18. Division (Deutsches Kaiserreich) - LinkFang.de





18. Division (Deutsches Kaiserreich)


Die 18. Division, für die Dauer des mobilen Verhältnisses auch als 18. Infanterie-Division bezeichnet, war ein Großverband der Preußischen Armee.

Gliederung

Die Division war Teil des IX. Armee-Korps.

Friedensgliederung 1914

Kriegsgliederung bei Mobilmachung 1914

  • 35. Infanterie-Brigade
    • Infanterie-Regiment „von Manstein“ (Schleswigsches) Nr. 84
    • Füsilier-Regiment „Königin“ (Schleswig-Holsteinisches) Nr. 86
  • 36. Infanterie-Brigade
  • 18. Feldartillerie-Brigade
    • Feldartillerie-Regiment „Generalfeldmarschall Graf Waldersee“ (Schleswigsches) Nr. 9
    • Lauenburgisches Feldartillerie-Regiment Nr. 45
    • 2. und 3. Kompanie/Schleswig-Holsteinisches Pionier-Bataillon Nr. 9

Kriegsgliederung vom 8. März 1918

  • 36. Infanterie-Brigade
    • Infanterie-Regiment „Graf Bose“ (1. Thüringisches) Nr. 31
    • Infanterie-Regiment „Herzog von Holstein“ (Holsteinisches) Nr. 85
    • Füsilier-Regiment „Königin“ (Schleswig-Holsteinisches) Nr. 86
    • MG-Scharfschützen-Abteilung Nr. 48
  • Artillerie-Kommandeur Nr. 18
    • Lauenburgisches Feldartillerie-Regiment Nr. 45
    • II. Bataillon/Fußartillerie-Regiment Nr. 28
  • Schleswig-Holsteinisches Pionier-Bataillon Nr. 9
  • Divisions-Nachrichten-Kommandeur Nr. 18

Geschichte

Der Großverband wurde nach dem Deutschen Krieg am 11. Oktober 1866 errichtet und hatte sein Kommando bis zur Auflösung im September 1919 in Flensburg.

Gefechtskalender

1914

  • 04. bis 16. August – Eroberung von Lüttich
  • 18. bis 19. August – Schlacht an der Gete
  • 23. bis 24. August – Schlacht bei Mons
  • 26. August – Gefecht bei Genly
  • 02. bis 3. September – Gefecht bei Château-Thierry
  • 04. September – Gefecht bei Vieils-Maisons-Montmirails
  • 05. bis 9. September – Schlacht am Ourcq
  • ab 12. September – Kämpfe an der Aisne

1915

1916

  • bis 15. Juni – Stellungskämpfe in der Champagne
  • 15. Juni bis 5. Juli – Reserve der OHL bei Mézières
  • 11. Juli bis 15. September – Schlacht an der Somme
  • 16. September bis 13. Dezember – Stellungskämpfe in Flandern und Artois
  • ab 14. Dezember – Stellungskämpfe an der Somme

1917

  • bis 15. März – Stellungskämpfe an der Somme
  • 16. bis 20. März – Kämpfe vor der Siegfriedfront
  • 20. März bis 5. April – Reserve der OHL
  • 06. bis 24. April – Frühjahrsschlacht bei Arras
  • 25. April bis 20. Juni – Kämpfe vor der Siegfriedfront
  • 21. Juni bis 26. August –Kämpfe in der Siegfriedstellung
  • 28. August bis 15. Oktober – Schlacht in Flandern
  • 15. bis 20. Oktober – Transport nach dem Osten
  • 20. Oktober bis 21. November – Reserve der Heeresgruppe Eichhorn
  • 22. bis 26. November – Transport nach dem Westen
  • 26. bis 29. November – Reserve der OHL
  • 30. November bis 16. Dezember – Stellungskampf im Oberelsass
  • 17. bis 23. Dezember – Reserve der Heeresgruppe Herzog Albrecht
  • ab 24. Dezember – Reserve der OHL bei Armeeabteilung B

1918

  • bis 9. Februar – Reserve der OHL bei der Armeeabteilung B
  • 09. Februar bis 20. März – Kämpfe in der Siegfriedstellung und Vorbereitungszeit für die Große Schlacht in Frankreich
  • 21. März bis 6. April – Große Schlacht in Frankreich
  • 07. April bis 19. Mai – Kämpfe zwischen Ancre, Somme und Avre
  • 19. Mai bis 21. Juli – Stellungskämpfe in Französisch-Flandern und Artois
  • 22. bis 25. Juli – Abwehrschlacht zwischen Soissons und Reims
  • 26. Juli bis 3. August – Bewegliche Abwehrschlacht zwischen Marne und Vesle
  • 04. August bis 3. September – Stellungskämpfe an der Vesle
  • 04. bis 9. September – Kämpfe vor der Siegfriedfront
  • 09. September bis 12. Oktober – Kämpfe in der Siegfriedstellung
  • 13. Oktober bis 4. November – Kämpfe vor und in der Hermannstellung
  • 05. bis 11. November – Rückzugskämpfe vor der Antwerpen-Maas-Stellung
  • ab 12. November – Räumung des besetzten Gebietes und Marsch in die Heimat

Kommandeure

Dienstgrad Name Datum[1]
Generalmajor/Generalleutnant Emil von Schwartzkoppen 30. Oktober 1866 bis 9. August 1867
Generalleutnant Karl von Wrangel 10. August 1867 bis 10. Juni 1872
Generalleutnant Adalbert von Bredow 11. Juni 1872 bis 1. Dezember 1873
Generalleutnant Karl von Diringshofen 02. Dezember 1873 bis 10. Dezember 1879
Generalleutnant Otto Wilhelm von Lüderitz 11. Dezember 1879 bis 14. Mai 1883
Generalleutnant Anton von Massow 15. Mai 1883 bis 14. April 1886
Generalleutnant Rudolf von Reibnitz 15. April 1886 bis 14. Dezember 1888
Generalmajor Julius von Bergmann 15. Dezember 1888 bis 16. Juni 1889
Generalleutnant Wilhelm von Scherff 17. Juni 1889 bis 13. Februar 1891
Generalleutnant Hugo von Seyfried 14. Februar 1891 bis 16. Mai 1892
Generalleutnant Viktor Albert von Alten 17. Mai 1892 bis 17. April 1896
Generalleutnant Egbert von Frankenberg und Proschlitz 18. April 1896 bis 24. November 1898
(Württ.) Generalleutnant Reinhard von Fischer 25. November 1898 bis 17. Mai 1901
Generalleutnant Gustav von Kuhlmay 18. Mai 1901 bis 31. März 1902
Generalleutnant Georg von Oppen 01. April 1902 bis 21. April 1905
Generalleutnant Max von Boehn 22. April 1905 bis 20. Dezember 1909
Generalleutnant Richard Voigt 21. Dezember 1909 bis 21. April 1912
Generalleutnant Hinko von Lüttwitz 22. April 1912 bis 29. Dezember 1913
Generalleutnant Max von Kluge 01. Januar 1914 bis 21. Juni 1915
Generalleutnant Paul Bloch von Blottnitz 22. Juni 1915 bis 21. März 1918
Generalmajor Reinhard von Massenbach 22. März 1918 bis 8. Februar 1919

Literatur

  • Ruhmeshalle unserer Alten Armee. Herausgegeben auf Grund amtlichen Materials des Reichsarchivs, Militär-Verlag, Berlin 1927, S. 66, 116.
  • Histories of Two Hundred and Fifty-One Divisions of the German Army Which Participated in the War (1914–1918). United States War Office as War Department Dokument Nr. 905, Office of the Adjutant, 1920, S. 285–288.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 115.

Kategorien: Geschichte (Flensburg) | Schleswig-holsteinische Geschichte | Division (Deutsches Kaiserreich) | Militärischer Verband im Ersten Weltkrieg | Aufgelöst 1919

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/18. Division (Deutsches Kaiserreich) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.