24-Stunden-Rennen von Le Mans 1965 - LinkFang.de





24-Stunden-Rennen von Le Mans 1965


Das 33. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 33e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, fand vom 19. bis 20. Juni 1965 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Das Rennen

Ford und Ferrari

Nach der deutlichen Niederlage 1964 organisierten die Verantwortlichen von Ford die Aktivitäten der Rennmannschaft um. Wichtigste Entscheidung war das Engagement von Carroll Shelby. Der ehemalige Rennfahrer Shelby, der das Langstreckenrennen an der Sarthe 1959 als Fahrer gewonnen hatte, war inzwischen Rennstallbesitzer. In seiner Shelby American Incorporation kamen vor allem AC Cobra zum Einsatz. Shelby liess die bisherigen 4,2-Liter-Motoren durch die 4,7-Liter-V8-Motoren aus den Cobras ersetzen. Dazu kamen zwei neue GT40 Mk.II, die jeweils mit 7-Liter-Aggregaten bestückt waren. Ford-Motorsportchef John Wyer gelang es zwei weitere GT40 bei den Privatteams von Georges Filipinetti und Rob Walker zu platzieren. Somit waren insgesamt sechs GT40 am Start, denn der sechste Wagen wurde von Ford France gemeldet. Dieses von Maurice Trintignant und Guy Ligier gefahrene Fahrzeug war ein Einzelstück und der einzige jemals in Le Mans eingesetzte GT40-Roadster.

Das Werksteam von Ferrari brachte zwei neue P2 nach Le Mans. Diese neuen Prototypen hatten neben einer Spyder Karosserie auch neue DOHC-V12-Motoren. Dazu kam ein 3.3-Liter 275P2 und ein 6-Zylinder-Dino mit einem 1,6-Liter-Motor. Die Kundenversion der Ferrari-P-Typen, die 365er mit identem Fahrgestell aber weniger Leistung, wurde an den britischen Rennstall Maranello Concessionaires von Ronnie Hoare und das North American Racing Team von Luigi Chinetti ausgeliefert.

Die 1964 entwickelten 250LM hatten die 3,3-Liter-Motoren aus dem Ferrari 275 GTB. In der Literatur lösen diese Fahrzeuge, vor allem im Zusammenhang mit dem Rennen in Le Mans, Irritationen aus. Nach der Typologie von Ferrari hätte der Wagen analog zum 275 GTB eigentlich als 275LM bezeichnet werden müssen. Daher wird diese Bezeichnung auch in manchen Statistiken gewählt. Der 250LM beruhte jedoch auf dem Ferrari 250P und wurde von Ferrari offiziell als solcher bezeichnet. Da Ferrari die geforderten 100 Stück für eine Homologation in der GT-Klasse nicht produzieren konnte, mussten die allesamt privat gemeldeten Wagen in der Prototypen-Klasse antreten.

Der Rennverlauf

Nach dem obligatorischen Le-Mans-Start kam Chris Amon im Shelby-MK. II als Führender aus der ersten Runde zurück zu Start und Ziel. Hinter einem weiteren Ford lag Joseph Siffert an dritter Stelle. Siffert fuhr den Maserati Tipo 65, den Maserati für den französischen Firmenrepräsentanten Johnny Simone entwickelt hatte. Siffert kam aber nur drei Runden weit, dann hatte er einen Unfall und musste aufgeben. Dieser Rennwagen ist bis heute der letzte Maserati, der beim 24-Stunden-Rennen zum Einsatz kam.

Nach zwei Stunden Rennzeit waren bereits drei Fords ausgeschieden, als Chris Amon mit Kupplungsproblemen an die Box kam. Die Führung übernahm Ken Miles, der sich ein Ford-Cockpit mit Bruce McLaren teilte. Für Ford wurde das Rennen jedoch zu einem Debakel. Knapp nach Mitternacht waren alle Wagen ausgeschieden. Nicht viel besser erging es Ferrari, alle Werkswagen gingen bis Sonntagvormittag verloren. Als Vorjahressieger Jean Guichet nach 315 gefahrenen Runden mit Getriebeschaden ausfiel, entwickelte sich ein Zweikampf zweier privater Ferrari 250LM um den Sieg.

Das eine Fahrzeug wurde vom North American Racing Team eingesetzt und wurde von Masten Gregory und Jochen Rindt gefahren. Dem Fahrzeug wurde zu Beginn wenig Chance auf eine Zielankunft gegeben. Jochen Rindt galt in seinen jungen Rennfahrerjahren als besonders materialmordend, und ein Durchkommen schien bei seiner Fahrweise als fast ausgeschlossen. Der zweite 250LM wurde vom Franzosen Pierre Dumay gemeldet, der sich das Cockpit mit dem Belgier Taf Gosselin teilte. Am Sonntag, knapp zwei Stunden vor Rennende, lag dieser 250LM sicher in Führung, als Gosselin am Ende der Les-Hunaudières-Geraden einen Reifenschaden hatte. Der Reifen explodierte und zerstörte die Karosserie am Hinterwagen. Gosselin brachte den Wagen zwar zurück an die Box, aber durch die langwierige Reparatur verlor man sieben Runden. Zu aller Erstaunen lag nun der Rindt-Gregory-Ferrari an der Spitze. Aber auch dieser Wagen hatte technische Probleme. Vor allem der Starter machte Schwierigkeiten, der jeden Boxenstopp zu einem Hasardspiel machte. Am Ende siegten Rindt und Gregory aber mit einem sicheren Vorsprung von fünf Runden auf den belgischen Ferrari. Es ist bis heute der letzte Gesamtsieg der italienischen Sportwagenmarke in Le Mans.

Ed Hugus, der dritte Mann

Der US-Amerikaner Ed Hugus war Ersatzfahrer des North American Racing Teams. Nach damaligem Reglement durfte jede Rennmannschaft einen Ersatzfahrer für alle eingesetzten Fahrzeuge nominieren. Dieser durfte dann zum Einsatz kommen, wenn vor dem Rennen feststand, dass einer der Einsatzfahrer aus gesundheitlichen Gründen nicht starten durfte oder konnte. Allerdings war auch dieses Reglement, wie so viele im Motorsport, nicht präzise genug formuliert. So blieb unklar, ob der Ersatzfahrer auch während des bereits laufenden Rennens zum Einsatz kommen durfte. Klar geregelt war nur, dass ein durch einen Unfall ausgeschiedener Fahrer nicht ersetzt werden durfte.

Knapp vor 4 Uhr in der Nacht kam Masten Gregory völlig unverhofft an die Box. Gregory, der stark kurzsichtig war und seine Brillen auch im Cockpit trug, hatte Rauch ins Auto und in die Augen bekommen. Rund um die Strecke waren wie jedes Jahr die ganze Nacht hunderte Grillfeste im Gange. Der dabei entstandene Rauch zog wie Nebel über die Strecke und behinderte nicht selten die Fahrer. Dummerweise war Jochen Rindt nicht an der Box – sein nächster Einsatz sollte erst zwei Stunden später sein –, und niemand wusste, wo er war. Anwesend war aber Ed Hugus, der kurzerhand den Helm von Gregory aufsetzte und dessen Stint zu Ende fuhr. Einer breiten Sportöffentlichkeit blieb dies über Jahrzehnte verborgen. Erst Hugus selbst hat in einem Brief 2005 die Sachlage aufgeklärt.[1] Hugus war weder bei der Siegerehrung anwesend, noch stand er in der offiziellen Ergebnisliste. Bilder aus dem Jahre 1965 zeigen jedoch einen vor der Siegertribüne stehenden Hugus. Ein Gerücht besagt auch, dass der US-Amerikaner, behindert durch Menschenmassen, es trotz der Hilfe zweier Gendarmen nicht rechtzeitig bis zur Ehrung schaffte.[2] Luigi Chinetti hat Jahre nach dem Rennen Hugus erzählt, er habe den Vorfall zwar den Offiziellen des ACO gemeldet, diese hätten aber kein großes Interesse an der Sachlage gehabt.[3] Der französische Journalist Christian Moity, Herausgeber diverser Bücher über das 24-Stunden-Rennen, widerspricht in einer Publikation dieser Ansicht. Chinetti hätte allen Grund gehabt, Stillschweigen über den Fahrerwechsel zu halten, da die Gefahr einer Disqualifikation relativ groß gewesen wäre.[4] Hugus muss bis heute auf die Ehre, das 24 Stunden-Rennen gewonnen zu haben, verzichten. Obwohl in den letzten Jahren sein Name Einlass in die Siegerlisten neuerer Publikationen über Le Mans gefunden hat, wurde das offizielle Ergebnis aus dem Jahre 1965 bis heute nicht geändert.

Ergebnisse

Piloten nach Nationen

Frankreich 25 Franzosen Vereinigtes Konigreich 21 Briten Vereinigte Staaten 12 US-Amerikaner Italien 11 Italiener Deutschland 9 Deutsche
Belgien 8 Belgier Schweiz 5 Schweizer Finnland 2 Finnen Niederlande 2 Niederländer Neuseeland 2 Neuseeländer
Australien 1 Australier Luxemburg 1 Luxemburger Mexiko 1934 1 Mexikaner Osterreich 1 Österreicher Schweden 1 Schwede

Schlussklassement

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 P 5.0 21 Vereinigte Staaten North American Racing Team Vereinigte Staaten Masten Gregory
Osterreich Jochen Rindt
Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12 G 348
2 P 5.0 26 Frankreich Pierre Dumay Frankreich Pierre Dumay
Belgien Gustave Gosselin
Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12 D 343
3 GT 4.0 24 Belgien Ecurie Francorchamps Belgien Willy Mairesse
Belgien Jean Blaton
Ferrari 275 GTB Ferrari 3.3L V12 D 340
4 P 2.0 32 Deutschland Porsche System Engineering Deutschland Herbert Linge
Deutschland Peter Nöcker
Porsche 904/6 Porsche 2.0L Flat-6 D 336
5 GT 2.0 36 Deutschland Porsche System Engineering Deutschland Gerhard Koch
Deutschland Anton Fischhaber
Porsche 904/4 GTS Porsche 2.0L Flat-4 D 325
6 P 5.0 27 Schweiz Scuderia Filipinetti Schweiz Dieter Spoerry
Schweiz Armand Boller
Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12 G 324
7 P 5.0 18 Vereinigte Staaten North American Racing Team Mexiko 1934 Pedro Rodríguez
Italien Nino Vaccarella
Ferrari 365P1/P2 Spyder Ferrari 4.4L V12 D 320
8 GT 5.0 11 Vereinigtes Konigreich AC Cars Ltd. Vereinigtes Konigreich Jack Sears
Vereinigte Staaten Dick Thompson
Shelby Cobra Daytona Ford 4.7L V8 G 304
9 P + 5.0 3 Italien Iso Prototipi Bizzarrini Frankreich Réfis Fraissinet
Frankreich Jean de Mortemart
Iso Grifo A3C Chevrolet 5.4L V8 D 303
10 P 2.0 31 Vereinigtes Konigreich Owen Racing Organisation Vereinigtes Konigreich Graham Hill
Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart
Rover-B.R.M. Rover 2.0L Gasturbine D 284
11 GT 2.0 39 Vereinigtes Konigreich British Motor Corporation Vereinigtes Konigreich Paddy Hopkirk
Vereinigtes Konigreich Andrew Hedges
MG MGB Hardtop MG 1.8L I4 D 283
12 P 1.3 49 Vereinigtes Konigreich Donald Healey Motor Company Australien Paul Hawkins
Vereinigtes Konigreich John Rhodes
Austin-Healey Sprite Sebring BMC 1.3L I4 D 278
13 GT 1.3 60 Vereinigtes Konigreich Standard Triumph Ltd. Schweiz Jean-Jacques Thuner
Finnland Simo Lampinen
Triumph Spitfire Triumph 1.1L I4 D 274
14 GT 1.3 54 Vereinigtes Konigreich Standard Triumph Ltd. Belgien Claude Dubois
Frankreich Jean-François Piot
Triumph Spitfire Triumph 1.1L I4 D 263
Ausgefallen
15 P 5.0 20 Italien SpA Ferrari SEFAC Vereinigtes Konigreich Mike Parkes
Frankreich Jean Guichet
Ferrari 330P2 Spyder Ferrari 4.0L V12 D 315
16 P 1.3 48 Vereinigtes Konigreich Donald Healey Motor Company Finnland Rauno Aaltonen
Vereinigtes Konigreich Clive Baker
Austin-Healey Sprite Sebring BMC 1.3L I4 D 256
17 P 5.0 19 Italien SpA Ferrari SEFAC Vereinigtes Konigreich John Surtees
Italien Ludovico Scarfiotti
Ferrari 330P2 Spyder Ferrari 4.0L V12 D 225
18 GT 2.0 37 Frankreich Auguste Veuillet Frankreich Robert Buchet
Niederlande Ben Pon
Porsche 904/4 GTS Porsche 2.0L Flat-4 D 224
19 P 5.0 22 Italien SpA Ferrari SEFAC Italien Lorenzo Bandini
Italien Giampiero Biscaldi
Ferrari 275P2 Ferrari 3.3L V12 D 221
20 GT 2.0 44 Luxemburg Equipe Grand Ducale Luxembourgeoise Luxemburg Nicolas Koob
Frankreich Alain Finkelstein
Alfa Romeo Giulia TZ Alfa Romeo 1.6L I4 D 218
21 GT 2.0 41 Italien Autodelta SpA Italien Roberto Bussinello
Frankreich Jean Rolland
Alfa Romeo Giulia TZ/2 Alfa Romeo 1.6L I4 D 217
22 GT 5.0 9 Vereinigte Staaten Shelby-American Inc. Vereinigte Staaten Jerry Grant
Vereinigte Staaten Dan Gurney
Shelby Cobra Daytona Ford 4.7L V8 G 204
23 P 2.0 35 Deutschland Porsche System Engineering Deutschland Günter Klass
Deutschland Dieter Glemser
Porsche 904/6 Porsche 2.0L Flat-6 D 202
24 P 1.3 47 Frankreich Société Automobiles Alpine Frankreich Roger Delageneste
Frankreich Jean Vinatier
Alpine M65 Renault-Gordini 1.3L I4 D 196
25 GT 1.3 55 Frankreich Société Automobiles Alpine Frankreich Jacques Cheinisse
Frankreich Jean-Pierre Hanrioud
Alpine A110 Renault-Gordini 1.1L I4 D 196
26 P 1.15 61 Frankreich Société Automobiles Alpine Frankreich Pierre Monneret
Frankreich Robert Bouharde
Alpine M63B Renault-Gordini 1.0L I4 D 187
27 GT 5.0 10 Vereinigte Staaten Shelby-American Inc. Vereinigte Staaten Bob Johnson
Vereinigte Staaten Tom Payne
Shelby Cobra Daytona Ford 4.7L V8 G 158
28 P 1.15 51 Frankreich Société Automobiles Alpine Frankreich Roger Masson
Frankreich Guy Verrier
Alpine M64 Renault-Gordini 1.1L I4 D 148
29 P 5.0 25 Belgien Ecurie Francorchamps Belgien Gérard Langlois van Ophem
Belgien Léon Dernier
Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12 D 146
30 GT 2.0 38 Frankreich Jacques Dewes Frankreich Jacques Dewes
Frankreich Jean Kerguen
Porsche 904/4 GTS Porsche 2.0L Flat-4 D 130
31 GT 5.0 59 Schweiz Scuderia Filipinetti Vereinigtes Konigreich Peter Harper
Vereinigtes Konigreich Peter Sutcliffe
Shelby Cobra Daytona Ford 4.7L V8 G 126
32 P 1.15 50 Frankreich Société Automobiles Alpine Frankreich Philippe Vidal
Vereinigte Staaten Peter Revson
Alpine M64 Renault-Gordini 1.1L I4 D 116
33 GT 5.0 12 Frankreich Ford France S.A. Frankreich Jo Schlesser
Vereinigte Staaten Allen Grant
Shelby Cobra Daytona Ford 4.7L V8 G 111
34 P 5.0 17 Vereinigtes Konigreich Maranello Concessionaires Ltd. Vereinigtes Konigreich David Piper
Schweden Joakim Bonnier
Ferrari 365P2 Ferrari 4.4L V12 D 101
35 P 5.0 23 Vereinigtes Konigreich Maranello Concessionaires Ltd. Belgien Lucien Bianchi
Vereinigtes Konigreich Mike Salmon
Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12 D 99
36 P + 5.0 2 Vereinigte Staaten Shelby-American Inc. Vereinigte Staaten Phil Hill
Neuseeland Chris Amon
Ford GT40 Mk.II Ford 7.0L V8 G 89
37 GT 5.0 14 Vereinigtes Konigreich Ford Advanced Vehicles Vereinigtes Konigreich John Whitmore
Vereinigtes Konigreich Innes Ireland
Ford GT40 Mk.I Ford 4.7L V8 D 72
38 GT 1.3 52 Vereinigtes Konigreich Standard Triumph Ltd. Vereinigtes Konigreich David Hobbs
Niederlande Rob Slotemaker
Triumph Spitfire Triumph 1.1L I4 D 71
39 P + 5.0 1 Vereinigte Staaten Shelby American Inc. Vereinigtes Konigreich Ken Miles
Neuseeland Bruce McLaren
Ford GT40 Mk.II Ford 7.0L V8 G 45
40 P 1.3 46 Frankreich Société Automobiles Alpine Belgien Mauro Bianchi
Frankreich Henri Grandsire
Alpine M65 Renault-Gordini 1.3L I4 D 32
41 P + 5.0 6 Schweiz Scuderia Filipinetti Schweiz Herbert Müller
Vereinigte Staaten Ronnie Bucknum
Ford GT40 Mk.I Ford 5.3L V8 G 29
42 P 5.0 7 Vereinigtes Konigreich R.R.C. Walker Racing Team Vereinigte Staaten Bob Bondurant
Italien Umberto Maglioli
Ford GT40 Mk.I Ford 4.7L V8 G 29
43 P 2.0 30 Vereinigtes Konigreich Anglian Racing Developments Vereinigtes Konigreich Richard Wrottesley
Vereinigtes Konigreich Tony Lanfranchi
Elva GT160 BMW 2.0L I4 G 29
44 GT 2.0 42 Italien Autodelta SpA Italien Giacomo Russo
Italien Carlo Zuccoli
Alfa Romeo Giulia TZ/2 Alfa Romeo 1.6L I4 D 22
45 P 2.0 33 Deutschland Porsche System Engineering Vereinigtes Konigreich Colin Davis
Deutschland Gerhard Mitter
Porsche 904/8 Porsche 2.0L Flat-8 D 20
46 GT 2.0 62 Frankreich Christian Poirot Frankreich Christian Poirot
Deutschland Rolf Stommelen
Porsche 904/4 GTS Porsche 2.0L Flat-4 D 13
47 P 5.0 15 Frankreich Ford France S.A. Frankreich Maurice Trintignant
Frankreich Guy Ligier
Ford GT40 Roadster Ford 4.7L V8 G 11
48 GT 1.3 53 Vereinigtes Konigreich Standard Triumph Ltd. Vereinigtes Konigreich Peter Bolton
Vereinigtes Konigreich William Bradley
Triumph Spitfire Triumph 1.1L I4 D 6
49 P + 5.0 8 Frankreich Johnny Simone Schweiz Jo Siffert
Deutschland Jochen Neerpasch
Maserati Tipo 65 Maserati 5.0L V8 D 3
50 P 1.6 40 Italien SpA Ferrari SEFAC Italien Giancarlo Baghetti
Italien Mario Casoni
Ferrari Dino 166P Ferrari 1.6L V6 D 2
51 GT 2.0 43 Italien Autodelta SpA Italien Teodoro Zeccoli
Frankreich José Rosinski
Alfa Romeo Giulia TZ/2 Alfa Romeo 1.6L I4 D 1
Nicht qualifiziert
52 P + 5.0 56 Frankreich Abarth France SA Frankreich Claude Ballot-Léna
Frankreich Frank Ruata
Frankreich Marcel Martin
Fiat-Abarth 1000SP D 1
Nicht gestartet
53 P 2.0 34 Deutschland Porsche System Engineering Deutschland Dieter Glemser
Deutschland Günter Klass
Deutschland Peter Nöcker
Deutschland Gerhard Koch
Porsche 904/8 Porsche 2.0L Flat-8 D 2
54 P 1.6 45 Frankreich Sté d'Etudes et Constr. Automobiles C.D. Frankreich Alain Bertaut
Frankreich André Guilhaudin
CD 3 Alfa Romeo 1.6L I4 3
Reserve
55 P 2.0 66 Schweiz Scuderia Filipinetti Schweiz Jacques Calderari
Schweiz Dieter Spoerry
Porsche 904/4 GTS Porsche 2.0L Flat-8 4
56 GT 1.6 69 Frankreich Claude Laurent Frankreich Claude Laurent
Frankreich Pierre Gelé
Lotus Elan 5
57 P 5.0 Belgien Ecurie Francorchamps - Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12 6

1 nicht qualifiziert 2 Trainingswagen 3 Motorschaden im Training 4 Reserve 5 Reserve 6 Reserve

Nur in der Meldeliste

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen
58 P + 5.0 4 Italien Iso Prototipi Bizzarrini Belgien Pierre Noblet
Schweiz Edgar Berney
Iso Grifo A3C Chevrolet 5.4L V8
59 P + 5.0 5 Italien Iso Prototipi Bizzarrini Schweiz Silvio Moser
Portugal Mário de Araújo Cabral
Italien Mario Casoni
Iso Grifo A3C Chevrolet 5.4L V8
60 P 5.0 16 Vereinigtes Konigreich John Willment Automobiles Australien Frank Gardner
Vereinigtes Konigreich Alan Rees
AC Shelby Cobra Willment Coupé Ford 4.7L V8
61 P 5.0 Vereinigte Staaten Camoradi Racing Team Vereinigte Staaten Lloyd Casner Maserati Tipo 151 Maserati 4.9L V8
62 P 5.0 15 Schweiz Scuderia Filipinetti Schweiz Herbert Müller
Schweiz Tommy Spychiger
Ferrari 365P2 Ferrari 4.4L V12
63 P 4.0 18 Belgien Ecurie Francorchamps Belgien Jean Blaton
Belgien Gérard Langlois van Ophem
Ferrari 330P2 Ferrari 4.0L V12
64 GT 4.0 32 Italien Scuderia Sant'Ambroeus Italien Giancarlo Sala Ferrari 275 GTB Ferrari 3.3L V12
65 GT 4.0 33 Italien Scuderia Sant'Ambroeus Italien Giampiero Biscaldi Ferrari 275 GTB Ferrari 3.3L V12
66 P 3.0 35 Vereinigtes Konigreich R.R.C. Walker Racing Team Argentinien Juan-Manuel Bordeu
Schweiz Joseph Siffert
Serenissima A.T.S. 3.0L V8
67 P 3.0 36 Vereinigtes Konigreich R.R.C. Walker Racing Team Serenissima A.T.S. 3.0L V8
68 GT 2.0 51 Vereinigtes Konigreich Arthur Swanson Vereinigtes Konigreich Arthur Swanson
Vereinigtes Konigreich Robert Ennis
Abarth-Simca 2000GT
69 GT 5.0 8 Vereinigtes Konigreich Ford Advanced Vehicles AC Shelby Cobra Ford 4.7L V8
70 P 4.0 25 Italien SpA Ferrari SEFAC Ferrari 330LM GTO Ferrari 4.0L V12
71 P 4.0 26 Italien SpA Ferrari SEFAC Ferrari 330LM GTO Ferrari 4.0L V12
72 P 1.6 56 Italien SpA Ferrari SEFAC Italien Giampiero Biscaldi Ferrari Dino 166P Ferrari 1.6L V6
73 GT 4.0 57 Vereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 275 GTB Ferrari 3.3L V12
74 P 4.0 Vereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari
75 P 4.0 Italien Scuderia Sant'Ambroeus Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12
76 P 5.0 Vereinigtes Konigreich Richard Attwood Ford GT40 Ford 4.7L V8
77 GT 5.0 13 Vereinigtes Konigreich John Sparrow Vereinigtes Konigreich John Sparrow
Vereinigtes Konigreich Harry Digby
AC Shelby Cobra Ford 4.7L V8
78 P 4.0 19 Vereinigtes Konigreich David Piper Vereinigtes Konigreich David Piper
Sudafrika 1928 Tony Maggs
Schweiz Joseph Siffert
Ferrari 330P2 Ferrari 4.0L V12
79 GT 4.0 30 Frankreich Ecurie Franco-Brittanic Frankreich Robert Blouin
Frankreich Michel de Bourbon-Parma
Ferrari 275 GTB Ferrari 3.3L V12
80 P 3.0 37 Italien Saramotors Serenissima A.T.S. 3.0L V8
81 P 3.0 38 Italien Saramotors Serenissima A.T.S. 3.0L V8
82 GT 3.0 39 Frankreich Sylvain Garant Frankreich Marcel Dupeyrat
Frankreich Sylvain Garant
Ferrari 250 GTO Ferrari 3.0L V12
83 GT 2.0 53 Vereinigtes Konigreich Derrick P. Andree Vereinigtes Konigreich Herbert Fernando
Vereinigtes Konigreich Alec Poole
Vereinigtes Konigreich Peter Silva
MG B
84 P 1.6 54 Italien Alejandro de Tomaso De Tomaso Vallelunga
85 GT 1.6 60 Frankreich Alain Finkelstein Frankreich Alain Finkelstein
Frankreich Paul Condrillier
Frankreich Claude Arbez
Alfa Romeo Giulia TZ/2 Alfa Romeo 1.6L I4
86 GT 1.3 66 Vereinigte Staaten Roland J. Lutz Vereinigte Staaten Roland J. Lutz
Vereinigte Staaten Richard O'Steen
Abarth-Simca 1300 Bialbero Simca 1.3L I4
87 GT 1.3 69 Vereinigtes Konigreich Paul Emery Vereinigtes Konigreich Chris Lambert Emery GT
88 GT 1.3 70 Vereinigtes Konigreich Paul Emery Vereinigtes Konigreich Paul Emery Emery GT
89 GT 1.3 71 Vereinigtes Konigreich Team Elite Vereinigtes Konigreich Clive Hunt
Vereinigtes Konigreich John Wagstaff
Lotus Elite
90 GT 1.15 78 Frankreich Bernard Tramont Alpine A110 Renault-Gordini 1.2L I4
91 GT 1.15 80 Belgien René Bonnet Belgium Belgien Robert Crevits
Belgien Gustave Gosselin
Matra Djet Renault-Gordini 1.2L I4
92 GT 1.15 82 Belgien René Bonnet Belgium Belgien Xavier Boulanger
Belgien Teddy Pilette
Belgien Jean-Claude Franck
Frankreich Orie Bienvault
Matra Djet Renault-Gordini 1.2L I4

Klassensieger

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
Index of Performance Deutschland Herbert Linge Deutschland Peter Nöcker Porsche 904/6 Rang 4
Index of Thermal Efficiency Deutschland Gerhard Koch Deutschland Anton Fischhaber Porsche 904/4 GTS Rang 5
Prototyp über 5001 cm³ Frankreich Réfis Fraissinet Frankreich Jean de Mortemart Iso Grifo A3C Rang 9
Prototyp 4001-5000 cm³ Mexiko 1934 Pedro Rodríguez Italien Nina Vaccarella Ferrari 365P1/P2 Spyder Rang 7
Prototyp 3001-4000 cm³ Vereinigte Staaten Masten Gregory Osterreich Jochen Rindt Ferrari 250LM Gesamtsieg
Prototyp 1601-2000 cm³ Deutschland Herbert Linge Deutschland Peter Nöcker Porsche 904/6 Rang 4
Prototyp 1151-1300 cm³ Australien Pauk Hawkins Vereinigtes Konigreich John Rhodes Austin-Healey Sprite Sebring Rang 12
GT 4001-5000 cm³ Vereinigtes Konigreich Jack Sears Vereinigte Staaten Dick Thompson Shelby Cobra Daytona Rang 8
GT 3001-4000 cm³ Belgien Willy Mairesse Belgien Jean Blaton Ferrari 275 GTB Rang 3
GT 1601-2000 cm³ Deutschland Gerhard Koch Deutschland Anton Fischhaber Porsche 904/4 GTS Rang 5
GT 1001-1151 cm³ Schweiz Jean-Jacques Thuner Finnland Simo Lampinen Triumph Spitfire Rang 13

Renndaten

  • Gemeldet: 92
  • Gestartet: 52
  • Gewertet: 14
  • Rennklassen: 11
  • Zuschauer: unbekannt
  • Ehrenstarter des Rennens: Maurice Herzog, französischer Minister für Jugend und Sport
  • Wetter am Rennwochenende: heiß und trocken
  • Streckenlänge: 13,461 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:00,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 348
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 4677,110 km
  • Siegerschnitt: 194,880 km/h
  • Pole Position: Phil Hill – Ford GT40 Mk II. (#2) – 3.33.000 = 227,509 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Phil Hill – Ford GT40 Mk II. (#2) – 3.37.500 = 222,803 km/h
  • Rennserie: 12. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1965

Literatur

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ed Hugs dritter Fahrer 1965
  2. Hugus wurde nicht zur Siegerehrung vorgelassen
  3. Luigi Chinetti und der ACO
  4. Christian Moity et al: 24 heures du Mans 1923–1992, Tome 2: 1963–1992

Vorgängerrennen
Bergrennen Rossfeld 1965
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
12-Stunden-Rennen von Reims 1965

Kategorien: Rennen der 24 Stunden von Le Mans | Rennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1965

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/24-Stunden-Rennen von Le Mans 1965 (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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