mauro Bianchi
Frankreich Jean Vinatier
Alpine A210 Renault 1.3L I4 306
14 GT 2.0 35 Frankreich Jacques Dewes Frankreich Jacques Dewes
Frankreich Jean Kerguen
Porsche 911S Porsche 2.0L Flat-6 284
15 P 1.3 50 Frankreich Jean-Louis Marnat & Cie Frankreich Claude Ballot-Léna
Frankreich Jean-Louis Marnat
Marcos Mini GT 2+2 BMC 1.3L I4 258
Ausgefallen
16 S 2.0 33 Deutschland Porsche System Engineering Vereinigte Staaten Peter Gregg
Schweden Sten Axelsson
Porsche 906/6 Carrera 6 Porsche 2.0L Flat-6 D 321
17 P +5.0 3 Vereinigte Staaten Shelby-American Inc. Vereinigte Staaten Dan Gurney
Vereinigte Staaten Jerry Grant
Ford GT40 Mk.II Ford 7.0L V8 G 257
18 P 1.3 49 Vereinigtes Konigreich Donald Healey Motor Company Vereinigtes Konigreich Paddy Hopkirk
Vereinigtes Konigreich Andrew Hedges
Austin-Healey Sprite Le Mans BMC 1.3L I4 237
19 S 5.0 14 Schweiz Scuderia Filipinetti Vereinigtes Konigreich Peter Sutcliffe
Schweiz Dieter Spoerry
Ford GT40 Mk.I Ford 4.7L V8 233
20 P 5.0 21 Italien SpA Ferrari SEFAC Italien Lorenzo Bandini
Frankreich Jean Guichet
Ferrari 330P3 Ferrari 4.0L V8 F 226
21 GT 5.0 26 Vereinigte Staaten Ed Hugus Italien Giampiero Biscaldi
Frankreich Michel de Bourbon-Parma
Ferrari 275 GTB Ferrari 3.3L V12 218
22 S 5.0 28 Belgien Equipe Nationale Belge Belgien Gustave Gosselin
Belgien Eric de Keyn
Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12 218
23 P 1.3 47 Frankreich Société des Automobiles Alpine Schweden Berndt Jansson
Finnland Pauli Toivonen
Alpine A210 Renault 1.3L I4 217
24 S 5.0 59 Vereinigte Staaten Essex Wire Corporation Vereinigte Staaten Peter Revson
Vereinigte Staaten Skip Scott
Ford GT40 Mk.I Ford 4.7L V8 G 212
25 S 5.0 15 Frankreich Ford France S.A. Frankreich Guy Ligier
Vereinigte Staaten Bob Grossman
Ford GT40 Mk.I Ford 4.7L V8 G 205
26 P 5.0 19 Schweiz Scuderia Filipinetti Belgien Willy Mairesse
Schweiz Herbert Müller
Ferrari 365P2 Ferrari 4.4L V12 166
27 S 5.0 60 Vereinigte Staaten Essex Wire Corporation Deutschland Jochen Neerpasch
Belgien Jacky Ickx
Ford GT40 Mk.I Ford 4.7L V8 G 154
28 P 5.0 27 Vereinigte Staaten North American Racing Team Vereinigte Staaten Richie Ginther
Mexiko 1934 Pedro Rodríguez
Ferrari 330P3 Spyder Ferrari 4.0L V12 G 151
29 P 1.3 28 Vereinigtes Konigreich Donald Healey Motor Company Vereinigtes Konigreich John Rhodes
Vereinigtes Konigreich Clive Baker
Austin-Healey Sprite Le Mans BMC 1.3L I4 134
30 P 5.0 17 Belgien Ecurie Francorchamps Belgien Jean Blaton
Frankreich Pierre Dumay
Ferrari 365P2 Ferrari 4.4L V12 129
31 P 5.0 20 Italien SpA Ferrari SEFAC Italien Ludovico Scarfiotti
Vereinigtes Konigreich Mike Parkes
Ferrari 330P3 Ferrari 4.0L V12 F 123
32 P 1.15 55 Frankreich Société des Automobiles Alpine Frankreich André de Cortanze
Frankreich Jean-Pierre Hanrioud
Alpine A210 Renault 1.0L I4 118
33 P 2.0 41 Frankreich Matra Sports SARL Frankreich Johnny Servoz-Gavin
Frankreich Jean-Pierre Beltoise
Matra MS620 B.R.M. 1.9L V8 112
34 P +5.0 9 Vereinigte Staaten Chaparral Cars Vereinigte Staaten Phil Hill
Schweden Joakim Bonnier
Chaparral 2D Chevrolet 5.4L V8 F 111
35 P +5.0 7 Vereinigtes Konigreich Alan Mann Racing Ltd. Vereinigtes Konigreich Graham Hill
Australien Brian Muir
Ford GT40 Mk.II Ford 7.0L V8 G 110
36 P 2.0 34 Frankreich Auguste Veuillet Frankreich Robert Buchet
Deutschland Gerhard Koch
Porsche 906/6 Carrera 6 Porsche 2.0L Flat-6 110
37 P 2.0 42 Frankreich Matra Sports SARL Frankreich Jo Schlesser
Vereinigtes Konigreich Alan Rees
Matra M620 B.R.M. 1.9L V8 100
38 P +5.0 6 Vereinigte Staaten Holman & Moody Vereinigte Staaten Mario Andretti
Belgien Lucien Bianchi
Ford GT40 Mk.II Ford 7.0L V8 F 97
39 P 1.15 53 Frankreich S.E.C. Automobiles Charles Deutsch Frankreich Georges Heligouin
Frankreich Johnny Rives
CD SP66 Peugeot 1.1L I4 91
40 P 5.0 18 Vereinigte Staaten North American Racing Team Vereinigte Staaten Masten Gregory
Vereinigte Staaten Bob Bondurant
Ferrari 365P2 Ferrari 4.4L V12 88
41 P 1.15 51 Frankreich S.E.C. Automobiles Charles Deutsch Frankreich Claude Laurent
Frankreich Jean-Claude Ogier
CD SP66 Peugeot 1.1L I4 54
42 P 1.3 54 Vereinigte Staaten North American Racing Team Frankreich François Pasquier
Frankreich Robert Mieusset
ASA RB613 Ferrari 1.3L I4 50
43 P 5.0 24 Italien Scuderia San Marco Frankreich Jean-Claude Sauer
Frankreich Jean de Mortemart
Serenissima Jungla GT Spyder ATS 3.5L V8 40
44 P +5.0 11 Italien Prototip Bizzarrini SAL Vereinigte Staaten Sam Posey
Italien Massimo Natili
Bizzarrini Super America Stradale A3C Chevrolet 5.4L V8 39
45 P 2.0 43 Frankreich Matra Sports SARL Frankreich Jean-Pierre Jaussaud
Frankreich Henri Pescarolo
Matra M620 B.R.M. 1.9L V8 38
46 P 5.0 16 Vereinigtes Konigreich Maranello Concessionaires Vereinigtes Konigreich Richard Attwood
Vereinigtes Konigreich David Piper
Ferrari 365P2 Spyder Ferrari 4.4L V12 33
47 P 1.3 61 Italien ASA Italien Spartaco Dini
Italien Ignazio Giunti
ASA RB613 Ferrari 1.3L I4 31
48 P +5.0 8 Vereinigtes Konigreich Alan Mann Racing Ltd. Vereinigtes Konigreich John Whitmore
Australien Frank Gardner
Ford GT40 Mk.II Ford 7.0L V8 G 31
49 P 1.15 52 Frankreich S.E.C. Automobiles Charles Deutsch Frankreich Pierre Lelong
Frankreich Alain Bertaut
CD SP66 Peugeot 1.1L I4 19
50 P 2.0 36 Vereinigtes Konigreich Maranello Concessionaires Vereinigtes Konigreich Mike Salmon
Vereinigtes Konigreich David Hobbs
Ferrari Dino 206S Ferrari 2.0L V6 14
51 P +5.0 4 Vereinigte Staaten Holman & Moody Vereinigte Staaten Mark Donohue
Australien Paul Hawkins
Ford GT40 Mk.II Ford 7.0L V8 F 12
52 P 2.0 38 Vereinigte Staaten North American Racing Team Vereinigte Staaten Charlie Kolb
Vereinigte Staaten George Follmer
Ferrari Dino 206S Ferrari 2.0L V6 9
53 P +5.0 10 Italien Prototip Bizzarrini SRL Schweiz Edgar Berney
Schweiz André Wicky
Bizzarrini P 538 Chevrolet 5.4L V8 8
54 S 5.0 12 Vereinigtes Konigreich F.R. English Ltd. Vereinigtes Konigreich Innes Ireland
Osterreich Jochen Rindt
Ford GT40 Mk.I Ford 4.7L V8 G 8
55 P 2.0 25 Italien Scuderia San Marco Italien Nino Vaccarella
Italien Mario Casoni
Ferrari Dino 206S Ferrari 2.0L V6 7
Nicht gestartet
56 S 5.0 63 Vereinigte Staaten Scuderia Bear Vereinigte Staaten Richard Holquist
Vereinigtes Konigreich M. R. J. Wyllie
Vereinigte Staaten Bruce Jennings
Ford GT40 Ford 4.7L V8 G 1
57 P 1.3 46 Frankreich Société Automobiles Alpine Frankreich Henri Grandsire
Frankreich André de Cortanze
Frankreich Jean-François Piot
Deutschland Michel Weber
Belgien Claude Dubois
Alpine M65 Renault 1.3L I4 2
Reserve
58 P + 5.0 10 Vereinigte Staaten Holman & Moody Vereinigte Staaten Fred Lorenzen
Neuseeland Denis Hulme
Vereinigtes Konigreich Ken Miles
Neuseeland Bruce McLaren
Neuseeland Chris Amon
Belgien Lucien Bianchi
Vereinigtes Konigreich Graham Hill
Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart
Ford GT40 Mk IV Ford 7.0L V8 G 3
59 S 5.0 32 Vereinigtes Konigreich Alan Mann Racing Ltd. Vereinigte Staaten Robert Johnson
Vereinigte Staaten Tom Payne
Vereinigtes Konigreich John Whitemore
Australien Frank Gardner
Ford GT40 Ford 4.7L V8 G 4
60 P 2.0 60 Vereinigtes Konigreich W. H. Aldington Vereinigtes Konigreich Michael D’Udy Porsche 906 /6 Carrera 6 Porsche 2.0L Flat-6 5
61 GT 3.0 64 Frankreich Fernand Tavano Frankreich André de Cortanze
Frankreich Gérard Larrousse
Ferrari 250 GTO Ferrari 3.0L V12 6
62 S 2.0 76 Italien Autodelta SpA Italien Carlo Zuccoli
Italien Romano Martini
Alfa Romeo Giulia TZ/2 7
63 S 2.0 80 Luxemburg Nicolas Koob Luxemburg Nicolas Koob
Frankreich Pierre Marx
Lotus Elan 8
64 P 1.15 91 Frankreich S.E.C. Automobiles Charles Deutsch Frankreich Roger Delageneste
Frankreich Jean Rolland
CD SP66 Peugeot 1.1L I4 9

1 Unfall im Training 2 Trainingswagen 3 Testwagen 4 Reserve 5 Reserve 6 Reserve 7 Reserve 8 Reserve 9 Reserve

Nur in der Meldeliste

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen
65 P 5 Vereinigte Staaten Shelby-American Inc. Neuseeland Bruce McLaren
Neuseeland Chris Amon
Vereinigte Staaten Jerry Grant
Vereinigte Staaten Walt Hansgen
Ford GT40 MK.IV Ford 7.0L V8
66 S 12 Vereinigte Staaten Essex Wire Corporation Vereinigte Staaten Bob Bondurant
Vereinigte Staaten Dick Thompson
Ford GT40 Ford 7.0L V8
67 P 22 Italien SpA Ferrari SEFAC Italien Giancarlo Baghetti
Italien Umberto Maglioli
Ferrari 330P3 Ferrari 4.0L V8
68 P 23 Italien SpA Ferrari SEFAC Vereinigte Staaten Bob Bondurant
Italien Nino Vaccarella
Ferrari 330P3 Ferrari 4.0L V8
69 P 25 Italien Scuderia Serenissima Frankreich Louis Corberto
Frankreich Jean-Claude Sauer
Serenissima 308 Jet ATS 3.5L V8
70 P 31 Vereinigtes Konigreich Alan Mann Racing Ltd. Vereinigtes Konigreich David Piper
Vereinigtes Konigreich Peter Procter
Ford GT40 Mk.II Ford 7.0L V8
71 S 31 Frankreich Robert Buchet Frankreich Robert Buchet Porsche 906/6 Porsche 2.0L Flat-6
72 P 37 Belgien Pierre Dumay Belgien Pierre Dumay
Belgien Gustave Gosselin
Ferrari Dino 206S Ferrari 2.0L V6
73 P 39 Italien SpA Ferrari SEFAC Italien Giampiero Biscaldi
Italien Mario Casoni
Ferrari Dino 206S Ferrari 2.0L V6
74 P 40 Italien SpA Ferrari SEFAC Ferrari Dino 206S Ferrari 2.0L V6
75 S 48 Vereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12
76 S 56 Deutschland Porsche System Engineering Vereinigtes Konigreich Colin Davis
Deutschland Peter Nöcker
Frankreich Robert Buchet
Porsche 906/6 Carrera 6 Porsche 2.0L Flat-6
77 S 73 Italien Autodelta SpA Italien Giacomo Russo
Italien Teodoro Zeccoli
Alfa Romeo Giulia TZ/2
78 S 74 Italien Autodelta SpA Frankreich Jean Rolland Alfa Romeo Giulia TZ/2
79 S 75 Italien Autodelta SpA Italien Roberto Bussinello
Italien Andrea de Adamich
Alfa Romeo Giulia TZ/2
80 S 77 Belgien Ecurie Francorchamps Belgien Jacques Patte
Belgien Teddy Pilette
Belgien Eric de Keyn
Alfa Romeo Giulia TZ/2
81 S 78 Belgien Ecurie Francorchamps Belgien Camille Demoulin
Belgien Gérard Langlois van Ophem
Belgien Georges Harris
Alfa Romeo Giulia TZ/2
82 P Frankreich Société des Automobiles Alpine Frankreich Roly Weber
Frankreich Robert Bouharde
Deutschland Michel Weber
Schweiz Rico Steinemann
Frankreich Vincent Palmaro
Alpine A210 Renault 1.0L I4
83 P Frankreich Société des Automobiles Alpine Frankreich Henri Grandsire
Frankreich André le Guellec
Alpine A210 Renault 1.0L I4
84 P Vereinigtes Konigreich Maranello Concessionaires Ferrari 330P3 Ferrari 4.0L V8
85 P Vereinigtes Konigreich Maranello Concessionaires Ferrari 330P3 Ferrari 4.0L V8
86 S Vereinigte Staaten Ed Hugus Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12
87 P Deutschland Porsche System Engineering Deutschland Hans Herrmann
Deutschland Herbert Linge
Porsche 907/8 Porsche 2.2L Flat-8
88 P Deutschland Porsche System Engineering Vereinigtes Konigreich Colin Davis
Deutschland Gerhard Mitter
Porsche 907/8 Porsche 2.2L Flat-8
89 GT Deutschland Porsche System Engineering Deutschland Herbert Linge
Deutschland Fritz Huschke von Hanstein
Frankreich Jean Kerguen
Porsche 911 Porsche 2.0L Flat-6
90 P Vereinigte Staaten Shelby American Inc. Vereinigte Staaten Walt Hansgen Ford GT40 Mk.II Ford 7.0L V8
91 S 1 Vereinigte Staaten Cinquante Cinq Vereinigte Staaten Tony Settember
Vereinigte Staaten Ed Freutel
AC Shelby Cobra Ford 4.8L V8
92 P 11 Vereinigte Staaten Holman & Moody Italien Umberto Maglioli
Vereinigtes Konigreich Mike Spence
Ford GT40 Mk.II Ford 7.0L V8
93 P 12 Schweiz Scuderia Filipinetti Belgien Willy Mairesse
Deutschland Jochen Neerpasch
Schweiz Arthur Blank
Schweiz Herbert Müller
Vereinigtes Konigreich Innes Ireland
Ford GT40 Ford 4.8L V8
94 P 12 Schweiz Scuderia Filipinetti Vereinigtes Konigreich Peter Harper
Schweiz Dieter Spoerry
AC Shelby Cobra Ford 4.8L V8
95 P 13 Schweiz Scuderia Filipinetti Belgien Gustave Gosselin
Belgien Claude Dubois
Belgien Georges Hacquin
Ford GT40 Mk.II Ford 7.0L V8
96 GT 14 Frankreich Denis Veyrat Chevrolet Corvette
97 P 18 Vereinigte Staaten Peter Weisman Belgien Willy Mairesse
Vereinigte Staaten Jim Hurtubise
Arciero Mk.II
98 S 22 Vereinigtes Konigreich Nick Cussons Vereinigtes Konigreich Nick Cussons
Vereinigtes Konigreich Richard Bond
Ford GT40 Ford 4.8L V8
99 S 25 Vereinigtes Konigreich F. R. English Ltd. Osterreich Jochen Rindt
Vereinigtes Konigreich Innes Ireland
Ford GT40 Ford 4.8L V8
100 S 28 Vereinigtes Konigreich Peter Sutcliffe Vereinigtes Konigreich Peter Sutcliffe
Vereinigtes Konigreich Innes Ireland
Ford GT40 Ford 4.8L V8
101 S 33 Vereinigtes Konigreich Alan Mann Racing Ltd. Vereinigtes Konigreich Graham Hill
Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart
Australien Paul Hawkins
Ford GT40 Ford 4.8L V8
102 P 34 Vereinigte Staaten Peter Weisman Vereinigte Staaten Roger McClusky
Vereinigte Staaten Bud Tingelstad
Arciero Mk.II
103 S 43 Vereinigte Staaten Arthur Swanson Vereinigte Staaten Arthur Swanson
Vereinigte Staaten Robert Ennis
Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12
104 S 47 Vereinigtes Konigreich Jackie Epstein Australien Paul Hawkins
Vereinigtes Konigreich Jackie Epstein
Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12
105 S 50 Vereinigtes Konigreich Edward Worswick Vereinigtes Konigreich Edward Worswick
Vereinigtes Konigreich Alan Minshaw
Austin-Healey 3000 BMC 3.0L I6
106 P 51 Vereinigtes Konigreich Morgan Motor Company Vereinigtes Konigreich Chris Lawrence
Vereinigtes Konigreich Chris Spender
Morgan Plus 4
107 S 66 Frankreich Albert Cognet Frankreich Albert Cognet
Frankreich Roger Riviere
Porsche 904GTS Porsche 2.0L Flat-4
108 S 67 Frankreich Christian Poirot Porsche 904GTS Porsche 2.0L Flat-4
109 GT 71 Vereinigte Staaten Young Barf Racing Vereinigte Staaten Sherman Decker
Frankreich Robert Buchet
Volvo P1800 Volvo 1.8L I4
110 P 79 Frankreich Guy Mismaque Frankreich Michel Dagorne
Frankreich Alain LeGuellec
Mismaque Renault 1.6L I4
111 P 95 Frankreich Ecurie Maine Frankreich Marcel Martin
Frankreich Jean Mésange
Fiat-Abarth 1000SP
112 P 96 Italien Alejandro de Tomaso Belgien Pierre Noblet
Italien Franco Bernabei
De Tomaso Mangusta Ford 4.8L V8

Klassensieger

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
Index of Performance Schweiz Joseph Siffert Vereinigtes Konigreich Colin Davis Porsche 906/6L Carrera 6 Rang 4
Index of Thermal Efficiency Frankreich Jacques Cheinisse Frankreich Roger Delageneste Alpine A210 Rang 11
Prototyp Unlimitiert Neuseeland Bruce McLaren Neuseeland Chris Amon Ford GT40 MK II Gesamtsieg
Prototyp 1601–2000 cm³ Schweiz Joseph Siffert Vereinigtes Konigreich Colin Davis Porsche 906/6L Carrera 6 Rang 4
Prototyp 1151–1300 cm³ Frankreich Henri Grandsire Italien Leo Cella Alpine A210 Rang 9
Sportwagen Deutschland Günter Klass Deutschland Rolf Stommelen Porsche 906/6 Carrera 6 Rang 7
GT-Wagen 3001–5000 cm³ Vereinigtes Konigreich Piers Courage Vereinigtes Konigreich Roy Pike Ferrari 375 GTB/C Rang 8
GT-Wagen 1601–2000 cm³ Frankreich Jacques Dewes Frankreich Jean Kerguen Porsche 911S Rang 14

Renndaten

  • Gemeldet: 112
  • Gestartet: 55
  • Gewertet: 15
  • Rennklassen: 8
  • Zuschauer: 350000
  • Ehrenstarter des Rennens: Henry Ford II, Aufsichtsratsvorsitzender der Ford Motor Company
  • Wetter am Rennwochenende: warm und trocken am Samstag, regnerisch am Sonntag
  • Streckenlänge: 13,461 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:00,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 360
  • Distanz des Siegerteams: 4843,090 km
  • Siegerschnitt: 210,794 km/h
  • Pole Position: Dan Gurney – Ford GT40 MK II (#3) – 3.30.600 = 230,103 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Dan Gurney – Ford GT40 MK II (#3) – 3.30.600 = 230,103 km/h
  • Rennserie: 7. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1966

Literatur

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Informationen zum Rennen
  2. Brooklands, Le Mans, The Ford an Matra Years 1966-1975 Amon und McLaren starteten auf Firestone-Reifen und wechselten in der Nacht auf Goodyear

Vorgängerrennen
1000-km-Rennen am Nürburgring 1966
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
500-km-Rennen von Mugello 1966

Kategorien: Rennen der 24 Stunden von Le Mans | Rennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1966

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/24-Stunden-Rennen von Le Mans 1966 (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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